Samstag, 25. November 2017

Einweihung der KÖB und der VHS-Geschäftsstelle

Ein Standort, von dem alle profitieren

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Hemsbach, 03. März 2014. (red/pm) Kürzlich fand die offizielle Einweihung der Katholischen Öffentlichen Bücherei und der VHS-Geschäftsstelle in der Bachgasse 60 statt.

Information der Stadt Hemsbach:

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Die Katholisch Ă–ffentliche BĂĽcherei steht nun im Ortszentrum. Foto: Stadt Hemsbach

„Sie ist jetzt an einem Ort, der ihr gebĂĽhrt, nämlich im Ortszentrum: die Katholische Ă–ffentliche BĂĽcherei (KĂ–B). Das macht sich nicht nur fĂĽr die BĂĽcherei selbst bemerkbar, deren Ausleihzahlen seit ihrem Umzug Ende vergangenen Jahres von der GartenstraĂźe in die Bachgasse gewaltig gestiegen sind.

„Auch die Stadt hat dadurch enorm gewonnen“, sagte Bürgermeister Jürgen Kirchner bei der offiziellen Einweihung der KÖB und der Außenstelle der Volkshochschule Badische Bergstraße, die ebenfalls in den Räumen in der Bachgasse 60 ein neues Zuhause gefunden hat.

Unkomplizierte Verhandlungen

Es war ursprünglich die Idee des Rathauschefs, die Bücherei in den ehemaligen Volksbankräumen unterzubringen: Die Stadt Hemsbach war auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine Krippe und nahm den KÖB-Standort in der Grabenstraße ins Visier.

Davon jedoch kam man zwar wieder ab, nicht aber von der Verlegung der Bücherei. Die ging dann relativ schnell vonstatten: „Die Verhandlungen waren unkompliziert, und alle Akteure haben Hand in Hand gearbeitet“, dankte Kirchner allen Beteiligten.

Zentrale Lage, viel Tageslicht, geräumig, barrierefrei: „Der neue Standort der KÖB und der VHS-Geschäftsstelle wird die Bachgasse bereichern und umgekehrt: Alle werden davon profitieren“, setzt der Bürgermeister auf zu erwartende Synergieeffekte – nicht nur mit Blick auf den benachbarten Seniorenrat und die neuen Bushaltestellen im Ortskern.

50 Prozent Zuwachs

Dass sich der Umzug für die KÖB schon mehr als gelohnt hat, bestätigte deren Leiter Herbert Schwöbel: Bis dato zähle man bereits über 4.000 Entleihungen. Hochgerechnet bis zum Jahresende könne man 25.000 bis 30.000 Entleihungen erwarten – ein Zuwachs von 50 Prozent.

Und nach der Segnung der neuen Räume durch Pfarrer Winfried Wehrle schmunzelte er: „Jetzt kann hier nichts mehr passieren.“ Außer Positivem, denn ganz offenbar schöpfen Schwöbel und sein Team nach dem Umzug „aus den Katakomben an den Boulevard“, wie er aus Pfarrer Wehrles Neujahrsansprache zitierte, viele Ideen für neue Angebote. Abschließend dankte Schwöbel allen Helfern und Unterstützern für dieses „Top-Ergebnis“.

Neue Umgebung, neuer Schwung

Damit ist Dr. Christina Riccas Feststellung schon bestätigt: „Eine neue Umgebung sorgt für neuen Schwung“, sagte die Leiterin der Volkshochschule Badische Bergstraße und hob in ihren Glückwünschen vor allem auf die verbindenden Elemente von Bücherei und Volkshochschule ab: „Sie sind Orte der Nähe, der Begegnung, und begleiten Menschen ein Leben lang.“

„Es ist Leben da, es ist Bewegung da“, freute sich Michael Wendel, Leiter Unternehmensservice der Volksbank Weinheim, dankte vor allem der Stadtverwaltung für die für die faire Zusammenarbeit und wünschte KÖB und VHS das Beste für die Zukunft. Dem schloss sich Markus Schaaff von der Bibliotheks-Fachstelle der Erzdiözese Freiburg, die den Umzug begleitete, an: „Die Arbeit hat sich gelohnt.“ Auch Edda Brehm, Leiterin der Perugruppe, sprach Dankesworte – das „Peru-Regal“ findet sich in den neuen Räumen nun an exponierter Stelle und werde Besuchern nun den „Fair Trade“- und „Eine Welt“-Gedanken verstärkt ins Bewusstsein bringen.

Und was sagt das KÖB-Team selbst über den neuen Arbeitsplatz? „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es ist wie ein Platz an der Sonne“, so Sabine Hupach. Anne Crusen, die die Hemsbacher Geschäftsstelle der VHS betreut, kann ihr Glück ebenfalls kaum fassen: „Das ist das schönste Büro, das ich je hatte.“

Ăśber Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂĽr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.