Donnerstag, 21. September 2017

Wir wĂŒnschen eine gute Fasnachtszeit

Rhein-Neckar, 20. Februar 2012. (red) Wir wĂŒnschen unseren Leserinnen und Lesern eine schöne Fasnachtszeit. Wir selbst nutzen die Tage, um unsere neue Redaktion in Mannheim einzurichten. Der Umzug hat stattgefunden – jetzt muss noch einiges eingerichtet werden. Ab Donnerstag, den 23. Februar 2012 berichten wir wieder aktuell.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Ihre Redaktion

„Ein Bett wĂ€r‘ nett!“

Heidelberg/Rhein-Neckar, 14. Februar 2012. (red/pm) Heidelbergs OberbĂŒrgermeister Dr. Eckart WĂŒrzner wirbt um SchlafplĂ€tze fĂŒr GĂ€ste des Katholikentages, der vom 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim stattfindet. Ein „Bett auf Reisen“, das die Organisatoren des Mannheimer Katholikentags durch die Region schicken, macht am Donnerstag, 16. Februar, in Heidelberg Station.

Privatquartiere werden benötigt in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und den umliegenden Gemeinden mit guter öffentlicher Verkehrsanbindung. Insbesondere Àltere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit Behinderung werden in Privatquartieren untergebracht.

Die Bettensuche steht unter der Schirmherrschaft der SĂ€ngerin Joy Fleming. Informationen zur Privatquartiersuche sind online abrufbar unter www.katholikentag.de/betten und können telefonisch unter der „Schlummernummer“ 0621 76440222 erfragt werden. Außerdem liegen in Pfarrgemeinden der Region Informations- und Werbematerialien aus.

Der 98. Deutsche Katholikentag erwartet mindestens 25.000 Dauerteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 30.000 TagesgĂ€ste aus der Region. Katholikentage werden in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 97. Deutsche Katholikentag fand 2008 in OsnabrĂŒck statt, 2010 trafen sich Christinnen und Christen beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in MĂŒnchen.

Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina StÀrz

Immer lĂ€cheln – vor allem beim Finanzamt

Auch optisch keine Freude: Service Center Seite des Mannheimer Finanzamts.

„So romantisch wie eine deutsche SteuerklĂ€rung“, so bewerten Reisende auf Tripadvisor.de ein Hotel im italienischen Bardolino. Sie begrĂŒnden ihre Aussage mit Regelungsoverkill, sodass der Eindruck entstehe, dass die HotelgĂ€ste stören.

Wie GĂ€ste in besagtem Hotel, scheinen auch Steuerzahler in FinanzĂ€mtern zu stören. Zwar gibt es in den meisten sogenannte Servicecenter, in denen die Steuerzahler ihre SteuererklĂ€rungen abgeben können und dort – so das Konzept – Service, Beratung und Freundlichkeit erwarten können.

Spiegelneuronen bei Finanzbeamten

Freundlich sind die Finanzbeamten vor allem dann, wenn man ihnen freundlich strahlend und mit einer leicht devoten Haltung begegnet. Dann passiert das biologisch Unvermeidliche: Die Spiegelneuronen sorgen dafĂŒr, dass auch der Finanzbeamte lĂ€chelt.

Die Spiegelneuronen sind Nervenzellen im Gehirn, die dafĂŒr sorgen, dass unsere GefĂŒhle auf den anderen ĂŒberspringen also ansteckend sind. 1995 entdeckte der Italiener Giacomo Rizzolatti mit seinem Team die Spiegelneuronen.

Wehe denjenigen, die einen Finanzbeamten wĂŒtend gegenĂŒber treten. Die Wut ĂŒber Steuernachzahlungen, das nicht verstehbare Deutsch von Steuervorschriften sowie ĂŒber das System und die Euro- und Wirtschafts- und Finanzkrise – ĂŒberhaupt senden kluge Steuerzahler an ihre Steuerberater per Mail.

Die Steuerberater können diese dann ungelesen löschen. So ist gesagt, was gesagt werden muss und niemand lÀuft Gefahr sich an Wut anzustecken.

Devote Haltungen erleichtern das Steuerzahlen

Ausdauernd so lange LĂ€cheln bis das LĂ€cheln endlich beim Finanzbeamen angekommen ist, ist wohl die einzige Möglichkeit eine entspannte AtmosphĂ€re herzustellen. Denn das reichlich fließende Geld von uns Steuerzahlern macht die Finanzbeamten offensichtlich auch nicht glĂŒcklicher.

Da können die deutschen Steuerzahler noch so viel zahlen, wie die 527,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 und damit immerhin 38,5 Milliarden Euro mehr wie im Jahr 2010. Im Jahr 2012 wird ĂŒbrigens von einem Anstieg der Steuereinnahmen von 21,4 Milliarden Euro ausgegangen.

Selbst wenn wir sie bei Verwaltungsarbeiten unterstĂŒtzen und Briefe vom Finanzamt, die mit diesem vorwurfsvoll strafenden Unterton die schon lĂ€ngst fĂ€llige Einkommenssteuer unter Fristsetzung einfordern mit dem höflichen Hinweis beantworten, dass die bereits vorliegt und vermutlich falsch zugeordnet wurde, da das Finanzamt offensichtlich unsere Steuernummer verwechselt hat, gibt es kein freundliches Feedback in der Art: Oh, das tut uns leid. Danke fĂŒr den Hinweis.

Stattdessen erhalten wir unsere ohnehin schon bekannte Steuernummer mit dem eindringlichen Vermerk, dass diese in Zukunft zu verwenden sei. Vermutlich hat der Staat all seine Finanzbeamten entlassen und Roboter eingestellt. Und vermutlich empfiehlt die deutsche Regierung der griechischen ebenfalls auf Roboter umzustellen.

Genaugenommen gibt es eigentlich nur eine Spielart, mit denen die Finanzbeamten Steuerzahler glĂŒcklich machen können: Mit der RĂŒckzahlung bereits eingezahlter Steuergelder.

Sobald ein Vorauszahlungsbescheid beim Steuerzahler eintrifft, in dem es heißt: „Als Vorauszahlungen auf die Einkommenssteuer und den SolidaritĂ€tszuschlag werden festgesetzt und sind zu entrichten fĂŒr alle Kalendermonate 2012 – Einkommenssteuer 0,00 Euro, SolidaritĂ€tszuschlag 0,00 Euro“, bedeutet dies: Du bist raus. Existenzieller Exitus. Einnahmenausfall. Auch nicht gerade eine Nachricht vom Finanzamt, die glĂŒcklich macht.

Uli Sckerl lud nach Stuttgart ein

Besuch des Landtags Baden-WĂŒrttemberg

40 Besucher aus dem Weinheimer Wahlkreis schauten sich das Geschehen im Landtag mal etwas genauer an.

 

Rhein-Neckar, 13. Febraur 2012. (red/jt) Am 08. Februar lud der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich (Uli) Sckerl die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger des Wahlkreis 39 Weinheim zum Besuch des baden-wĂŒrttembergischen Landtags ein. Das Programm bestand aus einer generellen EinfĂŒhrung, dem Besuch des Landtagsplenums und einem AbgeordnetengesprĂ€ch. Die Kosten fĂŒr die Fahrt trug der Landtag.

Von Jörg Theobald

Eine breite Mischung aus JugendgemeinderĂ€ten, interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, Mitgliedern von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, GrĂŒner Jugend und GemeinderĂ€ten aus der Region nahm am 08. Februar an der Fahrt nach Stuttgart teil.

Die 40 Personen waren der Einladung von Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl gefolgt und besuchten den baden-wĂŒrttembergischen Landtag. Mit einer zweistĂŒndigen VerspĂ€tung durch eine Buspanne traf die Gruppe gegen 16:00 Uhr in Stuttgart ein.

Im Lina-HĂ€hnle-Saal (Sitzungssaal der GrĂŒnen Fraktion) gab es eine generelle EinfĂŒhrung in die AblĂ€ufe und die Funktionsweise des Landtags. Im Anschluss wurde die Gruppe durch den FlĂŒgel der GrĂŒnen Fraktion im Abgeordnetenhaus gefĂŒhrt.

Die BĂŒros im Abgeordnetenhaus sind allesamt sehr klein, nach Aussage von Uli Sckerl ist es „keine Seltenheit“, dass teilweise zu viert in den kleinen RĂ€umen gearbeitet wird. Der Landtag von Baden-WĂŒrttemberg sei, was die Versorgung und die RĂ€umlichkeiten angeht, das „Schlusslicht“ aller LandtagsgebĂ€ude in Deutschland.

Ein feiner Zwirn macht noch keine guten Manieren.

Nach der FĂŒhrung durch das Abgeordnetenhaus musste Uli Sckerl (siehe auch PortrĂ€t Sckerl auf dem Hirschbergblog.de)zurĂŒck in den Plenarsaal. Wichtige Abstimmungen standen an. Uli Sckerl sagte:

Wir als Regierungskoalition haben gerade mal vier Stimmen mehr als die Opposition. Also gerade mal vier Stimmen ĂŒber den Durst.

Der Landtag von Baden-WĂŒrttemberg - wilde Diskussionen sind hier keine Seltenheit.

Die Besuchergruppe konnte sich im Anschluss selbst von der Wichtigkeit dieser vier Stimmen ĂŒberzeugen. Im Plenarsaal wurde ĂŒber den Haushaltsplan 2012 diskutiert.

Dabei kam es immer wieder zu heftigen Diskussionen zwischen den Abgeordneten, bei der man sĂ€mtliche Regeln von Anstand und GesprĂ€chskultur vergeblich suchte. Mit Absicht lautstark durch den gesamten Saal gefĂŒhrte „GesprĂ€che“ und jede Menge Zwischenrufe sorgten dafĂŒr, dass der jeweils aktuelle Redner hĂ€ufig kaum zu verstehen war. (Siehe auch diese Reportage auf dem Hirschbergblog.de: „Im Landtag nichts Neues“)

Viele Besucher, darunter auch sehr viele Schulklassen, schauten dem Treiben von den BesucherrĂ€ngen zu. UnverstĂ€ndnis und KopfschĂŒtteln herrschte unter den Besuchern vor. Eine Ă€ltere Dame ereiferte sich:

Das ist ja wie im Kindergarten hier. Wo bleibt denn da die Vorbildfunktion?

Das Bild setzte dann bei den Abstimmungen fort. War die Opposition dafĂŒr, war die Regierungskoalition geschlossen dagegen und umgekehrt. Gemeinsame Entscheidungen? Fehlanzeige.

Auch die Besuchergruppe war von dem Verhalten der Abgeordneten irritiert.

„Mehr Indianer, weniger HĂ€uptlinge“

Nach einer guten Stunde im Plenarsaal kehrte die Gruppe zurĂŒck in den Lina-HĂ€hnle-Saal. Dort stellte sich der Landtagsabgeordnete Sckerl den Fragen der Besucher.

Neben der Kandidatur des Heidelberger Fritz Kuhn (Mitglied des Bundestages und dort stellvertretender FraktionsfĂŒhrer von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) fĂŒr das Amt des neuen OberbĂŒrgermeisters von Stuttgart, wurde auch die Gentechnik sowie die Polizeireform thematisiert.

Uli Sckerl stellte sich im Lina-HĂ€hnle-Saal (Sitzungssaal der GrĂŒnen Lantagsfraktion) den Fragen der Besucher.

Alexander Spangenberg, Stadtrat in Ladenburg, wollte wissen, ob es innerhalb der grĂŒnen Fraktion bereits GesetzesentwĂŒrfe zum Thema Gentechnik gibt und ob Baden-WĂŒrttemberg alleine ĂŒberhaupt dazu in der Lage ist, die Entwicklung der Gentechnik in die richtigen Bahnen zu lenken.

Laut Uli Sckerl wĂŒrden die rechtlichen Möglichkeiten des Landes bereits geprĂŒft, grundsĂ€tzlich wĂŒrde aber auf Bundes- und Europaebene an diesem Thema gearbeitet. Besonders auch im Hinblick auf die Problematik, das europĂ€ische Gesetze alle Mitgliedsstaaten betreffen, sei es wichtig, auf EU-Ebene etwas zu bewegen. Das Ergebnis sei dort jedoch noch „völlig offen“.

Auf die anstehende Polizeireform ging Uli Sckerl auf Nachfrage ebenso ein, wie auf die drohende Schließung der Diensstelle der Kriminalpolizei in Weinheim.

Es muss wieder mehr Indianer und weniger HĂ€uptlinge geben.

Sckerl weiter:

Zu viele Polizeibeamte sind mit Verwaltungsaufgaben gebunden. Gut 50 Prozent der Beamten haben nicht direkt mit den BĂŒrgern zu tun – sie sind weder im Vollzugsdienst, noch regeln sie den Verkehr.

BĂŒrgernĂ€he sehe anders aus, so Sckerl. Die Schließung der Polizeidienststelle in Weinheim sei zudem noch nicht sicher. Bei der neuen Aufstellung der Standorte sei noch nichts entschieden.

Kurt Klemm, Gemeinderat in Heddesheim, sprach den Abgeordneten auf die neuesten "Landschaftspflegemaßnahmen" in Heddesheim an und fordert die Absetzung von BĂŒrgermeister Kessler.

