Samstag, 25. November 2017

Wandergruppe des Stadtseniorenrats erfährt sehr gute Resonanz

Mit viel Spaß gemeinsam auf neuen Pfaden unterwegs

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Hemsbach, 06. Februar 2014. (red/pm) Seit dem November 2011 trifft sich die Wandergruppe des Stadtseniorenrats jeden dritten Mittwoch im Monat, um gemeinsam neue Pfade zu erkunden.

Information der Stadt Hemsbach:

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Die Wanderungen gehen nicht nur in den Odenwald, sondern auch in die Pfalz. Foto: Stadt Hemsbach

 

„Den Odenwald? Den kenne ich.“ – Bemerkungen wie diese kennen Karl-Heinz Arnold, Jürn Murhard, Klaus Scherz und Adi Willnecker zur Genüge. Sie entlocken den vier Wanderführern der Wandergruppe des Stadtseniorenrats stets ein Schmunzeln, wissen sie doch, was kommt, hat man sich erst einmal auf den Weg gemacht: „Oh, diese Strecke bin ich noch nie gelaufen, wir gehen sonst ganz anders…“

Jeden dritten Mittwoch im Monat geht es auf Tour, und zwar ganzjährig und gelegentlich auch Wind und Wetter zum Trotz. Gegründet hat sich die Wandergruppe des Stadtseniorenrats im November 2011. Inzwischen ist nicht nur der Termin zum Namen „Wandergruppe Dritter Mittwoch“ geworden, auch der Zuspruch ist stetig gewachsen, bis auf zuletzt 35 Teilnehmer. Dass der Wandergruppe ein solcher Erfolg beschieden sein würde, hätte sie eigentlich ahnen müssen: Die erste Wanderung von der Kreidacher Höhe auf die Tromm startete bei Nieselregen und Nebel, auf dem Berg strahlte dann die Sonne vom blauen Himmel: Eindeutiger kann ein Wink eigentlich nicht sein.

Abwechselnd die Aufgabe übernehmen

Die jeweilige Tourplanung und Organisation übernehmen die vier Wanderführer abwechselnd: Von der Idee über die Auswahl eines konkreten Ziels und der Streckenplanung bis hin zur Recherche und Buchung einer Gaststätte zwecks Einkehr benötigt dies in etwa zwei Wochen Vorlauf. Damit nicht genug: Der jeweilige Wanderführer geht die Strecke sozusagen auf „Vortour“ auch persönlich ab. „Wir sind also besonders fit“, scherzt Willnecker.

Eine gewisse Grundfitness wird freilich auch bei den Teilnehmern vorausgesetzt: Die jeweilige Streckenlänge liegt, je nach Wegprofil und Steigungen, zwischen 10 und 13 Kilometern. Davon werden in der Regel zwei Drittel vor, ein Drittel nach der Einkehr absolviert – mit einem vollen Magen läuft es sich nicht mehr so leicht. Der Abwechslung halber wird auch, wenn möglich, ein alternativer Rückweg gewählt. „Unsere härteste Tour bisher führte von Neustadt an der Weinstraße auf den Nollenkopf zur Hohe-Loog-Hütte“, erklärt Arnold.

Die immer größere Resonanz auf das Wanderangebot stellt an den jeweiligen Wanderführer auch hohe Ansprüche bezüglich der Logistik. Nur wenn eine Zugreise zum Ausgangspunkt geplant ist, treffen sich alle Teilnehmenden am Bahnhof; ansonsten – und das ist die Regel – auf dem Parkplatz am Wiesensee, von wo aus es per Pkw-Fahrgemeinschaften zum Startpunkt der Wanderung geht.

Jeder kann mitlaufen

Dort wiederum muss ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung stehen, ebenso eine ausreichend große Location für die Einkehr der Gruppe auf dem oder am Weg liegen, die zudem noch mittwochs geöffnet hat und zeitnah und flexibel auf mehr oder weniger Gäste reagieren kann, denn: Die exakte Teilnehmerzahl steht immer erst beim Losmarschieren fest. Eine Anmeldung für die Wandertouren ist nicht erforderlich, jede und jeder kann spontan mitlaufen.

Wenn ein Lokal allerdings eine begrenzte Zahl an Plätzen hat oder sehr viele Teilnehmer erwartet werden, ist eine Anmeldung wünschenswert. Das wird jedoch rechtzeitig über die Presse oder per Rundmail bekannt gegeben.

„Eine Voraussetzung zur Teilnahme soll das aber nicht sein“, erklären die vier Wanderführer unisono. Doch schon für die nächste geplante Tour – die Traumstrecke schlechthin – von Siedelsbrunn über Korsika nach Schönbrunn zur Mittagsrast dürfte die Teilnehmerzahl weit über den „harten Kern“ von sieben bis zehn Wandersleuten, die bei wirklich jedem Wetter dabei sind, hinausgehen. Die „angedachte“ Wanderung mit Picknick im Sommer, wo man noch auf der Suche nach einer geeigneten Hütte ist, könnte der Wandergruppe sogar einen neuen Teilnehmerrekord bescheren.

Odenwald oder Pfalz?

Bisher führten die Touren vorwiegend durch den Odenwald, aber auch in der Pfalz war man schon des Öfteren unterwegs. Neben dem bereits erwähnten „Kern“ ist die Truppe stets bunt gemischt, das Alter bewegt sich vom „gerade Seniorenalter“ bis weit über die 80 Jahre. Sehr gerne schließen sich auch Ehepaare an, viele sind aber auch mal ohne Partner unterwegs. „Man sieht immer wieder sowohl bekannte als auch neue Gesichter“, sagt Arnold.

Diese Konstanz bestätigt gleichzeitig auch, dass das, worauf es der Wandergruppe des Seniorenrats ankommt, wohl uneingeschränkt gegeben ist: „Das Wichtigste sind uns der Spaß und die Geselligkeit, unterwegs in Feld, Wald und Flur und auch gemeinsam am Tisch.“

Mehr Informationen zur Wandergruppe gibt es beim Stadtseniorenrat, Telefon (0 62 01) 38 99 854, E-Mail: seniorenrat@hemsbach.de.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.