Freitag, 24. November 2017

In Hemsbach wird Hilfsbr├╝cke eingebaut

Neue Br├╝cke bis Ende 2013 errichtet

Hemsbach, 27. Juli 2013. (red/pm) In der Nacht von Samstag, 03. August auf Sonntag 04. August wird f├╝r den Bau der Br├╝cke in Hemsbach ├╝ber die Kreisstra├če (K) 4229 im Zuge der Beethovenstra├če (Landesstra├če (L) 3110) eine Hilfsbr├╝cke angeliefert, die in der s├╝dlichen Fahrspur eingebaut wird. Dies teilte das Stra├čenbauamt in einer aktuellen Pressemitteilung mit. [Weiterlesen…]

Linienbus f├Ąhrt ab Ende 2013 auf neuer Route durch Hemsbach

Bau der neuen Haltestellen hat begonnen

Hemsbach, 11. Juli 2013. (red/pm) Ab Ende 2013 wird der Linienbus durch Hemsbach seine neue Route aufnehmen. Aus der ÔÇ×altenÔÇť Linie 631 werden dann die zwei Linien B und D. [Weiterlesen…]

Rund um den Wiesensee

R├╝cksichtsloses Parken gef├Ąhrdet Andere

Hemsbach, 21. Juni 2013. (red/pm) Die Stadt Hemsbach verweist darauf, dass das r├╝cksichtslose Parkverhalten rund um den Wiesensee nicht nur den Verkehrsfluss und die Sicht in den Kreuzungsbereich behindert, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gef├Ąhrdet. [Weiterlesen…]

Bundesfamilienministerium und Handwerkskammer unterst├╝tzen Demografieprojekt

Jugendliche testen Elektromobile f├╝r Senioren

Hemsbach, 18. Juni 2013. (red/pm) Elektromobile und Scooter als Mobilit├Ątshilfe f├╝r Senioren sind noch eher unbekannt. Mit einem Modellprojekt soll sich das jetzt ├Ąndern. [Weiterlesen…]

Hochwasser und Rutschungen sorgen f├╝r Dutzende von Eins├Ątzen

31_05_2013_Hochwasser_1005

Pumpen, was die Pumpen hergeben – in Dossenheim war ein B├╝rogeb├Ąude unter Wasser, in Weinheim weicht der Weschnitzdamm auf, in Schriesheim und Hirschberg gabe es Erdrutsche – voller Einsatz f├╝r die Feuerwehren, das THW und teils auch Rettungskr├Ąfte.

 

Weinheim/Schriesheim/Hirschberg/Heidelberg, 31. Mai 2013. (red) Die Landesstra├če L536 zwischen Schriesheim und Wilhemsfeld ist ebenso wie die L596 Hirschberg in Richtung Altenbach/Ursenbach nach Erdrutschen gesperrt. In Heidelberg geht die Polizei davon aus, dass die Neckarstra├če wegen Hochwasser des Neckar im Bereich Alte Br├╝cke in K├╝rze gesperrt wird. Entlang der Bergstra├če gabe es in fast allen Gemeinden Eins├Ątze wegen des anhaltenden Regens, der zu Hochwasser, Erdrutschen und umgest├╝rzten B├Ąumen f├╝hrt. [Weiterlesen…]

Mitarbeiter der RNV streiken heute trotzdem

Einigung im Tarifkonflikt

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Mai 2013. (red/pm) Im Tarifkonflikt zwischen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) und der Gewerkschaft ver.di haben die Verhandlungspartner eine Einigung erzielt, teilte die RNV gestern Abend mit. Trotzdem geht der Streik heute weiter, weil er nach Angaben der Gewerkschaft „nicht mehr aufzuhalten war“. Aktuell stellen ver.di und die RNV Gesch├Ąftsf├╝hrung gegen├╝ber der Belegschaft bei einer au├čerordentlichen Betriebsversammlung die Ergebnisse vor.

Information der RNV:

Der von ver.di bereits angek├╝ndigte Streik findet dennoch ab Montag, 13. Mai 2013, mit Betriebsbeginn um 3.30 Uhr statt. Da ver.di auch nach dem Ende der Betriebsversammlung ab 15.00 Uhr wieder zum Streik aufgerufen
hat, kann der Fahrbetrieb wohl fr├╝hestens wieder am Dienstag, 14. Mai 2013, um 3.30 Uhr aufgenommen werden.