Es mache allerdings keinen Sinn, in jeder Dienststelle die selben Spezialisten anzutreffen. Eine zentrale Organisation der Kriminalpolizei in Heidelberg sei da schon sinnhafter, so Sckerl. Schließlich sei es bereits jetzt so, dass die Erstbestandsaufnahme zunĂ€chst durch die Bereitschaftspolizei erfolge und Kriminalpolizisten erst auf Anforderung anrĂŒcken. Auch den angespannten Landeshaushalt könne man so entlasten.

Nach dem AbgeordnetengesprĂ€ch lud Uli Sckerl die Gruppe ins Restaurant „tempus“. Der geplante Besuch des Stuttgarter „Haus der Geschichte“ fiel auf Grund der VerspĂ€tung durch die Buspanne jedoch aus. Nach Rigatoni in GemĂŒse-Sahne-Sauce und Salat oder Alternativ Truthahngeschnetzeltem in Curryrahm mit Siam-Duftreis machte sich die Gruppe auf den Weg zurĂŒck nach Hause.

Den meisten Besuchern bleibt vor allem der mangelhafte Umgang der Landtagsabgeordneten untereinander im GedĂ€chtnis – das hatte viele negativ beeindruckt.

 

Anmerkung der Redaktion: Aus TransparenzgrĂŒnden wird darauf hingewiesen, dass der Autor Mitglied bei BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Ortsverband Edingen-Neckarhausen ist.

Finanziellen Schaden vermeiden - Tipps der Polizei

Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis – Dubiose Einladungen fĂŒr Kaffeefahrten

Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen VerkaufsgesprÀchen um ihr Erspartes gebracht zu werden.

Information der Polizei:

„Dass er wirklich etwas gewinnen wĂŒrde, hat Herr X. nicht geglaubt. Der Rentner war einsam und wollte etwas erleben, deshalb fuhr er mit.

Als er am Abend wieder nach Hause kam, hatte er 500 Euro ausgegeben. FĂŒr einen ganzen Karton voll mit NahrungsergĂ€nzungsmitteln, die angeblich vorbeugend gegen alle möglichen Alterserscheinungen helfen sollten. Der Versuch, die Ware zurĂŒckzugeben, scheiterte, weil nirgendwo eine Adresse des Veranstalters zu finden war, das Geld war weg.

Wie diesem Rentner geht es vielen, die sich auf eine sogenannte Kaffeefahrt einlassen.

Mit einer bunten Einladung werden sie in einen Bus gelockt, der sie an einen abgelegenen Ort bringt. Sie bekommen dort ein kostenloses Mittagessen und mĂŒssen dafĂŒr eine Veranstaltung ĂŒber sich ergehen lassen, bei der alle Register der Verkaufspsychologie gezogen werden. Am Ende kaufen sie maßlos ĂŒberteuerte Bratpfannen, Magnetfelddecken oder Demenzmittel von zweifelhafter QualitĂ€t.

Aktuell hĂ€ufen sich die Anzeigen bei der Polizei in Heidelberg, Schreiben/Einladungen einer „NiedersĂ€chsischen Treuhand“ mit Sitz in Cloppenburg suggerieren hohe Geldversprechen und Sachpreise, die im Rahmen einer Busfahrt ĂŒbergeben werden sollen.

Trotz wiederholter Warnungen vor gĂŒnstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und mĂŒssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht.

Dort werden sie oftmals von windigen VerkĂ€ufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedrĂ€ngt, KaufvertrĂ€ge abzuschließen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen ĂŒbersteigen. Zudem versuchen unseriöse VerkĂ€ufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder Ă€hnlichen Veranstaltungen geschlossene KaufvertrĂ€ge binnen 14 Tage zu widerrufen.

Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und können diese spĂ€ter rĂŒckdatieren – die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung ĂŒber das RĂŒcktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben.

Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle GeschÀft. Die als SchnÀppchen gepriesenen Kochtöpfe, BadezusÀtze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung hÀufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel.

Mit den folgenden Tipps der Polizei können sich Ă€ltere Menschen vor den Tricks der VerkĂ€ufer schĂŒtzen:

  • Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber fĂŒhlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet.
  • Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie „reine Formsache“.
  • Beachten Sie bei VertrĂ€gen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts.
  • Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind.
  • Wenn Sie vom Vertrag zurĂŒcktreten möchten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit RĂŒckschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den VerkĂ€ufer.
  • Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch fĂŒr Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland dafĂŒr geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgefĂŒhrt wurden.
  • Die BroschĂŒre „Der goldene Herbst“ ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erhĂ€ltlich sowie im Internet als Download eingestellt unter www.polizei-beratung.de (Anm. d. Red.: Unser Link fĂŒhrt Sie direkt zur BroschĂŒre). Sie enthĂ€lt auch andere wertvolle Tipps fĂŒr Senioren zum Schutz vor Straftaten.“

Die Mafia zu Gast auf Burg Windeck

 

Weinheim, 09. Februar 2012. (red) Am 04. Februar 2012 wurden die GĂ€ste auf Burg Windeck ins Chicago zur Zeit der Prohibition versetzt. Bei „neapolitanischer Blutsuppe“ und „Mafiatorte“ galt es, einen Mordfall aufzuklĂ€ren. Die „Lupelly’s“ fĂŒhrten die GĂ€ste durch „Mordshunger“, das Krimi-Dinner der besonderen Art.

Von Jörg Theobald

Das Jahr 1935 neigt sich dem Ende zu. Die GeschĂ€fte laufen gut fĂŒr die Familie Caliostra, denn das Gesetz ist auf einem Auge blind. Doch es gab Tote, darunter auch der Ă€lteste Sohn von Don Carlo. Um den Mord aufzuklĂ€ren, hat der Don Freunde wie Feinde zu einem gefĂ€hrlichen Treffen eingeladen…

Zu den Freunden (oder Feinden?) des Dons zĂ€hlen auch die GĂ€ste des Krimi-Dinners, schließlich wurden sie eingeladen. In schwarzen Minikleidern und feinen AnzĂŒgen treffen sie ein.

Eine „HaushĂ€lterin“ wuselt durch den golden erleuchteten Raum, sie rĂŒckt StĂŒhle zurecht, geht mit ihrem Staubwedel ein letztes Mal ĂŒber Kanten und Ecken und kontrolliert, ob auch ja alles in Ordnung ist. Ein klassischer Butler bietet den eintreffenden GĂ€sten Tic Tac an und gibt der HaushĂ€lterin nebenbei Anweisungen.

Interessiert schauen die GĂ€ste dem Treiben zu, wĂ€hrend sich der Raum langsam fĂŒllt. Zur Einstimmung wird Prosecco verteilt.

Kurz darauf sorgt ein metallenes Scheppern und Geklirre fĂŒr Totenstille im Raum.

Ein Silbertablett mit gebrauchten (Plastik-)GlĂ€sern ist die Ursache. Die etwas schusselige HaushĂ€lterin „Emma Labil“ hat es fallen lassen. SĂ€mtliche Augen ruhen nun auf ihr.

Von Fluchtwegen und FilzhĂŒten

Bevor das Krimi-Dinner „Mordshunger“ beginnt, erklĂ€ren die „Lupelly’s“ den Anwesenden noch die Fluchtwege, so sollen sich die Personen auf der linken Seite bitte Links halten, die Personen auf der rechten Seite bitte rechts und die in der Mitte sollen bleiben wo sie sind. Nach dieser lockeren und fröhlichen EinfĂŒhrung, wird auf den Ablauf des kommenden Abends eingegangen.

Um den Flair der 30er Jahre besser einzufangen und die GĂ€ste in ihre Rollen einzustimmen, haben die Lupelly’s eine Unmenge an FilzhĂŒten, Zylindern, DamenhĂŒten und buntem Haarschmuck mitgebracht. Jeder darf sich bedienen. Im Hintergrund spielt das Radio derweil einen guten Mix aus Swing und dazu passenden modernen Liedern.

WĂ€hrend das Krimi-Dinner mit der „neapolitanischen Blutsuppe“ beginnt, verteilen Butler und HaushĂ€lterin schwarze UmschlĂ€ge mit den Rollen der GĂ€ste – darunter illustre Gestalten wie Filomena Marotti („Scharf wie Peperoni“) oder Needles, der TĂŒrsteher (Stark im Körper, schwach im Geist, mit „gestrickter UnterwĂ€sche von seiner Mutter“). Neben der Beschreibung der Figur finden sich bei jeder Rolle ein paar GerĂŒchte ĂŒber sie. Zudem findet man auf der RĂŒckseite, die zu Beginn zugetackert ist, das Alibi jeder Figur.

Ziel des Abends ist es, durch gegenseitiges Befragen den Mord an Sebastiano, dem Sohn von Don Carlo, zu klÀren. Dabei gilt:

Jeder muss wahrheitsgemĂ€ĂŸ antworten. Nur der Mörder darf lĂŒgen.

Tango Mafiosi

Italienisches Menue„Neapolitanische Blutsuppe“
(TomatencrĂšmesuppe)
unter Pestoschaum***Blattsalate „Al Capone“
mit gehobeltem Parmesan
in Aceto-Balsamico-Dressing

***

„Des Paten Traum“
Schweinefilet in Salbeibutter gebraten
Lachsfilet in Rieslingrahm
dazu
Schwenkkartöffelchen und MarktgemĂŒse

***

„Mafiatorte“
Tiramisu

Stille herrschte mit einem mal im Raum. Don Carlo und seine SekretĂ€rin waren aus dem nichts aufgetaucht. Leise begann die Musik zu spielen und die beiden tanzten vor den Anwesenden eng umschlungen. So herrschte mit einem mal eine eher theatralische Stimmung unter den GĂ€sten. Nach dem Tanz klagte Don Carlo den GĂ€sten sein Leid, sein Sohn, Sebastiano wurde in einer Seitengasse bei der Kneipe „Crazy Widow“ ermordert.

Und alle der Anwesenden stehen im Verdacht, der Mörder zu sein.

FĂŒr GelĂ€chter sorgte die anschließende Beschreibung der Rollen durch die SekretĂ€rin. Mal wegen den Namen, mal wegen der mit der Person verbundenen GerĂŒchte.

So gab es „Nonnen vom Orden der gefallenen MĂ€dchen“ sowie einen geldgierigen Polizisten, der ohne „Bakshisch“ gar nicht daran dachte, seine Pflichten zu ErfĂŒllen.

„Der hat mir frech ins Gesicht gegrinst“

Unter den 65 anwesenden GĂ€sten herrschte wĂ€hrend des ganzen Abends eine ausgelassene Stimmung, auch die zunĂ€chst zögerlichen Versuche den Fall zu klĂ€ren kamen recht schnell ins Rollen. Nach dem Hauptgang, „Des Paten Traum“, kam es dann zur großen Diskussion ĂŒber den Fall und wer der TĂ€ter sein könne.

Schnell hatten die Anwesenden herausgefunden, dass Sebastiano an dem Abend von drei verschiedenen Kalibern durchsiebt wurde. Wie sich herausstellte, war Sebastiano der scharfen Filomena auf die Pelle gerĂŒckt. Nachdem diese ihn sich mit MĂŒhe vom Leib gehalten hatte, kam Frederico ins Spiel – Filomenas LeibwĂ€chter.

Der hat mir frech ins Gesicht gegrinst, als ich ihn zur Rede stellte! Dann hab ich ihn halt ins Knie geschossen.

Der Gesellschaft ist es gelungen, den Mörder zu finden. Doch wer es wahr, dass muss man dann schon selbst rausfinden…
Veranstalter:

Ro-He-Wo Gastronomie-Betriebs GmbH
Mierendorffstraße 15
69469 Weinheim
Tel. (0 62 01) 1 24 81
Fax (0 62 01) 1 52 59
Email: info@rohewo.de
Web: http://www.rohewo.de/

„Mordsspaß“ mit den Fotos! 🙂
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MinisterprÀsident Winfried Kretschmann schreibt S21-Gegnern auf Facebook

Rhein-Neckar, 07. Februar 2012. (red/pm) Winfried Kretschmann wendet sich mit einem offenen Brief ĂŒber das soziale Netzwerk Facebook an die Gegner von Stuttgart 21. Er selbst bezeichnet sich ebenfalls als S21-Gegner und den Ausgang der Abstimmung als „schmerzlich“. Wie bereits zuvor angekĂŒndigt, hĂ€lt er sich an das Ergebnis und schreibt: „Ungleich schlimmer wĂ€re es, das Votum letztlich nicht anzuerkennen.“

Dokumentation; Offener Brief von MinisterprÀsident Winfried Kretschmann
(Anm. d. Red.: ZwischenĂŒberschriften durch die Blogredaktion eingefĂŒgt.) 

„in den letzten Tagen und Wochen erreichten mich Schreiben sowie BeitrĂ€ge auf Facebook und Twitter von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, deren Inhalt mir sehr zu denken gibt. Mal mehr, mal weniger deutlich wird darin gefordert, Stuttgart 21 dĂŒrfe auch nach dem Ergebnis der Volksabstimmung nicht gebaut werden. Daher möchte ich Ihnen mit diesem offenen Brief meine Sicht der Dinge darstellen.

Der 27. November 2011 ist ein Datum, das bei mir ganz unterschiedliche GefĂŒhle weckt. Einerseits konnten mit der Volksabstimmung ĂŒber das „S 21-KĂŒndigungsgesetz“ zum ersten Mal in der Geschichte Baden-WĂŒrttembergs die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger jenseits von Wahlen unmittelbar Einfluss nehmen und in einer Sachfrage eine Entscheidung treffen.

