Mittwoch, 18. Juli 2018

Filmgespr├Ąch mit Produzentin und Regisseur

Ein Leben zwischen Liebe und Revolution

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VV-MichaelBallhaus

Michael Ballhaus wirbt f├╝r VIDEO VERTOV. Foto: VIDEO VERTOV

 

Hemsbach, 21. Dezember 2013. (red/pm) Am 12. Dezember wird um 19:30 im Brennessel Kino der Film „VIDEO VERTOV“ gezeigt. Anschlie├čend findet ein Filmgespr├Ąch mit der Produzentin Dr. Daniela Schulz und dem Regisseur statt.

Information von VIDEO VERTOV:

„Der Film erz├Ąhlt die Lebensgeschichte des Videopioniers Gerd Conradt: Liebe und Revolution, Rote Fahne und Meditation ÔÇô Expeditionen in ferne L├Ąnder. F├╝r seinen Enkelsohn breitet Gerd Conradt seine Film- und Videosch├Ątze auf der gro├čen Leinwand aus und hinterl├Ąsst ein ÔÇ×elektronischesÔÇť Testament seiner 50-j├Ąhrigen Schaffenszeit als Filmk├╝nstler.

Die erste Liebe. Wirtschaftswunder-Berlin. Heirat und Geburt der Tochter in Rom. Student an der dffb in Berlin. Ein Leben zwischen Anpassung und Provokation. Ein Leben auf der Suche nach Erkenntnis.

Dabei hat ihn stets das Extrem interessiert, die ├ťberschreitung von Grenzen ÔÇô in der st├╝rmischen 68er Bewegung, bei der Sinnsuche in der Arbeit mit dem Bioenergetiker Alexander Lowen, im indischen Ashram von Poona, mit dem Kurzfilm ÔÇ×Farbtest – Roten FahneÔÇť an der Beijing Film Academy in China und auf der Biennale di Venezia – bis hin zur Herstellung von VIDEO VERTOV.

F├╝nfzig Jahre in einem Film

Schon die ersten Bilder seines ÔÇ×elektronischen TestamentsÔÇť machen klar, woher seine Pr├Ągungen stammen. F├╝nfzig Jahre Lebens- und Schaffenszeit l├Ąsst Conradt in VIDEO VERTOV als Monolog Revue passieren ÔÇô und er schont sich dabei nicht, bekennt Irrungen und Wirrungen – er macht sich sprichw├Ârtlich nackt.

Das wilde Leben, die Vielzahl an technischen Formaten von Super-8 ├╝ber 16-mm bis zu Video und HD sowie die Lust am Experimentieren haben in VIDEO VERTOV eine stimmige Ordnung gefunden. Conradt ├╝bergibt diesen ungew├Âhnlichen R├╝ck-Blick auf f├╝nf Jahrzehnte deutscher Geschichte an seinen Enkel – dabei meistert er den Weg vom Privaten ├╝ber die Mediengeschichte zum Universellen: Video hei├čt „ich sehe“!“

├ťber Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist f├╝r "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.