Samstag, 31. MĂ€rz 2018

Galerie im Schloss

Formen zum Anfassen von Svenja Glemser

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Hemsbach, 21. Mai 2014. (red/pm) Die DarmstÀdter Bildhauerin Svenja Glemser zeigt ab 05. Juni Skulpturen aus edlen Obsthölzern.

Glemser_Flyer

„Beweglich“ ist eine der Skulpturen, die Svenja Glemser im Rahmen Ihrer Ausstellung „Nah. Weit. Fern.“ ab dem 5. Juni 2014 in der Hemsbacher „Galerie im Schloss“ zeigen wird. Foto: Stadt Hemsbach

Information der Stadt Hemsbach:

„Svenja Glemser, die in Darmstadt lebt und arbeitet, ist Bildhauerin mit einer Vorliebe fĂŒr Holz. Besonders Kirsche hat es ihr angetan, aber auch Pflaume oder Birne sind fĂŒr sie bevorzugte Werkstoffe. „Die Spannung beim Holz geht vom Kern aus. Diese Spannung muss man beim Dialog mit dem Holz spĂŒren, sonst wird es nichts“, so ihr Bekenntnis. Ab dem 5. Juni 2014 wird Svenja Glemser rund zwölf Skulpturen unter dem Ausstellungstitel „Nah, Weit. Fern.“ in der Hemsbacher „Galerie im Schloss“ zeigen.

Svenja Glemsers Werk beschĂ€ftigt sich mit einem zentralen Thema menschlicher Existenz: NĂ€he und Distanz. Ihre Skulpturen – herausgearbeitet aus dem feinen, warmen, körperlichen Material Holz – machen die Spannung des „Bei-sich-Seins“ und des „Begegnen des Andern“ spĂŒrbar, ja geradezu körperlich erlebbar. Der Schwung in ihren Skulpturen, das Auf und Ab der Linien und der FlĂ€chen finden sich zu einem wohlklingenden Ganzen zusammen.

Aus einem StĂŒck geschaffen

Glemser schafft Formen, die zum Anfassen einladen und denen man mit der Hand folgen möchte. Aus einem StĂŒck geschaffen – in dem Wissen, dass alles mit allem ursprĂŒnglich verbunden ist – erzeugen ihre Werke Spannung im Raum, die entdeckt werden will.

Svenja Glemser, geboren in Köln als Svenja Schmitz, wurde schon frĂŒh von ihrem Vater mit einer Hobelbank beschenkt. Diese prĂ€gte ihre Laufbahn erheblich und das handwerkliche Tun nahm seinen Anfang. Über Studien am Chelsea- und Kensington-College in London; ihrem eigenen Atelier in Stuttgart und Bildhauerkursen an der Kunstschule Filderstadt bei HWP Diedenhofen und einem Intensiv-Studium „Bildhauerei“ an der EuropĂ€ischen Kunstakademie in Trier zog es sie 2001 nach Darmstadt, wo sie im Nordbahnhof ihre eigene Werkstatt aufbaute.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 05. Juni um 19:00 Uhr laden die Stadt Hemsbach sowie die KĂŒnstlerin recht herzlich ein. Nach der BegrĂŒĂŸung durch BĂŒrgermeister JĂŒrgen Kirchner wird Gitte Kollmann in die Ausstellung einfĂŒhren und im Anschluss daran gibt es eine Tanzperformance mit der Gruppe „NAU“. Die Ausstellung ist bis zum 24. Juli 2014 zu den ĂŒblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.