Andreas Kerber, Kaufm├Ąnnischer Gesch├Ąftsf├╝hrer der RNV GmbH, zeigte sich dennoch sichtlich erleichtert zu dem positiven Ausgang der Gespr├Ąche:

Wir haben es geschafft! Und sind wirklich sehr froh, nun endlich eine Einigung gefunden zu haben – im Interesse unserer Mitarbeiter und unserer Fahrg├Ąste, die den ├ľPNV dann ab Dienstag endlich wieder wie gewohnt nutzen k├Ânnen.

RNV Mitarbeiter streiken ab Montag

Ab Montag wieder zu Fu├č

Ab Montag hei├čt es wieder Fahrrad fahren, laufen oder im Auto Geduld beweisen, wenn der Stadtverkehr ├╝berlastet ist. Busse und Bahnen fahren erstmal keine. Wie lange bleibt abzuwarten.

Ab Montag hei├čt es wieder Fahrrad fahren, laufen oder im Auto Geduld beweisen, wenn der Stadtverkehr ├╝berlastet ist. Busse und Bahnen fahren erstmal keine. Wie lange der Streik dauert, bleibt abzuwarten.

 

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Tarifparteien trafen sich heute zu Sondierungsgespr├Ąchen, um sich wieder anzun├Ąhern, wie uns die Pressesprecherin der RNV, Susann Becker, mitteilte. Trotzdem steht eines fest: Ab Montag wird wieder gestreikt. Wie lange der Streik diesmal dauern wird, ist noch offen. Die Gewerkschaft hat einen unbefristeten Ausstand angek├╝ndigt. Von den Streiks k├Ânnten auch die Teilnehmer und Helfer beim Deutschen Internationalen Turnfest betroffen sein, das in einer Woche startet. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Stra├čenverkehr: Medikamente und k├Ârperliche Defizite h├Ąufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

unfall_a5_16_01_2012-869

Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer F├╝hrerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabh├Ąngig – und diese Unabh├Ąngigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilit├Ąt bedeutet Lebensqualit├Ąt. Dies gilt auch f├╝r Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschl├╝ssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-j├Ąhriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ├Ąltere Teilnehmer im Stra├čenverkehr, doch ein erh├Âhtes Risiko f├╝r Unf├Ąlle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Vollsperrung vom 24. bis 26. April

Sanierung des M├╝hlwegs vor dem Abschluss

Hemsbach, 18. April 2013. (red/pm) Die Sanierungsarbeiten des M├╝hlwegs neigen sich dem Ende zu. Als letzte Ma├čnahme wird die Stra├če asphaltiert. Aus diesem Anlass wird die Stra├če vom 24. – 26. April voll gesperrt sein. [Weiterlesen…]

Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund ├ľsterreich

 

Rhein-Neckar, 01. M├Ąrz 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt – urpl├Âtzlich muss man Ersthelfer sein. Und dann? 73 Prozent der Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Ma├čnahmen an einem Unfallort nennen. K├Ânnen Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt geh├Ârt? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte?

Jedem von uns kann fr├╝her oder sp├Ąter in eine Situation kommen, in der wir als Ersthelfer gefragt sind. Doch liegt bei rund 40 Prozent der Erste-Hilfe-Kurs schon ├╝ber zehn Jahre zur├╝ck. Das ergab eine Studie des Samariterbunds ├ľsterreich. Viele Rettungsorganisationen haben daher so genannte ÔÇťErste-Hilfe-AppsÔÇŁ rausgebracht, die den Laien zur Ersthilfe ermutigen sollen. [Weiterlesen…]

Tag der offenen T├╝r am 24. Februar f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger

Regierungspr├Ąsidium feiert neue Freiheit des Saukopftunnels – und sperrt ihn erneut

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2013. (red/pm) Von 2008 bis 2013 kam es teilweise zu erheblichen Umleitungen, Staus und Verkehrsbeeintr├Ąchtigungen, weil der Saukopftunnel sicherheitstechnisch nachger├╝stet werden musste. Nun soll der Weg wieder dauerhaft frei sein. Damit sich die B├╝rgerinnen und B├╝rger selbst ein Bild machen k├Ânnen, l├Ądt das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe ein zu einem Tag der offenen T├╝r – und sperrt den Tunnel. ­čśë [Weiterlesen…]

