Dienstag, 23. Oktober 2018

Zusatzinformationen zum Namengeber

Straßenschilder mit „Fußnote“

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Hemsbach, 20. Juni 2013. (red/pm) Nach wem die Goethestraße in Hemsbachs Süden oder der Schubertweg in der Oststadt benannt sind, ist leicht zu erraten. Die berühmtesten Dichter und Komponisten kennt fast jeder. Doch wie sieht es mit der Wilhelm-Trübner- oder der Müchelner Straße aus?

Information der Stadt Hemsbach:

„Was „Einheimischen“ zum größten Teil bekannt sein dürfte – nämlich dass es sich bei dem einen um einen badischen Maler, beim anderen um die Partnerstadt im Geiseltal in Sachsen-Anhalt handelt –, erschließt sich Gästen und Besuchern Hemsbachs erst, wenn sie ein wenig recherchieren.

Auf „Google“, „wikipedia“ oder traditionelle Lexika zurückgreifen muss in Zukunft natürlich auch derjenige, der Genaueres über den Namengeber einer Straße erfahren möchte. Aber wenigstens ein paar grundsätzliche Informationen über den Dichter, den Künstler oder Komponisten, die Stadt, Ortschaft oder Sagengestalt finden sich jetzt im Hemsbacher Stadtgebiet auf einem zusätzlich unter dem üblichen Straßenschild angebrachten „Schildchen“ – sozusagen wie eine „Fußnote“.

„Wir schließen damit jetzt nicht unbedingt größere Wissenslücken. Aber die eine oder andere Persönlichkeit rufen wir ins Gedächtnis oder erreichen einen gewissen ,Aha‘-Effekt. Und wir können dazu animieren, sich näher mit dem Namengeber zu beschäftigen“, sagt Bürgermeister Jürgen Kirchner.

Die Anregung zu solchen Zusatzschildern, die in vielen Bergstraßengemeinden bereits Einzug gehalten haben, kam vom Rathausschef selbst. Umgesetzt wurde die Idee zunächst im Süden und Osten Hemsbachs, die anderen Stadtgebiete folgen peu à peu. In diesem Zuge erhalten Straßennamen wie „Auf der Entenweide“ auch den Zusatz, dass es sich um eine Gewannbezeichnung handelt.

Die Zusatzschildchen lassen sich durchaus auch mit Bezug auf das große Thema „Integriertes Städtisches Entwicklungskonzept“ lesen: Sie sind ein Blickfang mit Informationsgehalt und tragen damit ein weiteres kleines Stück zur Attraktivität Hemsbachs bei.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.