Wenngleich das Wort fĂŒr uns Deutsche aus geschichtlichen GrĂŒnden nicht nur positiv besetzt ist, so bin ich doch ein wenig stolz darauf, dass es uns gelungen ist, mit der Volksabstimmung einen historischen ersten Schritt in eine echte BĂŒrgergesellschaft gemacht zu haben.

Volksabstimmung ein „sehr bitterer und schmerzlicher Tag“

Andererseits ist der 27. November fĂŒr mich persönlich ein sehr bitterer und auch schmerzlicher Tag gewesen. Denn an diesem Tag hat sich eine klare Mehrheit der Abstimmungsberechtigten Baden-WĂŒrttembergs fĂŒr eine finanzielle Beteiligung des Landes an dem Bahnprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen. Lediglich in sieben von insgesamt 44 Stimmkreisen hat das „S 21-KĂŒndigungsgesetz“ eine Mehrheit von Ja-Stimmen gefunden. DemgegenĂŒber haben 58,9 Prozent der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen in Baden-WĂŒrttemberg gegen den Gesetzentwurf votiert.

Selbst im Stadtkreis Stuttgart, wo ich ein anderes Ergebnis erwartet hatte, hat sich keine Mehrheit der WĂ€hlerinnen und WĂ€hler fĂŒr das S 21-KĂŒndigungsgesetz ausgesprochen:

Mit 52,9 Prozent der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen wurde ein Ausstieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21 abgelehnt. Über ein Jahrzehnt hinweg haben ich und die GrĂŒnen im Landtag und darĂŒber hinaus gegen das Projekt argumentiert und fĂŒr Alternativen geworben und so ist dieses Votum des Volkes fĂŒr mich eine schmerzliche Entscheidung, an der ich persönlich schwer trage.

Ich hatte mir einen anderen Ausgang gewĂŒnscht, denn ich bin weiterhin der Überzeugung, dass die Alternativen zu Stuttgart 21 besser gewesen wĂ€ren. Schmerzlich ist der Ausgang aber auch deshalb, weil ich eingestehen muss, dass wir die Mehrheit der Bevölkerung mit unseren guten sachlichen und fachlichen Argumenten nicht ĂŒberzeugen konnten.

Auch ungeliebte Mehrheitsentscheidungen akzeptieren

Am 27. November 2011 hat das Volk entschieden. Und als ĂŒberzeugter Demokrat und MinisterprĂ€sident akzeptiere ich den Willen des SouverĂ€ns.

Damit entfĂ€llt in einer Demokratie fĂŒr die Politik und fĂŒr mich als MinisterprĂ€sident die Legitimation, das Projekt Stuttgart 21 dem Grunde nach immer und immer wieder in Frage zu stellen. Nicht ausgeschlossen ist es hingegen, die Fehler und SchwĂ€chen des Projekts deutlich aufzuzeigen, den Finger in die Wunde zu legen und auf Nachbesserungen zu drĂ€ngen. Das verstehe ich unter einem kritisch-konstruktiven Begleiten von Stuttgart 21 PLUS.

Wer allerdings meint, die Landesregierung und insbesondere ich als MinisterprĂ€sident könnten oder mĂŒssten das Projekt ĂŒber solche SchwĂ€chen noch endgĂŒltig zu Fall bringen, dem muss ich ganz klar sagen, dass ich dies nicht machen werde. Die Bahn darf Stuttgart 21 bauen. So hat das die klare Mehrheit der Abstimmenden gewollt. Es gehört zum Wesenskern der Demokratie, dass man Mehrheitsentscheidungen akzeptiert, ob sie einem nun gefallen oder nicht.

Allen war bewusst, dass mit der Volksabstimmung ĂŒber das S 21-KĂŒndigungsgesetz selbstverstĂ€ndlich mittelbar ĂŒber die Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und die Alternativen abgestimmt wird.

Alle Argumente, die gegen Stuttgart 21 und fĂŒr die Alternativen sprechen, sind im Zuge der Ă€ußerst umfassenden Diskussionen im Vorfeld der Volksabstimmung, in der Schlichtung und/oder bereits weit vorher, geĂ€ußert und vorgetragen worden. Ich will auch gerne erneut betonen, dass ich viele der kritischen Argumente zu Stuttgart 21 persönlich teile. SĂ€mtliche Argumente in der Debatte sind vorgebracht, gewendet und abgewogen worden. Jede BĂŒrgerin und jeder BĂŒrger hatte umfassenden Zugang zu ihnen. Es gab hunderte Veranstaltungen und Foren sowie Diskussionsrunden unterschiedlichster Art.

Es gab die Schlichtung. Niemand wurde ausgeschlossen.

Pro und Contra hinlÀnglich bekannt

Über mehr als ein Jahr hinweg ist das Thema in der Stadt, regional und ĂŒberregional intensiv verhandelt worden. Und gerade in Zeiten des Internets und anderer moderner Kommunikationsmittel kann keine Rede davon sein, dass Informationen hinter dem Berg gehalten oder verschwiegen worden seien.

Die Fakten, die fĂŒr oder gegen Stuttgart 21 sprachen und sprechen, lagen offen auf dem Tisch. Und allen war klar, was im Falle eines Scheiterns des S 21-KĂŒndigungsgesetzes unaufhaltsam kommen wird:

Abriss des SĂŒdflĂŒgels, Freimachung des Baufeldes im Mittleren Schlossgarten zur Errichtung des Trogbauwerkes durch FĂ€llen oder Versetzen der BĂ€ume und Grundwasserentnahme.

Die Argumente, die Sie gegen Stuttgart 21 anfĂŒhren, waren der Bevölkerung hinlĂ€nglich bekannt. In der BroschĂŒre zur Volksabstimmung konnten Pro- und Contra-Seite Ihre Argumente kompakt vortragen. Jeder, der wollte, konnte darĂŒber hinaus sich jede Facette und noch differenzierte Argumente beschaffen. Gleichwohl hat sich deren Mehrheit am Ende fĂŒr das Projekt entschieden. An dieser Erkenntnis fĂŒhrt einfach kein Weg vorbei.

In der Regierungsform der Demokratie – und bei der direkten Demokratie zumal – gehen wir von einer mĂŒndigen BĂŒrgerschaft aus. Wir nehmen an, dass Menschen informiert sind bzw. sich Informationen beschaffen (können), bevor sie zu Wahlen und Abstimmungen gehen, und dass sie dann abgewogene Urteile und Entscheidungen fĂ€llen. Allerdings können wir niemanden dazu zwingen.

One Man, one vote“

Jede (volljĂ€hrige) BĂŒrgerin und jeder (volljĂ€hrige) BĂŒrger hat eine Stimme, und alle Stimmen haben den gleichen Wert. „One Man, one vote“ ist zu Recht ein Kernsatz demokratischer Verfassung. Und jede Stimme zĂ€hlt gleich, egal wer sie abgibt, ob etwa Professorin oder Putzfrau, aus welchen GrĂŒnden und Motiven auch immer, ob sie sich gut oder schlecht informiert hat.

Ein weiterer Kernsatz der Demokratie ist, dass Mehrheiten entscheiden. Darauf ist demokratische Politik angewiesen, denn etwas Besseres als die Mehrheitsregel ist noch niemandem eingefallen.

Wer, wenn nicht die Mehrheit in einer demokratischen Abstimmung soll denn die LegitimitĂ€t einer Entscheidung begrĂŒnden? Wie soll denn verfahren werden, wenn eine klare Mehrheit in einer strittigen Frage vorliegt? Soll dann das Votum dieser Mehrheit etwa nicht umgesetzt werden? Mit welchem Recht wollte man sich als Regierung dem verweigern? Woran sollen sich Entscheidungen ausrichten, wenn nicht an vorangehenden Mehrheiten in Wahlen und Abstimmungen?

Die GrĂŒn-Rote Koalition ist hier ohnehin schon sehr weit gegangen, nachdem große Mehrheiten im Parlament Stuttgart 21 lĂ€ngst beschlossen hatten, diese Entscheidung erneut in Form einer Volksabstimmung wieder aufzurufen. Wenn wir uns dieser Mehrheitsentscheidung bei Stuttgart 21 verweigern wĂŒrden, wie könnten wir dann in Zukunft selbst auf unseren Mehrheitsentscheidungen bestehen?

„Streiten bis in alle Ewigkeit“?

Niemand verlangt, die Position der anderen Seite zu ĂŒbernehmen. Und niemand verlangt, mit der eigenen Meinung kĂŒnftig hinter dem Berg zu halten. Aber der – in vielen Schreiben und anderen Veröffentlichungen der letzten Wochen zu findende – Appell an die Verantwortung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und der Verweis auf die großen Erwartungen, denen man gerecht werden mĂŒsse, der Hinweis auf die verantwortlichen Politiker und Planer gehen darĂŒber hinaus: sie dokumentieren, dass man das Votum der Volksabstimmung nicht akzeptiert.

Was bedeutet die Nichtanerkennung solcher Ergebnisse fĂŒr die Demokratie allgemein und fĂŒr das an Recht und Gesetz gebundene Regieren im Konkreten? Wie soll Legitimation fĂŒr politisches Handeln hergestellt werden? Wer bestimmt, entscheidet und handelt dann in staatlichen Angelegenheiten? Soll dies eine elitĂ€re Expertokratie sein, von der manch antiker Denker schrieb?

Der Konflikt um Stuttgart 21 war ein tiefer und heftiger Konflikt, der Stadt und Land mehr und mehr zu spalten drohte. Wie sollen schwierige Konflikte beigelegt werden, wenn nicht einmal eine Volksabstimmung als letzte AutoritÀt anerkannt wird? Soll man weiter streiten bis in Ewigkeit?

GrundsÀtze der Demokratie werden in Frage gestellt

Ganz allgemein: Wie soll Demokratie dann ĂŒberhaupt funktionieren? Was sind die Alternativen?

Diese Fragen drĂ€ngen sich mir bei der LektĂŒre Ihrer Briefe, E-Mails, Postings und Tweets auf. Welche Antworten wollen Sie finden, ohne grundsĂ€tzliche demokratische Prinzipien unseres Gemeinwesens in Frage zu stellen?

Vielleicht gibt es auch noch andere GrĂŒnde, die Sie bewogen haben, ihre Schreiben so zu formulieren. Halten Sie komplexe politische Sachfragen fĂŒr nicht geeignet, um sie durch die Bevölkerung direkt abstimmen zu lassen?

Und schließen sich damit den Gegnern bzw. Skeptikern der direkten Demokratie an, von denen es ja manche gerade in den konservativen Parteien gibt?

Eine solche Position ist keineswegs ehrenrĂŒhrig und hat gute Argumente auf ihrer Seite – man sollte sie nur klar benennen.

Ich persönlich teile diese Auffassung jedenfalls nicht, im Gegenteil: Die im Vergleich sehr hohe Beteiligung der BĂŒrgerschaft an der Volksabstimmung ist fĂŒr mich ein deutliches Indiz, dass die Menschen in unserem Lande ĂŒber mehr Themen direkt mitentscheiden wollen und nicht ĂŒber weniger.

Prinzipiell gilt allerdings, dass das Volk in seiner Mehrheit natĂŒrlich genauso Fehlentscheidungen treffen kann, wie die Mehrheit in einem Parlament. Denn in der Demokratie wird nicht ĂŒber LĂŒge und Wahrheit entschieden, sondern ĂŒber Alternativen.

Wer der Auffassung ist, dass die Volksabstimmung nicht rechtmĂ€ĂŸig abgelaufen sei, fĂŒr diejenige oder denjenigen gibt es in einem Rechtsstaat ebenfalls den Weg, den die gewaltenteilende Demokratie vorsieht:

Die Klage vor den Gerichten. Der entsprechende Weg ist ja von einigen auch bereits beschritten worden. Aber gewiss kann dies keine Forderung an die Exekutive sein. Schon gar nicht wenn sie wie in diesem Fall die Volksabstimmung nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung selber eingeleitet hat.

Wie sollen BĂŒrgergesellschaft und BĂŒrgerdemokratie funktionieren?

Zu diesen Themen hinzu kommt eine Sorge, die mich umtreibt. Es ist die Sorge, dass das, was die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 an Positivem und Wegweisendem fĂŒr die Republik bereits erreicht hat – fĂŒr die Zukunft ein grundsĂ€tzliches Überdenken von Planungsprozessen, eine Ausweitung und Verbreiterung der Beteiligung der BĂŒrgerschaft auf unterschiedlichsten Ebenen, Transparenz und Offenheit bei den Alternativen und manches mehr –, dass diese großen Erfolge also gefĂ€hrdet und womöglich konterkariert werden, weil maßgebliche Protagonisten des Protestes das Resultat der Volksabstimmung nicht akzeptieren.

All dies zusammengenommen stelle ich mir eine grundsĂ€tzliche Frage: Wenn auch bekannte und anerkannte Persönlichkeiten das Ergebnis einer Volksabstimmung nicht anerkennen und respektieren wollen – wie soll dann die BĂŒrgergesellschaft und die neue BĂŒrgerdemokratie eigentlich funktionieren?