W├Ąhrend RNV gro├če Probleme mit Schnee und Eis hat, bleibt das Chaos bei den Autofahrern aus

Stra├čenbahnen stehen still – Stra├čenverkehr rollt normal

 

Rhein-Neckar, 21. Januar 2013. (red/aw/pm) Der Winter trifft die Metropolregion h├Ąrter als erwartet. Seit gestern herrscht vielerorts Stillstand. Besonders bei den Stra├čenbahnen. Die RNV hat in Mannheim und Heidelberg teilweise Stadtbusse abgezogen, um den Schienersatzverkehr zu gew├Ąhrleisten und hofft auf einen 20-Minuten-Takt. Ganz anders hingegen die Verkehrslage auf den Stra├čen. Die Polizei in Heidelberg und auch in Mannheim vermeldet keine besonderen Vorkommnisse. Die Autofahrer verhalten sich „sehr besonnen“ und ein „Chaos ist ausgeblieben“. Lediglich vereinzelte Unf├Ąlle mit Blechsch├Ąden wurden gemeldet.┬á

Information der RNV: 

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp├Ątungen und Fahrtausf├Ąllen. Der Stra├čenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und an der Bergstra├če ist bis auf Weiteres vollst├Ąndig eingestellt.

Auch die Buslinien sind von starken Versp├Ątungen und Fahrtausf├Ąllen betroffen. Ursachen sind der extreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von Oberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der Oberleitungen besteht au├čerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten m├Âglich, um die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund der Witterungsverh├Ąltnisse kann der Stra├čenbahnbetrieb zum morgendlichen Berufsverkehr nicht wieder aufgenommen werden. Berufpendler und Sch├╝ler m├╝ssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive Verkehrsbehinderungen, Fahrtausf├Ąlle und Verp├Ątungen einstellen. Ein Fahrplanm├Ą├čiger Verkehr ist nicht m├Âglich.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Allerdings wird dieser den Ausfall der Stra├čenbahnen nicht kompensieren und nur in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden verkehren k├Ânnen. Derzeit sind die Stra├čen, vor allem in Mannheim und Ludiwigshafen, jedoch so glatt, dass auch viele der Ersatzbusse nicht fahren k├Ânnen.

In Mannheim werden die meisten Buslinien eingestellt, um einen Schienenersatzverkehr f├╝r die Stra├čenbahnlinien einzurichten. Die Bahnlinien 1, 3 und 4 werden etwa im 20-Minutentakt durch Busse ersetzt. Zus├Ątzlich verkehren durchgehend die Nachtbusse der Linien 6 und 7, ebenfalls alle 20-Minuten. In Ludwigshafen werden die Stadtbuslinien regul├Ąr bedient. Die Bahnlinien 6 und und 7 werden im 20-Minutentakt durch Januar 13 die Nachtbuslinien 96 und 97 ersetzt. Auch in Heidelberg werden teilweise
Busse von den regul├Ąren Buslinien abgezogen, um den Stra├čenbahnverkehr zu erg├Ąnzen. Somit soll sowohl auf den- Bus als auch auf den Bahnlinien ein 20-Minutentakt gew├Ąhrleistet werden.

Derzeit sind hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen der RNV im Einsatz, um die St├Ârung zu beheben und die Fahrg├Ąste trotzdem an ihr Ziel zu bringen. An vielen Haltestellen sind Infoposten im Einsatz, um ├╝ber die derzeitige Lage zu informieren. Gleichzeitig wird versucht, die Oberleitungen manuell vom Eis zu befreien, da eine chemische Enteisung aus Sicherheitsgr├╝nden nicht m├Âglich ist.“

Behinderungen f├╝r Sch├╝ler und Berufspendler

Stra├čenbahnen liegen auch am Montag auf Eis

Rhein-Neckar, 20. Januar 2013. (red/ld) Der Stra├čenbahnverkehr im gesamten Bereich der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) sind eingestellt. Grund sind der anhaltende Eisregen, vereiste Oberleitungen und Stra├čenbahnen. Ersatzbusse sollen morgen fr├╝h Abhilfe schaffen. Berufspendler und Sch├╝ler m├╝ssen sich wohl trotzdem auf massive Behinderungen einstellen.

