Dienstag, 18. September 2018

Schöffenwahl 2013

Stadtverwaltung sucht Bewerber

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Hemsbach, 24. April 2013. (red/pm) Die Stadt Hemsbach sucht Schöffen fĂŒr die Amtsperiode vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2018. Bewerben können sich Hemsbacher, die als Laienrichter in Strafsachen am Amtsgericht Weinheim und am Landgericht Mannheim tĂ€tig werden wollen.

Information der Stadt Hemsbach:

„Die Mitwirkung von ehrenamtlichen Laienrichtern, sogenannten Schöffen, an der Rechtsprechung ist ein wesentliches Element deutscher Gerichtsbarkeit. Ihnen kommt bei der praktischen Umsetzung unseres Demokratieprinzips große Bedeutung zu.

Schöffinnen und Schöffen sollen die in ihrem tÀglichen, beruflichen und sozialen Umfeld gewonnenen Erfahrungen, Kenntnisse und Wertungen in die Verhandlungen und die gemeinsame Beratung einbringen und damit die stÀrker juristisch geprÀgte Sichtweise der Berufsrichter sinnvoll ergÀnzen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Hemsbach wohnen und am 1. Januar 2014 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. WĂ€hlbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen mĂŒssen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von EhrenĂ€mtern fĂŒhren kann, ist von der Wahl ausgeschlossen.

Soziale Kompetenz, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis

Auch wer bereits acht Jahre aktuell das Amt eines Schöffen bekleidet, ist fĂŒr die nĂ€chste Amtsperiode nicht mehr wĂ€hlbar. Schöffinnen und Schöffen sollten außerdem ĂŒber soziale Kompetenz verfĂŒgen, darĂŒber hinaus werden Lebenserfahrung, Menschenkenntnis, Unparteilichkeit, SelbstĂ€ndigkeit sowie geistige Beweglichkeit erwartet.

Von der Wahl ausgeschlossen sind Bewerber, die zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurden oder gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von EhrenĂ€mtern fĂŒhren kann.

Schöffen wirken bei mĂŒndlichen Verhandlungen und an der Urteilsfindung mit gleichen Rechten wie der hauptberufliche Richter mit. Sie urteilen ĂŒber Schuld oder Unschuld eines Angeklagten und tragen die gleiche Verantwortung fĂŒr die Entscheidung wie die Berufsrichter. Dabei sind sie nur dem Gesetz unterworfen und an keinerlei Weisungen gebunden. Die Gerichte sind sehr interessiert an Bewerberinnen aus der gesamten Bevölkerung.

Interessenten können sich bei Ordnungsamt der Stadt Hemsbach, Schlossgasse 41, Herrn Jung, Telefon 70790, bewerben. Unter www.schoeffenwahl.de gibt es ebenfalls die entsprechenden Formulare. Über die Bewerberliste fĂŒr Hemsbach entscheidet dann der Gemeinderat. Im Herbst findet dann die eigentliche Schöffenwahl durch die Gerichte statt.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.