Und ins Konkrete gewendet leitet sich daraus eine fĂŒr den politischen Alltag elementare Frage ab. Nachdem die Volksabstimmung ein so klares Votum hervorgebracht hat:

Können Sie sich ernsthaft einen MinisterprĂ€sidenten und eine Landesregierung wĂŒnschen, die sich – weil ihnen ein politisches Ergebnis missfĂ€llt – ĂŒber den Willen der Mehrheit in einem Gesetzgebungsverfahren (denn nichts anderes ist eine Volksabstimmung nach unserer Landesverfassung) hinwegsetzt, dagegen opponiert und sich schlichtweg nicht an Gesetz und Recht gebunden fĂŒhlt?

Niemand, der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ernst nimmt, kann sich dies am Ende wĂŒnschen, auch die nicht, die in der Sache verloren haben. Denn wir wĂŒrden dann TĂŒr und Tor öffnen fĂŒr eine Entwicklung, an der keinem von uns ernsthaft gelegen sein kann.

So schmerzlich und bitter die Entscheidung des Volkes fĂŒr Stuttgart 21 in der Sache fĂŒr uns Gegner war. Ungleich schlimmer wĂ€re es, das Votum letztlich nicht anzuerkennen. Denn dies hieße nichts anderes, als unseren demokratischen Rechtsstaat in Frage zu stellen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Winfried Kretschmann“

SchÀden durch Minusgrade vermeiden

KĂ€lteeinbruch kann zu FrostschĂ€den fĂŒhren!

Weinheim, 03. Februar 2012. (red/pm) Durch die teilweise zweistelligen Minusgrade kann es leicht zu schweren FrostschÀden kommen. Die Feuerwehr gibt Hinweise, wie die Gefahr eines Frostschadens minimiert werden kann.

Information der Feuerwehr:

„Sollte der Wetterdienst recht behalten, werden wir in den nĂ€chsten zwei Wochen weiter mit schwerem Frost zu tun haben.

In den nĂ€chsten Tagen sind wieder Temperaturen bis zu teilweise zweistelligen Minusgraden möglich. Am Montagmorgen kam es bereits zu einem ersten grĂ¶ĂŸeren Frostschaden. In einem Einkaufszentrum am Berliner Platz, war aufgrund des Frost eine Sprinklerleitung eingefroren und geplatzt.

Durch den Druckabfall der Sprinklerzentrale, löste die Brandmeldeanlage aus und alarmierte die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt. Vor Ort wurde das Wasser abgedreht um einen weiteren Schaden zu vermeiden.

Allerdings verteilte sich das Wasser auf der Stahlbadstraße, so dass die Fahrbahn teilweise gesperrt werden musste und der Bauhof Weinheim mit Streusalz die Fahrbahn und den Gehweg enteisen musste. Um weitere FrostschĂ€den zu vermeiden, gibt die Weinheimer Feuerwehr nĂŒtzliche Tipps:

  • Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten RĂ€umen oder die ins Freie fĂŒhren nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre.
  • Drehen Sie Heizkörper jetzt nie ganz ab, auch nicht nachts oder im Urlaub. WĂ€hlen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung.
  • Sichern Sie Leitungen in unbeheizten RĂ€umen mit einem FrostwĂ€chter, wenn sie nicht abgestellt werden können.
  • Benutzen Sie auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer um Wasserleitungen aufzutauen, dies ist oft der Grund fĂŒr BrĂ€nde. Die Hitze entzĂŒndet durch WĂ€rmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in HohlrĂ€umen, zum Beispiel Isoliermaterial.
  • Benutzen Sie zum Auftauen besser Haartrockner, HeizlĂŒfter, HeißluftgeblĂ€se, ein DampfstrahlgerĂ€t oder TĂŒcher, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten oder WĂ€rmflaschen sind gute Hilfsmittel.

Sollten Sie doch die Hilfe der Feuerwehr benötigen, wĂ€hlen Sie die Notrufnummer 112!“

Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina StÀrz

Wenn Banken kreativ werden, könnte es sich lohnen, den Neckar leertrinken zu wollen

Wetten ich kann den Neckar leertrinken? Quelle: Wikipedia.

Rhein-Neckar, 06. Februar 2012. UntergÀnge haben Hochkonjunktur meint Gesina StÀrz. Und darauf sollte man wetten. Oder lieber nicht?

Ist es möglich sich zu einer bestimmten Uhrzeit an den Schreibtisch zu setzen und kreativ zu sein, sozusagen auf Abruf? Das fragen mich manchmal Leute. Ich sage ja.

Denn fĂŒr mich besteht KreativitĂ€t vor allem in der neuen Kombination von bereits vorhandenen Informationen. KreativitĂ€t ist also eine Art Kombinationsspiel. Ein Prozess. Und natĂŒrlich ist es möglich auch auf Abruf mit Informationen zu spielen.

Wir blockieren uns nur oft selbst, wenn wir ohne Prozess sofort ein grandioses, einzigartiges Ergebnis aus uns heraus zaubern wollen, wie der Zauberer das Kaninchen aus dem Hut.

KreativitĂ€t ist ĂŒberall willkommen

Kreativ ist ĂŒbrigens jeder Mensch. KreativitĂ€t gehört zur Natur des Menschen. Sie ist eine der zehn psychischen WiderstandskrĂ€fte, die uns Krisenzeiten und Belastungssituationen ĂŒberleben lassen. Das haben Forscher bereits in den 70er Jahren festgestellt.

Wir finden neue Wege, um beispielsweise eine schwierige Lebenssituation zu meistern. Allerdings wird nicht in jedem Bereich unserer Lebens- und Arbeitswelt KreativitÀt als willkommene Human Ressource gesehen. In der Banken- und Finanzwelt galt bisher als ungeschriebenes Gesetz, dass das Wort KreativitÀt nicht ausgesprochen werden darf.

Das Wort „kreativ“ war gleichbedeutend mit unseriös. Doch heute ist das Finanzsystem in einer Krise und in der dĂŒrfen, ja mĂŒssen, Ressourcen aktiviert werden. Warum nicht die Ressource KreativitĂ€t? Wen wundert es also, dass neuerdings die Commerzbank eine Wette auf den eigenen Untergang anbietet. FĂ€llt die Aktie der Commerzbank unter einen Euro, dann kann der Anleger mit zwei Optionsscheinen, die die Commerzbank herausgibt, Gewinne machen.

Das klingt nach den skurrilen Geschichten des Barons MĂŒnchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen haben soll. Auch wenn das nach den physikalischen Gesetzen nicht möglich ist, glauben wir doch irgendwie daran, dass dies möglich sein könnte, oder?

Wetten auf die eigene Niederlage – ein todsicheres GeschĂ€ft

Vielleicht sollten alle dem Untergang geweihten Kreditinstitute, Staaten und Unternehmen und vielleicht sogar Menschen wie du und ich solche Untergangswetten anbieten. Wetten, dass die Gewinne gigantisch wÀren?

UntergÀnge haben doch gerade Hochkonjunktur, warum daraus nicht ein GeschÀft machen? Der KreativitÀt wÀren keine Grenzen gesetzt: Wetten, dass der Umsatz meines GeschÀftes im kommenden Jahr unter 20 000 Euro rutscht? Wetten, dass ich im kommenden Jahr mehr Geld ausgebe, als ich einnehme? Wetten, dass ich es bis Weihnachten nicht schaffe, zwanzig Kilogramm abzunehmen. Wetten, dass ich es nicht schaffe den Neckar leerzutrinken?

Je wahrscheinlicher es ist, dass die Wette verloren wird, umso höher sind die Gewinnaussichten. Es lebe der Untergang. Wetten?

6. bis 12. Februar 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 6. bis 12. Februar 2012. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Der Rote Max.

Mittwoch, 08. Februar 2012, 15:00 Uhr, BĂŒrgerhaus Heddesheim „Pflug“

Heddesheim. „Der rote Max“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Eric Battut ist ein KindertheaterstĂŒck fĂŒr alle Katzen- und Vogelliebhaber ab 3 Jahren.

Kann eine Katze einen Vogel ausbrĂŒten? In diesem TheaterstĂŒck ist es jedenfalls möglich. Es erzĂ€hlt von einer ungewöhnlichen Freundschaft, aber auch vom Loslassen und Wiederkehren, von Abschied und Neubeginn.

Der rote Max ist ein neugieriger, roter Kater und hĂ€lt sich fĂŒr die schlauste Katz. Zusammen mit dem etwas verschrobenen KĂŒnstler-Innenarchitekten Arthur lebt er in einem mobilen Paravent-Zimmer. Max schlĂ€ft am liebsten und muss sich eigentlich um nichts kĂŒmmern, denn er ist bei Arthur rundum versorgt.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim.
Karten:
Vorverkauf GemeindebĂŒcherei Heddesheim. Tel. 06203-101-239.

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The Barons in der KulturbĂŒhne.

Freitag, 10. Februar 2012, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei

Weinheim. Welcome to the sixties in der KulturbĂŒhne Alte Druckerei am Freitag, 10. Februar 2012. Seit ĂŒber 20 Jahren touren The Barons nun schon durch Deutschland, Schweiz, Österreich, Spanien und Frankreich.

Mit ihren vier authentischen Stimmen und dem typischen Sixties-Sound begeistern die sie das Publikum immer wieder aufs Neue. Inzwischen sind es weit ĂŒber 2000 Konzerte, bei denen The Barons auch immer wieder mit den Stars der Sechziger und Siebziger auf der BĂŒhne stehen.

Ort: Friedrichstr. 24, Weinheim.
Karten: 17 Euro. Telefon: 06201 / 81 345. E-Mail: kartenshop@diesbachmedien.de.

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Kelly Röhrig zeigt ihre Show.

Samstag, 11. Februar 2012, 19:00 Uhr, „a-zwei-Keller“

Weinheim. Eine witzige Weltreise … mit die Kelly! Kelly Röhrig ist eine sehr viel in der Welt herum gekommene Amerikanerin. Die auf Ihren zahllosen Reisen gesammelten Erfahrungen und besonders amĂŒsanten Erlebnisse spiegeln sich in Ihrer Show „Das Leben is leraning by doing“ auf der BĂŒhne wider. Ganz besonders hat es ihr das „KĂ€sefondue“ angetan, welches Sie auch live auf der BĂŒhne zubereiten wird.

In der Pause wird eine zum Programm passende Leckerei serviert. Bei dem extrafeinen KÀsefondue wird der geschmolzene KÀse in kleinen, ausgehöhlten, frischen Broten zubereitet sein!

Die Show beginnt um 19:00 Uhr und endet in etwa gegen 21:30 Uhr. Danach geht es weiter mit der Ü30-Party .

Ort: Hopfenstraße 4, 69469 Weinheim.
Eintritt: 20 Euro.

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"New Horizons Mannheim". Bild: Gunnar Henning (www.fotoghrafie.de).

Sonntag, 12. Februar 2012, 16:00 Uhr, Kunsteisbahn

Heddesheim. Das Team “New Horizons Mannheim” des Mannheimer ERC kommt am 12. Februar nach Heddesheim auf die Kunsteisbahn.

Die jungen Sportler der Synchroneiskunstlaufmannschaft des Mannheimer ERC zeigen um 16 Uhr eine KĂŒr. Das Team besteht aus 12 aktiven Teilnehmern im Alter von 11 bis 15 Jahren, davon 11 weibliche Teilnehmerinnen und 1 mĂ€nnlicher Teilnehmer.

Beim Synchroneislaufen werden von den EislĂ€ufern verschiedene Schritte und Formationen zu einer ausgewĂ€hlten Musik vorgefĂŒhrt.

Ort: Ahornstraße 78, Heddesheim.
Eintritt: Zuschauer zahlen 0,50 Euro. EislĂ€ufer zahlen: ab 6 Jahren sowie Jugendliche und ErmĂ€ĂŸigte (SchĂŒler, Studenten, Rentner etc.) 2,20 Euro, Erwachsene 3,20 Euro. FĂŒr Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

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Wanderung in die Weinberge.

Sonntag, 04. Februar 2012, 14:00 Uhr, Weingut Majer

Schriesheim.  Das Weingut Majer veranstaltet eine „Weinbergwanderung mit EinfĂŒhrung in den Rebschnitt„.

Auch in den Wintermonaten gibt es fĂŒr den Winzer viel Arbeit im Weinberg. Jetzt wird der Erfolg fĂŒr den Ertrag und gute QualitĂ€t festgelegt. Nach der BegrĂŒĂŸung mit einem leckeren Apfelpunsch wandern die teilnehmer in die Weinberge und bekommen eine EinfĂŒhrung in die Kunst des Rebschnitts. Jeder Teilnehmer darf am Rebstock ĂŒben.

WĂ€hrenddessen werden vier Weine verkostet. Nach ca. zwei Stunden RĂŒckkehr zum Weingut.  Anschließend wird ein Winzer-Vesperteller und der Wein der Wahl gereicht.

Voranmeldung erforderlich!

Ort: Weingut Majer, Bismarckstrasse 40, 69198 Schriesheim
Karten: Preis pro Person: 30,00 Euro. VVK: Majer’s Weinscheuer, Tel. 06203-61240.

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Nessi Tausendschön. Fot: Dilip Saha.

Sonntag, 12. Februar 2012, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max

Hemsbach. Nessie Tausendschön schenkt dem Publikum mit ihrem Programm „Die wunderbare Welt der Amnesie“ einen wunderbar energiegeladenen, exstatischen Abend, um die Menschen zu entzĂŒcken und sich an ihnen zu reiben, ihnen gepfefferte Texte und wunderbare Songs ĂŒberzustĂŒlpen, mit denen sie nicht gerechnet haben.

