Montag, 20. November 2017

50 Millionen Euro mehr nach Selbstanzeigen

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Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Februar 2014. (red/jsc) Seit die „Steuers├╝nder-CDs“ auf dem Markt sind, steigt die Zahl der Selbstanzeiger. ├ťber 2.100 F├Ąlle sind es in unserer Region seit Februar 2010. Oder mehr als 500 F├Ąlle pro Jahr. Steuerbetrug ist ab 50.000 Euro eine Straftat – wer sich rechtzeitig selbst anzeigt und konsequent alles offenlegt, entgeht aber der Strafverfolgung. Insgesamt wurden den hiesigen Steuerbeh├Ârden ├╝ber 260 Millionen Euro Kapital angezeigt, das zuvor nicht bekannt war. ├ťber 50 Millionen Euro Steuergeld sind davon in die Staatskasse geflossen.

262.258.000 Euro. Ein supergro├čer Batzen Geld. So gro├č ist die Summe der Gelder, die nicht bei hiesigen Finanz├Ąmtern versteuert worden sind und von der die Steuerbeh├Ârde erst durch Selbstanzeigen erfahren hat. Seit 2010, so ergeben unsere Recherchen, haben 2.135 Steuerbetr├╝ger sich selbst angezeigt, um einer m├Âglichen Strafverfolgung zu entgehen. Und in der Staatskasse klingelt es: Gut 51 Millionen Euro Steuern kamen so zus├Ątzlich zusammen. Durchschnittlich haben die Steuers├╝nder pro Person 123.000 Euro in der Schweiz oder Liechtenstein „schwarz“ gebunkert.

Die Abteilung „Straf- und Bu├čgeldsachenstelle“ beim Finanzamt Mannheim Neckarstadt hat seit dem Kauf der „Steuerdaten-CDs“ und der damit einhergehenden Berichterstattung viel zu tun. Die Stelle ist noch zust├Ąndig f├╝r die Finanz├Ąmter Mannheim Stadt, Heidelberg, Mosbach, Sinsheim, Schwetzingen und Weinheim. Alle Selbstanzeigen, die in die Zust├Ąndigkeiten dieser ├ämter fallen, bearbeitet das Team in der Neckarstadt.

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├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Maria Hartwig

    Eine Welle losgetreten, um sich ins reine zu bringen … hmm …