Montag, 18. Juni 2018

Polizeireform: Projektarbeit hat begonnen

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Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2010. (red) Der Umbau des Polizeipr├Ąsidiums Mannheim und der Polizeidirektion Heidelberg hat begonnen. Auf einer Pressekonferenz stellten heute die Projektleiter Detlef Werner und die Polizeipr├Ąsidentin Caren Denner die Eckpunkte vor.

Soviel steht fest: Das nach Stuttgart zweitgr├Â├čte Pr├Ąsidium Mannheim-Heidelberg wird 2.700 Menschen besch├Ąftigen, 2.300 im Vollzugsdienst und 400 Angestellte. Der Sitz wird in L6 in Mannheim sein. Hier ist auch das F├╝hrungs- und Lagezentrum angesiedelt. Ein Name ist noch nicht gefunden.

Die Kriminaldirektion mit rund 500 Beamten wird in Heidelberg in der R├Âmerstra├če angesiedelt, ebenso Kriminaltechnik und Kriminaldauerdienst. Der Standort f├╝r die Verkehrspolizei ist noch offen. Reiterstaffel und Wasserschutzpolizei geh├Âren k├╝nftig zum Pr├Ąsidium Einsatz und werden von G├Âppingen aus gesteuert. Ob der „Stall“ in Mannheim-Stra├čenheim bleibt, liegt nicht in der Entscheidungskompetenz des neuen Pr├Ąsidiums.

Die Reviere und Posten bleiben bestehen – die Kriminalpolizei Au├čenstellen werden ├╝berwiegend nach Heidelberg verlagert. Ausnahmen seien m├Âglich. Mannheim wird ein Kriminalkommissariat mit voraussichtlich 30 Mitarbeitern erhalten.

Insgesamt gibt es sechs Projektteams, die Teilbereiche der neuen Struktur bearbeiten. Diese Aufteilung gilt landesweit. Koordiniert werden die Planungen ├╝ber „Querschnittsprojekte“, die auf die Einhaltung der Standards des Eckpunktepapiers achten.

Bis Dezember sollen die neuen Strukturen entworfen sein, ab Mitte 2013 k├Ânnte die Strukturreform dann greifen.

Einen umfassenden Artikel zum Thema k├Ânnen Sie hier lesen.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.