Privates und Weltrettung werden eins und deshalb wird Nessi auch den einen oder anderen emotionalen Trauergesang anschwellen lassen, wie man es von ihr kennt und wohl auch erwartet, sodass wir eine besonders große Ration zweilagiger TaschentĂŒcher empfehlen. Eine Lage fĂŒr die RĂŒhrung, eine Lage fĂŒr die Lacher.

Die Akteure: Nessi Tausendschön (Voc., Singende SÀge, Ukulele, schöne Kleider) und William Mackenzie (Gitarre, Banjo, Slide, Drums).

Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Vorverkauf 16 Euro, Abendkasse 18 Euro, Tel. 06201 469326.

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Chansonfestival in Heidelberg.

Bis 24. MĂ€rz 2012, Opernzelt Heidelberg

Heidelberg. Unter dem Titel „schöner lĂŒgen“ findet ab dem 04. Februar 2012 das 12. Festival fĂŒr neue deutsche Chansons im Heidelberger Opernzelt statt.

Neue deutsche Chansons und Lieder mit intelligentem Humor prĂ€sentieren die „Macher“ von „schöner lĂŒgen“ im zwölften Jahr. Alle Liebhaber des Chanson dĂŒrfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt in Heidelberg freuen.

„schöner lĂŒgen“ ist nach Berlin das Ă€lteste und noch vor Berlin sogar das grĂ¶ĂŸte Chansonfestival der Republik.

Infos: www.schoenerluegen.de

Ort: Opernzelt Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

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Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus.

Bis 18. MĂ€rz 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Der Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus des Luisenparks wurde am 27. Januar 2012 eröffnet.

In diesem Jahr dreht sich alles um die gigantische Kletterattraktion: Mit einem Durchmesser von 8 Metern und einer Höhe von 4 Metern macht die „Dschungel-Arena“ der Berliner Corocord GmbH mĂ€chtig Eindruck – und vor allem Spaß! Von der Affenschaukel ĂŒber das Dschungel-Segel, etlichen Kletternetzen bis zu den Baum-dicken Riesentauen ist immer wieder neues Abendteuer geboten. Und das Beste: Das Mammut-Spielzeug wird nach dem Winterspielplatz im Park bleiben und ab Ostern seinen festen Platz im Luisenpark einnehmen.

„Tiefbau“-Experten oder jenen, die sich noch nicht so hoch hinaus trauen, liefern 12 LKW-Ladungen Sand auf 420 Quadratmeter genĂŒgend Stoff zum Baggern.

Eintritt: Bis 18. MĂ€rz 2012, tĂ€glich 10.30 – 16.30 Uhr (ab MĂ€rz 10.00 – 17.30 Uhr, Pflanzenschauhaus). Nur der Parkeintritt ist zu entrichten, die Ausstellung selbst ist kostenfrei!“
Ort:
Luisenpark, Mannheim.

30. Januar bis 5. Februar 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 30. Januar bis 5. Februar 2012. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 30. Januar 2012, 15:00 Uhr, Stadtbibliothek Ladenburg

Theater PassParTu in der Stadtbibliothek.

Ladenburg. Das Theater Pass Par Tu zeigt in der Stadtbibliothek „Polleke BĂ€r auf Abenteuer“, ein ErzĂ€hltheaterstĂŒck fĂŒr Kinder ab 3 Jahre..

Polleke BĂ€r und Fritz Biber finden im Wald am Flussufer eine alte WaschschĂŒssel. Auf dem Biberteich hinter dem Biberdamm schippern die beiden damit herum. Das Wolfskind möchte gern mitspielen. Aber das wollen Polleke und Fritz nicht. Sie haben Angst vor dem Wolfskind. Eines Nachts, als die beiden Freunde in ihrem neuen „WaschschĂŒssel-Schiff” ĂŒbernachten, rĂ€cht sich das enttĂ€uschte Wolfskind und zerstört den Biberdamm. Das „Schiff” wird von der Strömung flussabwĂ€rts getrieben. Aber davon merken Polleke und Fritz ĂŒberhaupt nichts. Und am Morgen, beim Aufwachen, fĂ€ngt das große Abenteuer an.

Karten: Kinder 3,50 Euro, Erwachsene 5 Euro. Vorverkauf in der Bibliothek.
Ort: Hauptstr. 8, Ladenburg.

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Die ZWEIfler im BĂŒrgerhaus.

Mittwoch, 01. Februar 2012, 19:30 Uhr, BĂŒrgerhaus Heddesheim

Heddesheim. Die ZWEIfler kommen mit ihrem aktuellen Programm „Mit anderen Worten“ am Mittwoch, 01. Februar 2012, ins BĂŒrgerhaus.

Mit der Brille der Satire blicken die ZWEIfler durch den alltĂ€glichen Phrasendunst. GenĂŒsslich und mit spitzer Zunge entlarven sie WorthĂŒlsen, um sie gleich darauf mit neuem Sprengstoff zu fĂŒllen. Die ZWEIfler reden Klartext, auf ihre ganz spezielle Art. Mit anderen Worten: ein Kabarett-Programm.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim.
Karten:
Vorverkauf GemeindebĂŒcherei Heddesheim. Tel. 06203-101-239.
 

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Mittwoch, 01. Februar 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Die Kulturgemeinde Weinheim zeigt die Komödie „AltweiberfrĂŒhling“ von Stefan Vögel mit Ellen Schwiers, Dagmar Hessenland u.a., unter der Regie von Katerina Jacob.

Eine eigensinnige Witwe und ihre Freundinnen, die sich nicht unterkriegen lassen, stellen das Leben in einem verschlafenen Nest mit Frechheit, Herz und Schlitzohrigkeit gewaltig auf den Kopf.

Martha Jost will mal wieder sterben. Gerade ist ihr Ehemann beerdigt worden, ihr kleiner Tante-Emma-Laden lĂ€uft schlecht, der Sinn des Lebens ist dahin. Doch Martha ist nicht allein auf der Welt. Ihre Freundinnen Frieda, Hanni und Lisi ermuntern sie, noch mal etwas Neues zu beginnen. RĂŒhrend wie komisch wird gezeigt, wie die aufmĂŒpfigen alten Damen das bigotte Dörfchen mitsamt Pfarrer und BĂŒrgermeister krĂ€ftig aufmischen.

Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Stadthalle, Telefon: 06201 / 12282, Telefax: 06201 / 185288, eMail: theater@kulturgemeinde.de. Die Kasse (Tel. 06201/12282) ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung.
Ort:
Birkenauertalstr. 1, Weinheim.

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Ausstellung in der Rathausgalerie.

Donnerstag, 2. Februar 2012, 19:00 Uhr, Rathausgalerie

Hirschberg. Die Ausstellung Rudi & Co des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. ist noch bis zum 10. Februar 2012 in der Rathausgalerie in Hirschberg zu sehen ist. Der Kulturförderverein bietet am 2. Februar eine Abschlussveranstaltung an.

Um 19:00 Uhr fĂŒhrt Karl Heinz Treiber ein letztes Mal durch die Ausstellung und stellt die großen Mannheimer Maler Rudi Baerwind, Karl Peter MĂŒller, Fred Emmerich und Rainer Negrelli vor. Um 20:00 Uhr wird im BĂŒrgersaal des Rathauses ein Film ĂŒber den berĂŒhmten Rudi-Baerwind-Prozess von 1973 gezeigt. Dieser Prozess hat Kunstgeschichte geschrieben, weil damals in breiter Öffentlichkeit eine Grundsatzdiskussion ausgelöst wurde, wie weit Kunst eigentlich gehen darf.

Der Prozess wurde im letzten Jahr am Mannheimer Landgericht nach den Prozessakten fĂŒr das Fernsehen nachgespielt. Der Kunstsammler und Kurator der Ausstellung Fritz GĂ€rtner spielt hierbei den Maler Rudi Baerwind, Karl Heinz Treiber, der 1. Vorsitzende des Kulturfördervereins und TrĂ€ger des Rudi-Baerwind-Preises, spielt einen der Beklagten. Zeitzeugen und ehemalige Freunde von Rudi Baerwind sind anwesend und stellen sich der Diskussion.

Ort: Großsachsener Str. 14, 69493 Hirschberg-Leutershausen. 

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Lesung in der Stadtbibliothek.

Donnerstag, 02. Februar 2012, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ladenburg

Ladenburg. Unter dem Titel „Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur“ prĂ€sentiert Eldad Stobezki eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und JugendbĂŒcher, die 2011 in deutscher Sprache erschienen sind.

Lizzie Doron, Sayed Kashua, Alon Hilu, Barbara Honigmann und andere wichtige Autoren erzĂ€hlen von unterschiedlichen Themen – vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion. In anderen LĂ€ndern schreiben jĂŒdische Autoren ĂŒber das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Beispielhaft dafĂŒr stehen Arno Lustiger, Götz Ali, Edmund de Waal und Oliver Guez.

Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte fĂŒr jene Literatur, die sich weltweit mit jĂŒdischen Themen auseinandersetzt.

Ort: Hauptstraße 8, 68526 Ladenburg.
Eintritt: 4 Euro (SchĂŒl./Stud. 2 Euro) sind im Vorverkauf in der Stadtbibliothek Ladenburg erhĂ€ltlich, Tel. (06203) 70-211.

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Master of hellfire.

Samstag, 04. Februar 2012, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei

Weinheim. Der „Master of hellfire“ alias Hubertus Wawra prĂ€sentiert in der Alten Druckerei sein Programm „Bombenstimmung“.

Er ist nicht nur der Master of hellfire, nein er ist der Master of alle vier Elemente. Denn er kann auf Wasser laufen, Feuer schlucken, hat einen tiefgrĂŒndigen Humor und am Ende seiner Show sehen sie ihn nicht mehr, denn er hat sich in Luft aufgelöst. In seiner Show „Bombenstimmung“ lĂ€sst er es aber verbal krachen, denn der heißblĂŒtige Guinness- Weltmeister im High Speed Feuerschlucken rechnet eiskalt mit dem Klischee der Feuerkunst ab. Eine Feuer-Comedy.

 Ort: Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.
Karten:  15 Euro. Kartenshop DiesbachMedien: 06201-81345, E-Mail: kartenshop@diesbachmedien.de.

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Samstag, 04. Februar 2012, 19:30 Uhr, Windeck

Spannender Dinnerkrimi auf der Windeck.

Weinheim. Unter dem Titel „Mordshunger“ gibt es noch einmal einen Dinnerkrimi mit Mafiageschichten und – gerichten am 04. Februar 2012 auf der Windeck.

Die Vorspeise dĂŒrfte Überwindung kosten. Aber wer es nach einem Prosecco erst einmal mit einer „Neapolitanischen Blutsuppe“ aufgenommen hat, ist zwischen dem „Traum des Paten“ und der „Mafiatorte“ schon mittendrin im neuen Fall. Die Schauspielertruppe „Lupellys“ richtet in der BurggaststĂ€tte der Weinheimer Windeck mal wieder ein spannend-kulinarisches Krimidinner an.

Zwischen den vier GĂ€ngen italienischer SpezialitĂ€ten schlĂŒpfen die GĂ€ste in Schauspielerrollen und lösen – natĂŒrlich – den Fall spĂ€testens zum Espresso.

 Ort: Windeck, Weinheim.

Karten: FĂŒr Gruppen von 45 bis 70 Pers. 49,- Euro pro Person. GetrĂ€nkepauschale 14,50 Euro (vor Ort). Preis fĂŒr kleinere Gruppen auf Anfrage. Anmeldung beim Veranstalter, Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201-874450 oder info@weinheim-marketing.de.

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Die Spitzklicker kommen nach Hirschberg.

Sonntag, 05. Februar 2012, 19:00 Uhr, Karl-Drais-Schule

Hirschberg. Die Spitzklicker zeigen zum ihr aktuelles Programms „Mit Schirm, Scham & Millionen“ in der Aula der Karl-Drais-Schule in Leutershausen.

Sie sind in ihrem 28. Programm einmal mehr dem Zeitgeist auf der Spur, der offensichtlich von immer mehr Nullen geprĂ€gt wird. Ihr kabarettistischer Rettungsschirm spannt sich ĂŒber schamlose Schuldenmacher, Piraten auf Wa(h)lfang und Etikettenschwindler. Das ist natĂŒrlich nur ein Auszug aus einem wieder voll bestĂŒckten Programm, in dem auch Freunde des Weinheimer Lokalkolorits nicht im Regen stehen gelassen werden.

Ort: Johann-Sebastian-Bach Straße 7-9, Hirschberg-Leutershausen.
Karten: Karten sind erhĂ€ltlich in der GeschĂ€ftsstelle der Volkshochschule in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen (montags von 16.00 bis 18.30 Uhr und donnerstags von 9.00 bis 11.30 Uhr) sowie im AnmeldebĂŒro der vhs in Weinheim (montags-freitags 9.30-12.30 und montags-donnerstags 16.00-18.30 Uhr).

 

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Bis 04. Februar 2012, Karlstorbahnhof Heidelberg

10. Kabarett - und Kleinkunstfestival.

Heidelberg. Vom 21. Januar bis 4. Februar 2012, findet im Karlstorbahnhof Heidelberg „Carambolage“, das 10. Kabarett- und Kleinkunstfestival statt.

„Carambolage“ steht fĂŒr Kollisionen, fĂŒr ein Aufeinandertreffen – und wĂ€hrend dieses Festivals trifft im Heidelberger Karlstorbahnhof so ziemlich alles aufeinander, was die Kleinkunst-Kabarett-Comedy-Sparte zu bieten hat: spannende Konzepte, große Namen und „absolute Beginner“.