Information der Rhein-Neckar-Verkehrgesellschaft:

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp├Ątungen┬áund Fahrtausf├Ąllen. Der Stra├čenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen┬áund Heidelberg ist bis auf Weiteres vollst├Ąndig eingestellt. Auch die┬áBuslinien sind von starken Versp├Ątungen betroffen. Ursachen sind der┬áextreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von┬áOberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der┬áOberleitungen besteht au├čerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten m├Âglich,┬áum die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund┬áder Witterungsverh├Ąltnisse ist derzeit sehr unwahrscheinlich, dass der┬áStra├čenbahnbetrieb rechtzeitig zum morgendlichen Berufsverkehr wieder┬áaufgenommen werden kann. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Allerdings wird dieser den Ausfall der Stra├čenbahnen nicht kompensieren┬áund nur in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden verkehren k├Ânnen. Berufpendler und┬áSch├╝ler m├╝ssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive┬áVerkehrsbehinderungen, Fahrtausf├Ąlle und Verp├Ątungen einstellen. Ein┬áFahrplanm├Ą├čiger Verkehr ist nicht m├Âglich.“

 

Neu ausgestellte EU-F├╝hrerscheine gelten nur f├╝nfzehn Jahre

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Januar 2013. (red/pm) Ab dem 19. Januar 2013 gelten neu ausgestellte EU-F├╝hrerscheine nur noch f├╝nfzehn Jahre, dann m├╝ssen die EU-weit einheitlichen F├╝hrerscheine┬áneu ausgestellt werden. Die Fahrerlaubnis bleibt aber bestehen.┬á┬áDie Geb├╝hr betr├Ągt 24 Euro.┬áBislang gibt es ┬ákeine Umtauschpflicht f├╝r Alt-Dokumente, sie bleiben bis zum 19. Januar 2033 g├╝ltig.┬á

Information des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis:

„Alle ab dem 19. Januar 2013 neu ausgestellten F├╝hrerscheine werden auf 15 Jahre befristet. ├ähnlich wie der Personalausweis, der alle zehn Jahre beantragt werden muss, wird auch der EU-weit einheitliche F├╝hrerschein mit dieser neuen Regelung k├╝nftig nur noch eine begrenzte G├╝ltigkeit haben. F├╝r die Neuausstellung nach Ablauf der 15 Jahre sind weder eine erneute Fahrpr├╝fung noch ein Gesundheitstest erforderlich. Denn befristet wird lediglich das F├╝hrerscheindokument und nicht die Fahrerlaubnis. Die Befristung der LKW- und Busf├╝hrerscheine auf 5 Jahre bleibt hiervon unber├╝hrt. ├ältere F├╝hrerscheine in grau, rosa oder Scheckkartenformat m├╝ssen derzeit nicht umgetauscht werden. Sie bleiben bis zum 19. Januar 2033 g├╝ltig, ehe sie gegen die neue EU-Fahrerlaubnis eingetauscht werden m├╝ssen.

Biometrisches Lichtbild und ein g├╝ltiger Ausweis sind n├Âtig

F├╝r die Antragstellung werden ein aktuelles biometrisches Lichtbild, der F├╝hrerschein sowie ein g├╝ltiger deutscher Personalausweis oder Reisepass ben├Âtigt. Die Geb├╝hr betr├Ągt 24 Euro.

In der EU gibt es bislang mehr als 100 unterschiedliche F├╝hrerscheinmodelle, die durch den neuen europ├Ąischen F├╝hrerschein ersetzt werden sollen. Die EU verspricht sich dadurch auch eine h├Âhere F├Ąlschungssicherheit. Der Umtausch im 15-Jahres-Rhythmus soll zudem daf├╝r sorgen, dass jeder Autofahrer ein relativ aktuelles Passfoto auf seinem F├╝hrerscheindokument hat.“

Weitere Informationen stehen im Internet unter: 

http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB-LA/fuehrerschein-2013.html

Fragen beantwortet auch die F├╝hrerscheinstellen im Rhein-Neckar-Kreis unter E-Mail: fahrerlaubnisse@rhein-neckar-kreis.de oder Tel. 06222 30734334.

