Donnerstag, 23. November 2017

Galerie im Schloss

Formen zum Anfassen von Svenja Glemser

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Hemsbach, 21. Mai 2014. (red/pm) Die Darmstädter Bildhauerin Svenja Glemser zeigt ab 05. Juni Skulpturen aus edlen Obsthölzern.

Glemser_Flyer

„Beweglich“ ist eine der Skulpturen, die Svenja Glemser im Rahmen Ihrer Ausstellung „Nah. Weit. Fern.“ ab dem 5. Juni 2014 in der Hemsbacher „Galerie im Schloss“ zeigen wird. Foto: Stadt Hemsbach

Information der Stadt Hemsbach:

„Svenja Glemser, die in Darmstadt lebt und arbeitet, ist Bildhauerin mit einer Vorliebe fĂĽr Holz. Besonders Kirsche hat es ihr angetan, aber auch Pflaume oder Birne sind fĂĽr sie bevorzugte Werkstoffe. „Die Spannung beim Holz geht vom Kern aus. Diese Spannung muss man beim Dialog mit dem Holz spĂĽren, sonst wird es nichts“, so ihr Bekenntnis. Ab dem 5. Juni 2014 wird Svenja Glemser rund zwölf Skulpturen unter dem Ausstellungstitel „Nah, Weit. Fern.“ in der Hemsbacher „Galerie im Schloss“ zeigen.

Svenja Glemsers Werk beschäftigt sich mit einem zentralen Thema menschlicher Existenz: Nähe und Distanz. Ihre Skulpturen – herausgearbeitet aus dem feinen, warmen, körperlichen Material Holz – machen die Spannung des „Bei-sich-Seins“ und des „Begegnen des Andern“ spĂĽrbar, ja geradezu körperlich erlebbar. Der Schwung in ihren Skulpturen, das Auf und Ab der Linien und der Flächen finden sich zu einem wohlklingenden Ganzen zusammen.

Aus einem StĂĽck geschaffen

Glemser schafft Formen, die zum Anfassen einladen und denen man mit der Hand folgen möchte. Aus einem Stück geschaffen – in dem Wissen, dass alles mit allem ursprünglich verbunden ist – erzeugen ihre Werke Spannung im Raum, die entdeckt werden will.

Svenja Glemser, geboren in Köln als Svenja Schmitz, wurde schon früh von ihrem Vater mit einer Hobelbank beschenkt. Diese prägte ihre Laufbahn erheblich und das handwerkliche Tun nahm seinen Anfang. Über Studien am Chelsea- und Kensington-College in London; ihrem eigenen Atelier in Stuttgart und Bildhauerkursen an der Kunstschule Filderstadt bei HWP Diedenhofen und einem Intensiv-Studium „Bildhauerei“ an der Europäischen Kunstakademie in Trier zog es sie 2001 nach Darmstadt, wo sie im Nordbahnhof ihre eigene Werkstatt aufbaute.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 05. Juni um 19:00 Uhr laden die Stadt Hemsbach sowie die KĂĽnstlerin recht herzlich ein. Nach der BegrĂĽĂźung durch BĂĽrgermeister JĂĽrgen Kirchner wird Gitte Kollmann in die Ausstellung einfĂĽhren und im Anschluss daran gibt es eine Tanzperformance mit der Gruppe „NAU“. Die Ausstellung ist bis zum 24. Juli 2014 zu den ĂĽblichen Ă–ffnungszeiten des Rathauses zu sehen.“

Ăśber Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂĽr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.