Beste Unterhaltung mit Michael Quast, Tina Teubner, Gardi Hutter, Vince Ebert, Sebastian Puffpaff, Matthias Deutschmann, The Incredible Herrengedeck, Hagen Rether, Josef Hader und vielen anderen.

Das Programm findet man auf der Hompage.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

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Chansonfestival in Heidelberg.

04. Februar bis 24. MĂ€rz 2012, Opernzelt Heidelberg

Heidelberg.  Unter dem Titel „schöner lĂŒgen“ findet ab dem 04. Februar 2012 das 12. Festival fĂŒr neue deutsche Chansons im Heidelberger Opernzelt statt.

Neue deutsche Chansons und Lieder mit intelligentem Humor prĂ€sentieren die „Macher“ von „schöner lĂŒgen“ im zwölften Jahr. Alle Liebhaber des Chanson dĂŒrfen sich auf poetische, freche, skurrile Abende im Kulturfenster in Heidelberg-Bergheim und im Opernzelt in Heidelberg freuen.

„schöner lĂŒgen“ ist nach Berlin das Ă€lteste und noch vor Berlin sogar das grĂ¶ĂŸte Chansonfestival der Republik.

Infos: www.schoenerluegen.de

Ort: Opernzelt Heidelberg, Emil-Maier-Straße 16, 69115 Heidelberg.

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Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus.

Bis 18. MĂ€rz 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Der Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus des Luisenparks wurde am 27. Januar 2012 eröffnet.

In diesem Jahr dreht sich alles um die gigantische Kletterattraktion: Mit einem Durchmesser von 8 Metern und einer Höhe von 4 Metern macht die „Dschungel-Arena“ der Berliner Corocord GmbH mĂ€chtig Eindruck – und vor allem Spaß! Von der Affenschaukel ĂŒber das Dschungel-Segel, etlichen Kletternetzen bis zu den Baum-dicken Riesentauen ist immer wieder neues Abendteuer geboten. Und das Beste: Das Mammut-Spielzeug wird nach dem Winterspielplatz im Park bleiben und ab Ostern seinen festen Platz im Luisenpark einnehmen.

„Tiefbau“-Experten oder jenen, die sich noch nicht so hoch hinaus trauen, liefern 12 LKW-Ladungen Sand auf 420 Quadratmeter genĂŒgend Stoff zum Baggern.

Eintritt: Bis 18. MĂ€rz 2012, tĂ€glich 10.30 – 16.30 Uhr (ab MĂ€rz 10.00 – 17.30 Uhr, Pflanzenschauhaus). Nur der Parkeintritt ist zu entrichten, die Ausstellung selbst ist kostenfrei!“
Ort:
Luisenpark, Mannheim.

Thomas - die MĂ€nnerkolumne

„Jetzt reicht’s“ – ein Mann kommt zu Wort

Das Zeichen fĂŒr die MĂ€nnlichkeit. Quelle: Wikipedia.

Rhein-Neckar, 30. Januar 2012. Seit Herbst 2009 veröffentlicht Gabi ihre Kolumne. Thomas ist ein Stammleser. Woche fĂŒr Woche hat er Gabis Kolumne gelesen – dann hat es ihn gepackt. Endlich soll auch mal die mĂ€nnliche Seite auf den Tisch kommen. Thomas versucht sich an der Frage: Was denken zum Beispiel MĂ€nner ĂŒber die Freundinnen ihrer Frau?

Seit gut zwei Jahren verfolge ich Gabis Kolumne. Das ist ganz nett, aber die weibliche Sichtweise geht mit der Zeit doch ganz schön auf die Nerven. Jetzt reicht’s!

Was musste ich alles lesen ĂŒber DiĂ€ten und MĂ€nner und Kinder und Putzen und BĂŒgeln und Freundinnen. Ganz vergessen wurde dabei doch, was uns MĂ€nner interessiert, was wir denken.

Dieses Gequatsche, diese endlosen Telefonate…

Nehmen wir zum Beispiel Freundinnen. Mein Gott, was fĂŒr ein Stress. Dieses Gequatsche, endlose Telefonate, das Wiederkauen von immer den gleichen Themen. „Hast du schon gehört, was meinst du, was soll ich tun, was denkst du darĂŒber …“

Sind denn Frauen nicht in der Lage irgendetwas zu beschließen, ohne dies zuvor stundenlang mit ihren Freundinnen bequatscht zu haben?

Meine Frau ist hierfĂŒr ein Paradebeispiel. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht ewig am Telefon hĂ€ngt und die Wortfetzen, zeugen kaum von Entschlussfreude: „Nein wirklich, das gibt’s doch nicht, was hast du/er/sie dann gesagt/getan, meinst du, da ist ja furchtbar, das ist ja toll, das verstehe ich sehr gut 
“ Eine endlose Litanei von kaum aussagekrĂ€ftigen SĂ€tzen wird um meine Ohren gespĂŒlt und sie scheint sich dabei auch noch prĂ€chtig zu unterhalten.

Wie viel anders dagegen laufen die GesprĂ€che mit meinen Freunden am Telefon ab: „20 Uhr? Geht klar!“

Intelligenz vs. Verstehen

Die Treffen – wenn ich sie mitbekomme, was ich versuche zu vermeiden – laufen nicht viel anders ab. Ein Geschnatter und GeschwĂ€tze, immer auf der gleichen Tonspur, nur unterbrochen von aufgeregten „O nein, das kann ja nicht wahr sein“. Und dazu immer wieder Prosecco.

Und was am Telefon schon stundenlang durchhechelt wurde, geht genauso weiter. Kinder, MĂ€nner, Klamotten, manchmal Job, aber dann eher unter dem Motto: „Stell dir vor, was mein Chef/Kollege gesagt hat“.

Eigentlich ist meine Frau intelligent. Aber wenn ich ihr versuche, zu erklÀren, wie viel Lebenszeit sie mit diesen sinnlosen GesprÀchen verbringt, wird sie einfach nur stur. Da gibt es kein Einsehen.

Frauen wollen keine Lösungen, sie wollen verstanden werden

Die Mitteilungswut von Frauen macht kaum vor irgendwas Halt – ich hoffe zumindest vor unserem Schlafzimmer, aber auch da bin ich mir nicht ganz sicher – und die Themen werden dann kaugummiartig von allen Seiten betrachtet und diskutiert. Ziel ist dabei ja auch nicht, zu einem Ergebnis zu kommen, ganz im Gegenteil, spreche ich sie darauf an, was nun nach diesem stundenlangen GesprĂ€ch herausgekommen ist, antwortet sie meist mit einem tiefen Seufzer: „Du verstehst ja ĂŒberhaupt nichts.“

Treffe ich mich mit Freunden, lĂ€uft das ganz anders ab. Weitaus effektiver. Hat einer ein Problem, und das sind dann wirkliche Probleme, bei der Arbeit, mit dem Auto, mit dem Computer, manchmal natĂŒrlich auch mit Frauen, aber da muss einer schon verlassen werden, dass er dies thematisiert, oder mit Kindern, wenn es um Entscheidungen wie Schulart, Ausbildung oder Studium geht. Er schildert dies in klaren und unmissverstĂ€ndlichen Worten und lösungsorientiert versuchen wir ihn dabei zu unterstĂŒtzen.

So bewÀltigt man Konflikte. So wurde die Geschichte entschieden, so haben wir MÀnner den Fortschritt gemacht.

Frauen wollen keine Lösungen, Frauen wollen verstanden werden. Meine Frau wird richtig sauer, wenn ich ihr in klaren Worten, Lösungen und Strategien vorschlage. Sie fĂŒhlt sich dann missverstanden und wo rennt sie dann hin. Richtig, zu ihren Freundinnen und dann tun sie das, was sie am besten können, sinnlos quatschen.

Und wo sind in der Entwicklungsgeschichte die Frauen, welche großen Namen gibt es da? Vor lauter Verstehen, haben sie nichts auf die Beine gestellt.

Wo wĂ€re die Menschheit heute? Richtig, wir sĂ€ĂŸen noch am Lagerfeuer, wenn sie das mal zustande gebracht hĂ€tten, und wĂŒrden Beeren essen.

Das musste jetzt mal gesagt sein.

Anmerkung der Redaktion:

Thomas ist Ende Vierzig, lebt in der Rhein-Neckar-Region, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Reporter RenĂ© Priebe ĂŒber heikle Einsatzbedingungen fĂŒr RettungskrĂ€fte

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Youtube-Video ĂŒber einen „engen“ Einsatz:

Landesprogramm STÄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „STÄRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert ĂŒber die 260 Kurse im FrĂŒhjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten Übersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms STÄRKE im FrĂŒhjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

„Im Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zurĂŒckgreifen können“, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen TrĂ€gern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die ĂŒber Gutscheine belegt werden können, sind mittlerweile fast die HĂ€lfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit möglichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche fĂŒr ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen ĂŒber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander ĂŒber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache alltÀgliche GegenstÀnde und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langjÀhrigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinfĂŒhliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs fĂŒr Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren STÄRKE-Gutschein einlösen können.

STÄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von STÄRKE. Auch Familien mit Ă€lteren Kindern können unter UmstĂ€nden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von „STÄRKE, Teil 2“ dĂŒrfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS – Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

FĂŒr junge MĂŒtter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und UnterstĂŒtzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gestĂ€rkt werden.

Eine Übersicht der Angebote zum FrĂŒhjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (Über den Button „STÄRKE“)“

Weil der Job auch Spaß machen soll

Weinheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Am Dienstag, 7. Februar, von 9 Uhr bis 13 Uhr, veranstaltet „Job Central“ im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim einen Berufeparcours, bei dem die Jugendlichen spielerisch mit den AblĂ€ufen verschiedener Berufe vertraut gemacht werden.

An etwa 25 Stationen können die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausfĂŒhren und somit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen. Die SchĂŒler wĂ€hlen sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben aus, die sie gerne bearbeiten möchten und notieren sich anschließend auf einem Laufzettel, mit welchem Erfolg sie diese lösen konnten.

Es sind die Handgriffe, die spĂ€ter einmal in Fleisch und Blut ĂŒbergehen sollen. Das spiegelverkehrte Zeichnen zum Beispiel. Frisörinnen und Zahnarzthelferinnen brauchen das tĂ€glich. Einen Piepser anzuschließen, das wird fĂŒr einen Mechatroniker ebenso zum TagesgeschĂ€ft gehören wie das Tisch eindecken fĂŒr einen Restaurant-Fachangestellten. „Macht mir so etwas Spaß?“ „Geht mir das leicht von der Hand?“ „Liegt mir das?“

Das sind Fragen, die sich AchtklĂ€sslerinnen und AchtklĂ€ssler der Haupt- und Werkrealschulen der Region natĂŒrlich stellen: „Welcher Beruf passt einmal zu mir?“
Die Regionale Jugendagentur „Job Central“, die Jugendliche von der Bergstraße und dem vorderen Odenwald an das Berufsleben heranfĂŒhrt, bietet jetzt wieder einmal die Möglichkeit, Antworten zu finden.

Beteiligte Schulen sind die Karl-Drais-Schule, die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule, Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar, Ladenburg und die Friedrich-Schiller-Schule, Hemsbach.
MĂ€dchen und Jungen absolvieren den Parcours ĂŒbrigens getrennt, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen ausprobieren zu können. UnterstĂŒtzt wird „Job Central“ von der Jugendagentur Heidelberg, Ehrenamtlichen des WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.

23. bis 29. Januar 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 23. bis 29. Januar 2012. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Mittwoch, 25. Januar 2012, 20:00 Uhr, BĂŒrgerhaus Heddesheim

Bernhard Bettermann.

Heddesheim. Am Mittwoch, den 25. Januar, ist im Heddesheimer BĂŒrgerhaus die Theater-Komödie „Sein oder Nichtsein“ von Nick Whitby, nach dem Film
„To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch mit Isabella HĂŒbner, Bernhard Bettermann, Sarah-Jane Janson u.a. zu sehen.

1939 bei der AuffĂŒhrung von „Hamlet“ in Warschau verliebt sich der jungen Fliegerleutnant Sobinsky in die Schauspielerin Maria Tura. Der 2. Weltkrieg bricht aus und Warschau wird bombardiert. Der junge Fliegerleutnant kommt nach England und will dem polnischen Professor Silewski, der in das besetzte Warschau reist, eine Nachricht fĂŒr seine Maria mitgeben. Aber dieser kennt die berĂŒhmteste Schauspielerin Warschaus ĂŒberhaut nicht. Es wird klar, er ist ein Doppelagent! Sobinsky reist ebenfalls nach Warschau. Die Schauspieler schlĂŒpfen in die Rollen der deutschen Besatzer und es beginnt eine Verwechslungskomödie voller Wort- und Spielwitz.

Karten: Verkauf von Einzelkarten fĂŒr alle Veranstaltungen nur im Rathaus Heddesheim – BĂŒrgerservice, Tel. (06203) 101-200.
Ort:
Unterdorfstr. 2, Heddesheim.

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"Original USA Gospel Singers" & Band. Szenenfoto.

Mittwoch, 25. Januar 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt in der Stadthalle die Gospelshow „Oh, Happy Day!“ mit den „Original USA Gospel Singers“ & Band.