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das L├╝ftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es hei├č im Saukopftunnel. Um die Funktionst├╝chtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenl├╝ftung im Brandfall zu pr├╝fen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut f├╝r Industrie├Ąrodynamik aus Aachen (IFI) durchgef├╝hrt. Das Regierungspr├Ąsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Pr├╝fung ver├Âffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort lie├č aber auf ein Problem mit der L├╝ftungsanlage schlie├čen. Der Pressestelle vom Regierungspr├Ąsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hie├č es von Seiten des Regierungspr├Ąsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch k├╝nftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkr├Ąfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser ├ťbung auf die Gegebenheiten w├Ąhrend eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestm├Âglich auf diese Situation reagieren zu k├Ânnen.

Durchgef├╝hrt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Wei├č├Âl verdampften, erzeugt. Diese l├Âsten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentl├╝ftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus gef├╝hrt werden. Allerdings saugten die L├╝ftungssch├Ąchte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und f├╝hrten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen h├Ątte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten L├╝ftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspr├Ąsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten w├Ąren.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon f├╝r viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-├ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachr├╝stungen in H├Âhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunf├Ąlle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv versch├Ąrft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachr├╝stungsprogramm durchf├╝hren, um die Sicherheitsstandards zu erf├╝llen. So wurde u.a. das gesamte L├╝ftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall ├Âffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierf├╝r: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. F├╝r den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Gr├Â├čenordnung von rund 26 Millionen Euro f├Ąllig, von denen allein 23 Millionen Euro f├╝r den Rohbau angefallen sind. Die Kosten f├╝r die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachr├╝stungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverl├Ąssig gew├Ąhrleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Saukopftunnel erneut au├čerplanm├Ą├čig gesperrt

„Never Ending ├ärger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – ├ärger gro├č. Das ist die einfache Formel f├╝r die 20.000 Autofahrer, die sich ├╝ber verstopfte Stra├čen qu├Ąlen m├╝ssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra├če, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten ├╝ber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er├Âffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending ├ärger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F├╝r die Autofahrer ein absolutes ├ärgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f├╝r gew├Âhnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr├Ąnkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto├čenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef├Ądelt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim├Ąre Ausweichstrecke ├╝ber die alte B38 durch Birkenau ist total ├╝berlastet. Hin und wieder w├╝rden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus├Ątzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne ├ärger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h├Ąufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders ├Ąrgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr├╝ngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef├╝hrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M├Ârlenb├Ącher schnell ern├╝chtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M├Ârlenbach verlagert. Hier dr├Ąngen die B├╝rger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f├╝r die M├Ârlenb├Ącher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen ├änderungen also wohl erst am ÔÇťlebendenÔÇŁ Objekt und das dann auch noch w├Ąhrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef├╝hrt w├Ąhrend erhebliche Einschr├Ąnkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung ├╝berlastet sind, also auch massive Planungsm├Ąngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er├Âffnung immer noch eine akute Gefahr f├╝r die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr├╝stungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm├Ąngeln.┬á Die Kosten der Nachr├╝stung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f├╝r den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R├Âhre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst├Ąrkt werden musste, bevor im Oktober 2009 ├╝berhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn ├╝berhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St├Ârungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef├╝hrt werden. Wo k├Ąmen wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 ver├Ąrgerte Autofahrer t├Ąglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: ├ťber 20.000 Autofahrer m├╝ssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn ├╝berhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr├Ąnkt, als auch die Ausweichm├Âglichkeit ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der ├ärger dauert mindestens bis Montagfr├╝h – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n├Ąchste Woche f├╝r viele Autofahrer im Stillstand!

Interview: Am 30. November ist Stichtag

Wann lohnt sich der KFZ-Versicherungswechsel?

Rhein-Neckar, 22. November 2012. (ld/red) Noch gut eine Woche, dann ist die letzte Chance für den Wechsel der KFZ-Versicherung in diesem Jahr vorbei. Vergleichen lohnt sich, aber man muss auch wissen, was man will. Worauf Autofahrer besonders achten sollten, haben das Rheinneckarblog Michael Sittig gefragt. Er ist Redakteur bei der Zeitschrift Finanztest.

Interview: Lydia Dartsch

Herr Sittig, am 30. November ist Stichtag. Wer seine Kfz-Versicherung wechseln will, muss bis dahin gekündigt haben. Für wen lohnt sich ein Wechsel?

