Sonntag, 19. August 2018

Kulturfest „See der Sinne“

Die Sinne spielen lassen

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See der Sinne, Abend, Lichter, Panorama

Der „See der Sinne“ ist ein Fest fĂŒr alle. Foto: Stadt Hemsbach

 

Hemsbach, 19. August 2013. (red/pm) Die Stadt Hemsbach lĂ€dt alle zur vierten Auflage des Kulturfestes „See der Sinne“ am kommenden Samstag, 24. August ein. Die Veranstalter bauen auf die UnterstĂŒtzung der Besucher durch Spenden.

Information der Stadt Hemsbach:

„Sehen und Hören, Schmecken, Riechen und FĂŒhlen – auch die vierte Auflage von „See der Sinne“ an den Gestaden des Hemsbacher Wiesensees am Samstag, 24. August, will wieder halten, was sie verspricht: ein sanftes, stilles Fest fĂŒr alle Sinne zu werden, mit einer bunten Mischung aus Gaumenfreude, Augenweide und Ohrenschmaus. Vielfalt ist dabei Trumpf. Über dreißig Anlaufstationen bieten genussreiche Abwechslung und abwechslungsreiche

GenĂŒsse. Musik, Tanz und Literatur, ein außergewöhnliches Cateringangebot sowie qualitativ hochwertige und kreative Produkte und Inhalte lockten bisher stets mehrere Tausende Besucher an Gestaden des Wiesensees. Diese enorme Resonanz erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr – erst recht, wenn das Wetter richtig mitspielt.

Allein diese Zahlendimensionen beweisen: „See der Sinne“ ist ein Fest fĂŒr alle. Darauf weisen die Veranstalter – die Stadt Hemsbach und TanzpĂ€dagogin Uschy Szott – nochmals und explizit hin. „Kultur ist Grundnahrung“ zitiert BĂŒrgermeister JĂŒrgen Kirchner in diesem Zusammenhang den Gitarristen Claus Boesser-Ferrari, „und niemand sollte davon zu wenig bekommen.“ Oder sie sich nicht leisten können: Deshalb verzichten die Veranstalter auch wie bisher darauf, Eintritt fĂŒr dieses Kultur-Highlight an der Bergstraße zu verlangen.

Dieses Konzept tragen die KĂŒnstler mit, die allesamt auf Gage verzichten. Doch stecken in einem solchen Event wie „See der Sinne“ Kosten, die sich oft erst mit dem zweiten Blick zeigen: Schaffen der notwendigen Infrastruktur, Lichtergestaltung, Dekoration, Bestuhlung, Programmhefte, Security
 – all dies und vieles mehr muss bezahlt werden. „Ein großer Dank gilt unseren diesjĂ€hrigen Sponsoren, der Sparkasse Rhein Neckar Nord, der Volksbank Weinheim, dem Autohaus Doll Weinheim und den Stadtwerken Weinheim. Ohne sie wĂ€re eine Veranstaltung wie diese ĂŒberhaupt nicht möglich“, so der Rathauschef.

Kein Eintrittsgeld

Aufgrund des Wegfalls eines bisherigen Großsponsors hatten die Organisatoren zu Beginn der Planungen Eintrittsgeld fĂŒr die Besucher erwogen. Von dieser Überlegung ist man jedoch wieder abgekommen. Stattdessen baut man darauf, dass die GĂ€ste das Fest freiwillig unterstĂŒtzen und damit gewĂ€hrleisten helfen, dass „See der Sinne“ in dieser QualitĂ€t erhalten bleibt. Kirchner: „Wir möchten jedem ermöglichen, einen schönen Abend in wunderbarer AtmosphĂ€re zu genießen, ohne finanzielles Risiko.

Wir wĂŒrden uns sehr freuen, wenn alle, denen es gefĂ€llt und die ein solches Fest wertschĂ€tzen, dies durch eine Spende kundtun.“ Dazu wird direkt vor Ort wĂ€hrend des Festes Gelegenheit gegeben sein, und fĂŒr jeden, der einen Obolus entrichtet, gibt es eine kleine Überraschung.

In Anbetracht der auf der MusikbĂŒhne vertretenen namhaften KĂŒnstler, der inzwischen ĂŒber dreißig Aussteller und Caterer, die Außergewöhnliches und Ausgefallenes bieten, und der aufwĂ€ndigen Tanzperformance am Strand, die wieder mit einer Überraschung aufwarten wird, sollte jeder Besucher selbst ermessen, in welcher Höhe der Eintrittspreis fĂŒr dieses besondere Ereignis liegen mĂŒsste.

Ein organisatorischer Hinweis noch vorab: Der Badebetrieb am Wiesensee einschließlich Gewöhnungsbecken ist am Veranstaltungstag geschlossen und wĂ€hrend der Auf- bzw. Abbautage freitags und sonntags nur eingeschrĂ€nkt möglich.
Einen weiteren Wunsch haben die Veranstalter allerdings noch, nĂ€mlich dass Petrus‘ Wohlwollen zeigt. Aber wegen des ausgefallenen FrĂŒhlings und weil sie auch auf „Wiedergutmachung“ fĂŒr den Guss beim letzten „See der Sinne“ vor zwei Jahren hoffen, ist Optimismus angebracht.

Info: „See der Sinne“ am Samstag, 24. August, 18 bis 23 Uhr. Den momentanen Stand der Planungen kann man auf der aktualisierten Homepage www.see-der-sinne.de abfragen.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.