EmotionalitĂ€t, ReligiositĂ€t und pure Lebensfreude vermitteln die Original USA Gospel Singers & Band, die ein ungeheuer intensives, temporeiches Programm bieten: Fetzige Rhythmen wechseln mit gefĂŒhlvollen Balladen, Ensemblenummern folgen Soli – eine brodelnde Gischt enthusiastischer Musik, eingetaucht in ein farbenfrohes Lichterspektrum. Die afro-amerikanische Gospelgruppe mit Live-Band und großer Licht- und BĂŒhnenshow bringt das ursprĂŒngliche GefĂŒhl der schwarzen Gospelkultur authentisch nahe und erzĂ€hlt deren Geschichte. Von der Entstehung bis zur heutigen Zeit, von Mahalia Jackson bis James Cleveland, vom Einfluss der Karibik bis zur Weihnachtsgeschichte. Das großartige Gesangsensemble zelebriert eine mitreißende Feier des Lebens, schnell springen die Funken ĂŒber, intensive Emotionen werden geweckt, fast immer hĂ€lt es die Besucher nicht mehr auf den Sitzen. Ein gefĂŒhlsbetonter Abend, eine spirituelle Reise voller Lebensfreude.

Ort: Stadthalle Weinheim, Birkenauertalstr. 1, Weinheim.
Karten:
GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Stadthalle, Telefon: 06201 / 12282, Telefax: 06201 / 185288, eMail: theater@kulturgemeinde.de. Die Kasse (Tel. 06201/12282) ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung.

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Catherine Le Ray.

Mittwoch, 25. Januar 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino

Hirschberg. Unter dem Titel „Es war einmal ein schwarzes Klavier“ singt Catherine Le Ray Chansons von Barbara.

Catherine Le Ray, Grande Dame des Chansons, widmet dieses Programm der französischen SĂ€ngerin Barbara, die in den 60er Jahren in Frankreich Kultstatus erlangte und auf eine Ebene mit Piaf und Greco gestellt wird. Barbara schrieb unter anderem den Erfolgstitel „Göttingen“, der viel zur Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich beitrug. Catherine Le Ray interpretiert ihre Lieder in beiden Sprachen, stellt aber auch die bewegte Biographie Barbaras vor, die mit bĂŒrgerlichem Namen Monique Serf hieß und jĂŒdischer Abstammung war. Begleitet wird Catherine Le Ray vom Pariser Jazz-Pianisten Philippe Mira.

Die Augsburger Zeitung schreibt : „Catherine Le Ray war strahlend, witzig, flott und kokett – und ließ daneben immer wieder die Verzweiflung der KĂŒnstlerin ahnen, mit einer Stimme, die «Musik der Seele» sein darf. Auch Philippe Miras Spiel am Klavier war ein Genuss.“

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.
Eintritt:
15 Euro / Förderkreismitglieder 13 Euro. Vorverkauf : Postagentur Leutershausen (Tel. 06201/590028), Schreibwaren Schuhmann in Großsachsen (Tel. 06201/53012), Opus in Schriesheim (Tel. 06203/937684). Reservierungen: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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PuppenbĂŒhne Piccobello.

Donnerstag, 26. Januar 2012, 16:00 Uhr, Stadtbibliothek Weinheim

Weinheim. PuppenbĂŒhne Piccobello gastiert am Donnerstag 26.Januar 16:00 Uhr in der Stadtbibliothek Weinheim mit der Geschichte „Neues von Leo dem Löwen“. Das StĂŒck dauert etwa 50 Minuten und ist geeignet fĂŒr Kinder ab zwei Jahren.

Inhalt des StĂŒcks: Es ist ein schöner Tag in Kaspershausen, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Doch als Kasper vom Wachtmeister Dimpfelmoser erfĂ€hrt, dass der Wanderzirkus seinen Löwen im Ort vergessen hat, ist guter Rat teuer. Jetzt ist Kasper auf die Hilfe der Kinder angewiesen.

Karten gibt es nur am Tag der Veranstaltung direkt an der Theaterkasse.

Ort: Luisenstraße 1, Weinheim.
Eintritt: 6 Euro, mit Gutschein pro Person 5 Euro, Gutscheine sind in den KindergÀrten erhÀltlich.

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"Im Himmel unter der Erde".

Freitag, 27. Januar 2012, 20:15 Uhr, Olympia-Kino

Hirschberg. Das Olympia-Kino zeigt den Film: „Im Himmel, ĂŒber der Erde“.

Im Norden Berlins, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus BĂ€umen, Rhododendron und Efeu liegt der JĂŒdische Friedhof Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden – ein Paradies fĂŒr Geschichten-Sammler.

Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren fĂŒr „Im Himmel, unter der Erde“ immer wieder auf dem JĂŒdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jĂŒdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzĂ€hlen, von der dieser Ort erfĂŒllt ist.

Eine weitere Vorstellung gibt es am Sonntag, 29. Januar 2012, 18:00 Uhr.

Zu den Veranstaltungen anlÀsslich des Auschwitz-Gedenktages, der am 27. Januar begangen wird, lÀdt der Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Leutershausen zusammen mit dem Förderkreis Olympia-Kino ein.

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.
Eintritt:
Reservierungen: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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Dany Bober - Eine jĂŒdische Zeitreise.

Samstag, 28. Januar 2012, 19:00 Uhr, Alte Synagoge

Hirschberg. Lied, Geschichte, jĂŒdische Weisheiten – Eine jĂŒdische Zeitreise mit Dany Bober in der Alten Synagoge.

Wie lebendig und modern jĂŒdische Musikkultur sein kann, ohne jedoch Tradition und Geschichte aus dem Blick zu verlieren, zeigt Dany Bober. Mit Liedern, Geschichten und jĂŒdische Weisheiten schickt er seine Zuhörer auf eine jĂŒdische Zeitreise. Ganz im Stil des „Features“, eine Art kĂŒnstlerisch gestaltete Dokumentation, die auf den KleinkunstbĂŒhnen zur Zeit der Weimarer Republik große Beliebtheit erfahren hat, vermischt er verschiedene Elemente miteinander. In seinen Liedern thematisiert Dany Bober das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit, das mittelalter­liche Spanien und die jiddischen Volksweisen Osteuropas. Hierzu singt er mal auf jiddisch, mal in Frankfurter Mundart, vertont Psalme von König David und Salomo oder erzĂ€hlt Anekdoten aus dem jĂŒdischen Frankfurt und Berlin der vergangenen beiden Jahrhunderte.

Zu den Veranstaltungen anlĂ€sslich des Auschwitz-Gedenktages, der am 27. Januar begangen wird, lĂ€dt der Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Leutershausen zusammen mit der VHS Badische Bergstraße ein.

Ort: Hauptstr. 27, 69493 Hirschberg.
Karten: Eintritt 10 Euro (Karten nur an der Abendkassen).

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Die kleine Hexe.

Sonntag, 29. Januar 2012, 14:30 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei

Weinheim. Das Kinder- und Musiktheater „Schaubude“ zeigt am Sonntag, 29. Januar 2012, auf der KulturbĂŒhne Alte Druckerei „Die kleine Hexe“.

Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und will trotzdem schon mit den großen Hexen mittanzen. Als sie erwischt wird, verdonnert sie die Oberhexe zu einer HexenprĂŒfung. Innerhalb eines Jahres soll sie eine gute Hexe werden. Doch was ist ĂŒberhaupt eine gute Hexe? Ihr Rabe Abraxas weiß Rat. Gut ist nur, wer Gutes tut.

Ort: Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.
Karten: Kinder 6 Euro, Erwachsene 8 Euro. Kartenshop DiesbachMedien: 06201-81345, E-Mail: kartenshop@diesbachmedien.de.

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Bis 04. Februar 2012, Karlstorbahnhof Heidelberg

10. Kabarett - und Kleinkunstfestival.

Heidelberg. Vom 21. Januar bis 4. Februar 2012, findet im Karlstorbahnhof Heidelberg „Carambolage“, das 10. Kabarett- und Kleinkunstfestival statt.

„Carambolage“ steht fĂŒr Kollisionen, fĂŒr ein Aufeinandertreffen – und wĂ€hrend dieses Festivals trifft im Heidelberger Karlstorbahnhof so ziemlich alles aufeinander, was die Kleinkunst-Kabarett-Comedy-Sparte zu bieten hat: spannende Konzepte, große Namen und „absolute Beginner“.

Beste Unterhaltung mit Michael Quast, Tina Teubner, Gardi Hutter, Vince Ebert, Sebastian Puffpaff, Matthias Deutschmann, The Incredible Herrengedeck, Hagen Rether, Josef Hader und vielen anderen.

Das Programm findet man auf der Hompage.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

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Mitmachausstellung in Speyer.

Bis 29. Januar 2012, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Trutzige Ritterburgen, geheimnisvolle Klöster und die gigantische Dombaustelle, das sind Orte, die die jungen Besucher auf ihrer Reise ins Mittelalter im Jungen Museum aufsuchen.

Die Mitmachausstellung „Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter“ fĂŒr Kinder von 4 bis 12 Jahren bietet zahlreiche Erlebnisse zur mittelalterlichen Welt: Warum waren die mittelalterlichen Könige stets auf Reisen? Wer war der berĂŒhmteste Gefangene auf Burg Trifels? Welche Erfindungen wurden in Klöstern entwickelt? Wie baut man einen Dom? Welche Habseligkeiten gab es in einem Bauernhaus? Und wie ging es auf dem Markt einer mittelalterlichen Stadt zu?

In den lebendigen Inszenierungen mit vielen Spiel- und Mitmachmöglichkeiten geht es nicht nur spannend zu, sondern es wird auch noch mit Spaß gelernt. Es gibt eine Burg, die gestĂŒrmt werden kann und eine Dombaustelle, auf der die jungen Besucher sich als Baumeister erproben können.

Im Scriptorium stehen Feder und Tinte bereit und auf dem Marktplatz darf gehandelt und gefeilscht werden. Originale AlltagsgegenstÀnde ermöglichen den direkten Blick auf das Mittelalter. Repliken und anregende SpielvorschlÀge vermitteln anschaulich Aspekte der mittelalterlichen Lebenswelt.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, Speyer.

Gabis Kolumne

„Irgendwann klemmt die Schublade.“

Rhein-Neckar, 23. Januar 2012. Manche Dinge sollten erledigt werden, und zwar möglichst schnell. Andere möchte man gerne bald wiederholen, aber man bekommt sie im Alltag kaum unter. Das mit der RegelmĂ€ĂŸigkeit ist so eine Sache, denkt Gabi.

Wegen ÜberfĂŒllung geschlossen.

Ich habe ihm Flur eine Schublade, da fliegt alles rein, was noch sortiert und abgeheftet werden muss: KontoauszĂŒge, ĂŒberwiesene Rechnungen, Garantien und Zettel jeglicher Art. Und alle paar Monate geht wegen ÜberfĂŒllung gar nichts mehr, sprich die Schublade geht nicht mehr zu.

Das ist dann der Zeitpunkt, an dem ich meine Ablage machen muss. Habe ich es hinter mich gebracht, denke ich meist, das war doch gar nicht so schlimm, das sollte ich viel regelmĂ€ĂŸiger machen.

Unter diese Rubrik fÀllt auch Keller aufrÀumen, Kleiderschrank aussortieren, Auto und Fenster putzen 


Sind die Dinge erledigt, fĂŒhlt man sich richtig gut, freut sich ob der getanen Arbeit und nimmt sich vor, so lange wird man es nie wieder liegen lassen.

Irgendwann klemmt die Schublade

Doch irgendwann klemmt die Schublade wieder und aus den Fenstern kann man kaum noch rausschauen.

RĂ€um’ doch Deine Klamotten abends gleich weg, wenn du sie ausziehst, ermahne ich deswegen auch meine Tochter regelmĂ€ĂŸig, denn schließlich soll sie es ja lernen.

Meine Großmutter hatte ihren Haushalt noch gut organisiert, montags wurde gewaschen, dienstags demnach gebĂŒgelt, mittwochs Staub gewischt und gesaugt, donnerstags das Bad geputzt und die Böden gewischt, freitags die Betten bezogen, samstags Kuchen gebacken und sonntags ausgeruht. Bei dieser RegelmĂ€ĂŸigkeit blieb nichts liegen, es stapelte sich nichts, wie zum Beispiel meine BĂŒgelwĂ€sche im Keller.

Ich weiß noch, wenn ich als junge Frau bei meiner Großmutter vorbeischaute und es war beispielsweise Montag, fragte sie: „Und Kind, hast du deine WĂ€sche schon gemacht?“ Es war fĂŒr sie kaum nachvollziehbar, dass man in der „heutigen“ Zeit noch so viel anderes zu tun hatte, erst in jungen Jahren Semesterarbeiten anfertigen, spĂ€ter dann mit Kindern in die Krabbelgruppen zu gehen und schließlich neben dem Haushalt noch zu arbeiten. Und dazu die ganzen FreizeitvergnĂŒgen – diesen Stress hatte meine Großmutter nicht, aber einen gut aufgerĂ€umten und ordentlichen Haushalt – mit RegelmĂ€ĂŸigkeit.

Szenenwechsel

KĂŒrzlich war ich mit vier Freundinnen aus. Und wir waren nicht einfach nur im Kino oder was trinken, sondern wir waren auf einem Live-Konzert in einem Heidelberger Club. Es war laut, es war voll und es wurde spĂ€t. Und es machte Spaß. „Das sollten wir bald wieder mal machen“, sagte eine der Freundinnen.