Michael Sittig: Ein Wechsel kommt vor allem für diejenigen in Betracht, die etwas sparen können, oder bei einem anderen Anbieter mehr Leistungen bekommen. Das muss man immer am Einzelfall prüfen. Übrigens gilt der Stichtag 30. November nicht, wenn es eine Beitragserhöhung gibt. Dann hat man ein Sonderkündigungsrecht von einem Monat.

Wechseln ist problemlos möglich.

Sind die Versicherten eher träge oder rege was das Wechseln angeht?

Sittig: In der Regel werden Autoversicherungen recht häufig gewechselt. Darauf sind die Anbieter auch eingestellt, so dass der Wechsel auch problemlos geht.

Welche Leistungen sind denn besonders wichtig? Worauf sollte man beim Vergleich achten?

Sittig: In der Haftpflicht gibt es ja keine Leistungsunterschiede. Die gibt es vor allem bei Teil- und Vollkasko. Da muss man sich überlegen, was man will. Beispielsweise decken manche Teilkaskoversicherungen nur Tierunfälle mit „Haarwild“ ab. Die greifen dann zwar bei Unfällen mit Rehen, aber nicht mit Wildschweinen. Andere kommen für Fahrzeugschäden auf, unabhängig von dem Tier, mit dem der Unfall passiert ist.

Und wie ist es mit der Vollkasko?

Sittig: Die Vollkasko sichert auch selbst verursachte Schäden am Wagen ab. Manche beziehen dabei auch grob fahrlässiges Verhalten mit ein, wenn der Unfall beispielsweise passiert ist, weil man über eine rote Ampel gefahren ist. Andere kommen für solche Schäden nur zum Teil oder gar nicht auf.

Was würden Sie raten?

Sittig: Wir raten dazu, auch den grob fahrlässigen Unfall abzusichern.

Wer seinem „Schrauber“ vertraut, lässt die Finger von der Werkstattbindung.

Viele Versicherungen bieten auch eine “Werkstattbindung” an, durch die die Tarife günstiger werden. Ist das ärgerlich oder sinnvoll?

Sittig: Wenn man nur sparen will, ist es sinnvoll. Meist gibts dafür 20 Prozent Rabatt. Es kommt auch darauf an, wie verfügbar die Werkstatt ist. Wenn man zum Beispiel in einem ländlichen Gebiet wohnt und seinen festen Schrauber hat, dem man vertraut, lässt man besser die Finger von der Werkstattbindung.

Welche Leistungen sind weniger wichtig?

Sittig: Es gibt diese Mallorca-Police, die dann greift, wenn der Schaden, den man im Ausland mit einem Mietwagen verursacht hat, den Versicherungsschutz übersteigt. Das kann zwar eine Rolle spielen. In den europäischen Ländern reicht der Schutz der Mietwagenversicherung aber in der Regel aus.

Was ist denn der „Rabattretter“, von dem gerade so viel die Rede ist?

Sittig: Der wird in den neuen Verträgen gerade abgeschafft. Der sorgte dafür, dass Autofahrer, die lange ohne Unfall unterwegs waren, also mit Schadensfreiheitsklasse 25 Prozent, nicht im Beitrag hochgestuft werden, wenn sie einen Unfall bauen. Im neuen Vertrag würde man dann den hochgestuften Beitrag zahlen. Da muss man dann prüfen, ob sich ein Wechsel lohnt.

Vollkasko für neue Autos – bei anderen individuell prüfen.

Nach welchen Maßstäben sollte mein eine Teil- und/oder Vollkasko wählen?

Sittig: Da gibt es leider keine eindeutige Antwort. Bei einem neuen Auto würde ich immer eine Vollkasko empfehlen. Ansonsten sollte man sich die Frage stellen, ob man es finanziell verkraften kann, wenn das Auto durch eigenes Verschulden zerstört würde. Wenn nicht, dann lieber Vollkasko. Eine Teilkasko sichert auch Diebstähle ab. Das sollte man unabhängig vom Alter des Autos machen. Denn auch alte Autos werden gestohlen.

Über die Höhe der Selbstbeteiligung kann man die Tarife auch beeinflussen. Wie wählt man diese sinnvoll aus?

Sittig: Wir empfehlen einen Selbstbehalt von 150 Euro bei Teilkasko und 300 Euro bei Vollkasko. Ohne Selbstbehalt werden die Beiträge zu teuer.

