Dienstag, 17. Oktober 2017

Die wichtigsten Tipps gegen Hitze

Hitzewelle am Wochenende

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Rhein-Neckar, 17. Juli 2014. (red/pm) F├╝r das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst hochsommerliche Temperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Steigen die Temperaturen, kann es zu erheblichen Gesundheitssch├Ąden kommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotf├Ąllen ÔÇô besonders bei ├Ąlteren oder kranken Menschen.

Information des DRK Kreisverband Mannheim e.V.:

„DRK Kreisverbandsarzt Priv.-Doz. Dr. med. Heiner Krieter empfiehlt: ÔÇ×Bei Hitze unbedingt mehr trinken. Die t├Ągliche Trinkmenge von rund zwei Litern sollte mindestens um einen Liter erh├Âht werden.ÔÇť Da bei ├Ąlteren Menschen oft das Durstgef├╝hl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umst├Ąnden kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze versch├Ąrft sich das Problem, denn es wird mehr Fl├╝ssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.

Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gef├Ąhrdet, da bestimmte Medikamente entw├Ąssernd wirken. Alkoholkonsum stellt ÔÇô bei Jung und Alt ÔÇô einen zus├Ątzlichen Gef├Ąhrdungsfaktor dar, da auch er durch vermehrte Ausscheidung zu Fl├╝ssigkeitsverlusten f├╝hrt.

Vorsorglich sollte die Kleidung entsprechend gew├Ąhlt werden. Es empfiehlt sich d├╝nnes Gewebe, das den Schwei├č aufnehmen kann und w├Ąrmedurchl├Ąssig ist. Der Schwei├č muss auf der Haut verdunsten k├Ânnen.

Erste Anzeichen rechtzeitig erkennen

Erste Hinweise f├╝r einen Hitzenotfall k├Ânnen Muskelkr├Ąmpfe besonders in den Beinen oder ein pl├Âtzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gek├╝hlte, elektrolythaltige Getr├Ąnke – wie Apfelsaftschorle. Durch ├ľffnen ├╝berfl├╝ssiger oder beengender Kleidung kann ein W├Ąrmestau verhindert werden. F├╝r zus├Ątzliche K├╝hlung sorgen kalte Umschl├Ąge und das Zuf├Ącheln von Luft. Wenn sich der Zustand des Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Ma├čnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst (Tel. 112) rufen.

Vorsicht auch vor der direkten Sonneneinstrahlung. S├Ąuglinge d├╝rfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellh├Ąutige Menschen sind sehr empfindlich und m├╝ssen sich besonders sch├╝tzen. Deshalb ist der Sonnenhut f├╝r kleine Kinder und f├╝r ├Ąltere Menschen evtl. mit einem Nackenschutz ein Muss, um die Kopfhaut vor der Sonne zu sch├╝tzen.

Wer Ausfl├╝ge oder andere Aktivit├Ąten im Freien plant, sollte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, lichtdichte Kleidung und eine leichte Kopfbedeckung benutzen.“

├ťber Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist f├╝r "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.