Vergangene Woche waren wir mit Freunden im Theater – es war ein wunderbarer Abend. „Das sollten wir bald wieder mal machen“, dachte ich.

Die Liste der Dinge, die ich gerne „bald wieder mal machen möchte“ ist ebenso endlos wie die der Dinge, die ich bald wieder machen sollte.

Es ist das Treffen mit einer Freundin, die im Elsass wohnt, die Wanderung in der Pfalz, der Tag in einem Wellness-Bad, der Besuch einer Lesung oder Ausstellung – die Reihe ist beliebig erweiterbar.

Und auch hier: Setzt man das Vorhaben in die Tat um, scheint es kaum nachvollziehbar, warum man damit so lange gewartet hat, warum man sich zwischen Job, Kinder, KĂŒche keinen Freiraum schaffen konnte und warum man sich immer so einen Ruck geben muss.

Einfacher ist es mit Dinge, die sich wiederholen, der wöchentliche Sportkurs, das monatliche Treffen mit Freunden. Sobald es in unserem Zeitablauf fest verankert ist, quasi auf regelmĂ€ĂŸiger Wiedervorlage, gelingt es sehr gut es in den Alltag zu integrieren.

So wissen meine Kinder und mein Mann, dass ich montags und freitags abends zum Sport gehe, dass ich mich einmal im Monat mit meinem Literasturkreis treffe und dass sonntagsabend der Tatort fest auf dem Programm steht.

Will ich an anderen Abenden einen Film schauen – wir haben nur einen Fernsehen – tritt das meist große Diskussionen los, aber alle wissen „Mama schaut am Sonntagabend Tatort und da fĂ€hrt kein Zug drĂŒber.“

Das ist planbar.

Ausreißer aus dem Alltag

Aber sind es nicht die kleinen Ausreißer aus dem Alltag, die unser Leben wĂŒrzen.

Und das Salz in der Suppe ist wohl, dass wir es eben nur selten tun und somit die Sehnsucht die Antriebskraft ist.

Bei den lĂ€stigen Dingen ist der Sieg ĂŒber den inneren Schubladen-Schweinehund die wahre Befriedigung.

WĂŒrden wir alles regelmĂ€ĂŸig erledigen, könnten wir dieses GefĂŒhl nicht genießen. Und wĂŒrden die schönen Augenblicke des Lebens zur RegelmĂ€ĂŸigkeit, ginge das Besondere verloren.

So kĂ€mpfe ich mit den Unannehmlichkeiten und sehne mich nach den Auszeiten, denn ich will alles hĂ€ufiger, aber bitte nicht regelmĂ€ĂŸig tun.

gabi

Das Hemsbachblog.de startet

Liebe Leserinnen und Leser!

Hemsbach, 21. Januar 2011. Die Stadt Hemsbach hat ab sofort ein neues Medium – das Hemsbachblog. Wir bauen unser Angebot kontinuierlich aus. Sie können daran mitwirken. Wer wir sind, was wir vorhaben und wie wir auf Sie zĂ€hlen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Von Hardy Prothmann

Wie die meisten Kommunen in Deutschland liegt auch Hemsbach in einem so genannten „Einzeitungskreis“. Das heißt, es gibt meist einen dominierenden Zeitungsmonopolisten vor Ort. Der bestimmt, was wann ĂŒber wen wie berichtet wird. Und auch, was nicht berichtet wird. Um sich eine ausgewogene Meinung bilden zu können, ist das ganz klar zu wenig.

Kritikfreudiger Journalismus

Wir bieten auf unseren „Blogs“ modernen, kritischen Journalismus. Der kann schneller sein als die Zeitung, hintergrĂŒndiger, umfassender und fĂŒr die Leserinnen und Leser ist er kostenfrei. Kritisch heißt fĂŒr uns: Neugierig sein, Fragen stellen, Antworten suchen.

Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr das Hemsbachblog.de. Bild: sap

Als Redaktionsleiter zeichne ich verantwortlich fĂŒr die Inhalte und darf mich vorstellen: Ich bin in der Pfalz aufgewachsen und lebe seit langem in der Kurpfalz – von 1990 bis 2005 habe ich in Mannheim meinen ersten Wohnsitz gehabt, aktuell in Heddesheim. Seit 1991 arbeite ich als Freier Journalist. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Begonnen habe ich als freier Mitarbeiter fĂŒr den Mannheimer Morgen, ab 1994 habe ich fast ausschließlich ĂŒberregional fĂŒr fast alle „großen“ Medien gearbeitet. Darunter Die Zeit, SĂŒddeutsche, FAZ, taz, Spiegel, Fokus sowie fĂŒr ARD Hörfunk und Fernsehen. Von 1997-2004 war ich Mitinhaber und Redakteur der Medienfachzeitschrift „CUT“, einem Magazin fĂŒr Radio- und Fernsehmacher.

Hintergrundinformationen

Im Mai 2009 habe ich das Heddesheimblog gegrĂŒndet. Der Anlass: Ich war unzufrieden mit der vollkommen mangelhaften Jubelberichterstattung des Mannheimer Morgen ĂŒber ein in Heddesheim geplantes „Logistikzentrum“.

Ich habe meine eigenen Recherchen in einem „Blog“ online gestellt, um die BĂŒrger mit Hintergrundinformationen zu versorgen, die nicht „in der Zeitung“ standen. Das Interesse war so groß, dass ich mich entschlossen habe, als Verleger und Journalist ein lokales Internetmedium zu grĂŒnden.

Ein „Blog“ ist eine spezielle Software zum Erstellen von Internetzeitungen. Wir hĂ€tten unsere Angebote auch „Internetzeitung fĂŒr…“ nennen können, haben aber bewusst eine Abgrenzung zur Zeitung gesucht. Eine Zeitung wird auf Papier gedruckt, bringt die Nachrichten von gestern oder vorgestern und ist durch ihr Format „begrenzt“.

Deutschlandweites Interesse

Dieses Projekt hat deutschlandweit fĂŒr sehr großes Interesse gesorgt. Mittlerweile gibt es mehrere Dutzend solcher Angebote, die sich klar am „Heddesheimblog“ orientiert haben und mit denen wir teils zusammenarbeiten.

Lange Zeit war das Logistikzentrum „Pfenning“ das Hauptthema beim Heddesheimblog. Nach und nach haben wir die lokale Berichterstattung ausgebaut. Ende 2009 kam das Hirschbergblog dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog, Ende 2010 das Weinheimblog, Anfang 2011 folgten das Rheinneckarblog und das Viernheimblog.

WĂ€hrend die „Ortsblogs“ Nachrichten und Informationen aus und ĂŒber die jeweilige Gemeinde veröffentlichen, ist das Rheinneckarblog ein regionales Medium. Hier veröffentlichen wir Themen aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern.

„Wir“, das ist ein kleines Team von zur Zeit acht Mitarbeitern. Über ein Netzwerk von lokaljournalistischen Internetangeboten erhalten wir auch Inhalte von Partnern aus ganz Deutschland (und teils aus dem Ausland), die wir „lokalisieren“, wenn diese in unser Berichtsgebiet passen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter istlokal.de.

Finanziert wird unser Angebot hauptsĂ€chlich ĂŒber Anzeigen unserer Werbekunden. Dieses GeschĂ€ft entwickelt sich zusehends. Der Markt fĂŒr Online-Werbung ist aber noch lĂ€ngst nicht etabliert und muss ausgebaut werden. Erfreulicherweise verstehen aber immer mehr Partner, dass Online-Werbung effizienter und preiswerter ist als teure Printwerbung. Und auch „kleine“ Unternehmen haben hier die Möglichkeit beispielsweise mit Videos ihre Kunden zu erreichen.

Machen Sie mit

Es gibt schon lange einige „Fans“ unserer Blogs in Hemsbach, die immer wieder angefragt haben: „Wann kommt das Hemsbachblog?“ Die Antwort ist: Jetzt. Und zur Antwort gehört auch: Wir brauchen dazu Ihre UnterstĂŒtzung.

Jede Gemeinde ist ein komplexes Gebilde und wir mĂŒssen uns redaktionell erst „einarbeiten“. Sie können uns dabei helfen, indem Sie uns mit Themen, Kontakten, HintergrĂŒnden, also mit Informationen versorgen. Rufen Sie in der Redaktion an oder mailen Sie uns.

Sie können auch gerne aktiv mitwirken und uns Texte, Bilder und Videos anbieten. Und Sie können auch langfristig als freie Mitarbeiter selbst journalistisch tĂ€tig werden. Dabei ist eins wichtig: Wir berichten unabhĂ€ngig und ĂŒberparteilich. Wir berichten kritisch, aber gerne auch positiv.

Vereinen bieten wir in KĂŒrze eine Möglichkeit, eigene Berichte bei uns kostenfrei online zu stellen. Der Vorteil ist gegenseitig: Wir können damit interessante Inhalte aus dem gesellschaftlichen Leben veröffentlichen und die Vereine profitieren von der großen Aufmerksamkeit, die unsere Blogs auf sich ziehen. Bei Google sind unsere Angebote auf den Top-PlĂ€tzen gelistet – das befördert auch alle, ĂŒber die redaktionell bei uns berichtet wird.

FĂŒr das neue Jahr 2012 wĂŒnsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

Und natĂŒrlich wĂŒnsche ich uns allen einen erfolgreichen Start fĂŒr das Hemsbachblog.

In diesem Sinne

Herzlichst

Zollkriminalamt hebt Waffenlager bei Viernheimer SportschĂŒtzen aus

Als hätte sich der Mann auf einen Krieg vorbereitet. Größert Waffen- und Munitionsfund durch das Zollriminalamt Frankfurt seit zehn Jahren bei einem Viernheimer Sportschützen.

 

Viernheim/Frankfurt/Rhein-Neckar, 25. Januar 2012.(red/pm/Fotos: Zollkriminalamt) Beamte der Zollfahndung Frankfurt am Main (ZFA Ffm) haben ein Waffenlager in Viernheim ausgehoben. Ein 46 Jahre alter Sportschütze hatte über Jahre hinweg 22 Waffen und über 60.000 Schuss Munition sowie Granaten „gesammelt“. Das Gewicht des Funds: Gut eine Tonne. Laut dem Frankfurter Zollkriminalamt ist der größte Waffenfund seit über zehn Jahren.

Von Hardy Prothmann

„Das haben wir tatsächlich nicht erwartet“, sagte Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollkriminalamts auf Anfrage.

Die Ermittler hatten in der Wohnung eines 46-Jährigen zwei Maschinengewehre, neun Sturmgewehre (u.a.
Kalaschnikov), zwei Maschinenpistolen (Uzi, Scorpion), neun Kurzwaffen und 62.519 Schuss Munition, darüber hinaus 22 Nebel- und Farbgranaten, drei Übungs-Handgranaten und zehn Handgranatenzünder sichergestellt:

„Wenn Sie den Mann sehen, hätte Sie das nicht vermutet.“

Der 46-jährige Beschuldigte lebt mit seiner Ehefrau und dem minderjährigen Sohn in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Während die schussfähigen Waffen
vorschriftsmäßig in Waffenschränken und Tresoren untergebracht waren, befand sich das Maschinengewehr zerlegt im Schlafzimmerschrank:

„Der Mann hat eine, sagen wir mal, hohe Affinität zu Waffen. Vieles stammt aus den 90-er Jahren. Eine unmittelbare Gefährdung ging unserer Einschätzung nach nicht von ihm aus.“

Der Sportschütze ist nicht vorbestraft und war sofort geständig. Nach der vorläufigen Festnahme und einem Verhör wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt:

„Aus unserer Sicht besteht keine Fluchtgefahr.“

Die Fahnder waren durch vorangegangene Ermittlungen auf die Spur des Sportschützen gekommen. Er war Inhaber einer Waffenbesitzkarte und durfte lediglich legal drei
Pistolen, eine Langwaffe und zwei Wechselsysteme sowie die dazugehörige Patronenmunition besitzen.

 

Den Ermittlungen zufolge, hatte der Beschuldigte bereits zwischen 1989 und 2000 über 16.000 Schuss Munition bei einem Waffenhändler in der Schweiz erworben, ohne hierfür eine Genehmigung zu besitzen. Darüber hinaus bestand der Verdacht, von diesem Händler verschiedene Waffen gekauft und anschließend nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Darmstadt erwirkte deshalb einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht in Darmstadt. Am Mittwoch, den 18. Januar, durchsuchten die Frankfurter Fahnder die Wohnung des Mannes.

Pia Wiedemann, Leiterin der Frankfurter Zollfahndung, sagte:

Mit dieser unglaublichen Menge Waffen und der bisher größten durch das Zollfahndungsamt Frankfurt/ Main sichergestellten Menge Munition haben wir nicht gerechnet.

Den Waffensammler, der spontan äußerte, er sei froh, dass es nun „vorbei ist“, erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen-, Kriegswaffenkontroll- und Sprengstoffgesetz. Die Strafandrohung reicht von einem Jahr bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Vermutlich wird der Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden.

Die sichergestellten Waffen werden nun durch das Landeskriminalamt „beschossen“, um balistische Untersuchungen vorzunehmen. So soll festgestellt werden, ob diese Waffen im Zusammenhang mit Verbrechen stehen. Falls dem nicht so ist, bleibt es bei den bisherigen Tatvorwürfen. Waffen und Munition, zur Zeit noch Beweismittel, werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.