Gibt es Gründe, warum man nicht in einen auf den ersten Blick billigeren Tarif wechseln sollte?

Sittig: Das eine wäre, dass es sich mit dem Rabattschutz nicht lohnt, weil der ja wegfällt. Der andere Grund, der oft genannt wird, ist der erwartete Aufwand, wobei der Versicherungswechsel in der Regel ganz problemlos läuft.

Unabhängiger Check für 16 Euro kann sich lohnen.

Finanztest bietet die Versicherungstests im Internet gegen Gebühr an. Wie viele Interessenten rufen das ab?

Sittig: Das machen schon ein paar Tausend Nutzer. Bei uns kostet das 16 Euro.

Aber es gibt ja auch kostenlose Vergleichsportale.

Michael Sittig ist Redakteur der Zeitschrift "Finanztest".

Michael Sittig ist Redakteur der Zeitschrift „Finanztest“.

Sittig: Die kostenlosen Vergleichsportale werden mit den Provisionen der Versicherungsanbieter bezahlt, wenn der Kunde einen neuen Vertrag unterschreibt. Wir sind unabhängig.

Wie viel Zeit benötigt man etwa, um sich zu den Tarifen kundig zu machen?

Sittig: Wenn man nur eine Haftpflicht braucht, schaut man einfach auf den Preis. Bei Voll- und Teilkasko muss man sich vorher Gedanken machen, was man will und prüfen, ob die Tarife das auch bieten. Da sollte man sich schon eine Stunde dafür Zeit nehmen.

Muss die Kündigung der alten Versicherung per Brief oder Fax erfolgen oder reicht auch eine Email?

Sittig: In der Regel reicht dafür ein Fax oder ein Brief aus. Direktversicherer akzeptieren meistens auch email. Am besten kann man das testen, indem man die Kündigung per email probiert und in der email um eine Bestätigung bittet.

Saukopftunnel bleibt bis Montag fr├╝h zu

Eine au├čerpl├Ąnm├Ą├čige Sperrung des Saukopftunnels f├╝hrt zu erheblichem Verkehrsaufkommen zwischen Weinheim und Birkenau. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim, 22. November 2012. (red/aw) Am fr├╝hen Mittwochabend wurde der Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau au├čerplanm├Ą├čig gesperrt. Soft- und Hardware-Probleme konnten die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew├Ąhrleisten. Die Vollsperrung dauert in jedem Fall bis Montag, den 26. November, 05:00 Uhr an.

W├Ąhrend der Inbetriebnahme neuer Anlageteile im Haupt- und Fluchtstollen wurde die vorhandene betriebstechnische Anlage durch Software-und Hardwarekomponenten erweitert.┬áBei der Programmierung dieser neuen Anlagenteilen entstanden allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem bestehenden Betriebssystem. Diese veranlassten das Regierungspr├Ąsidium in Karlsruhe am fr├╝hen Mittwochabend den Tunnel auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau sofort zu schlie├čen. Wie das Regierungspr├Ąsidium mitteilte, sei die Sicherheit der Autofahrer nicht mehr gew├Ąhrleistet und die Sperrung daher unumg├Ąnglich.

Die bereits angek├╝ndigte Vollsperrung am Wochenende vom 23.11. bis 26.11.2012, von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr, findet zudem planm├Ą├čig statt. Die Autofahrer m├╝ssen daher bis mindestens Montagmorgen, 05:00 Uhr, auf die alte B38 ausweichen.

Allerdings kann es dadurch auch im Weinheimer-Stadtbereich zu erheblichen Behinderungen kommen, da im Bereich der Bundesstra├če B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če die Fahrbahndecke saniert wird. Zeitweise wird die Friedrichstra├če sogar ganz gesperrt.

Die beliebte Ausweichstrecke ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach ist ebenfalls durch Bauarbeiten eingeschr├Ąnkt. Die Autofahrer sollten heute und morgen in jedem Fall mehr Zeit einplanen.

Zukunft des ├ľPNVs in der Metropolregion gesichert

Rhein-Neckar, 15. November 2012. (red/pm) ÔÇ×Mit den Beschl├╝ssen der Kommission f├╝r Haushalt und Verwaltungsstruktur ist die Finanzierung wichtiger Ausbauprojekte im baden-w├╝rttembergischen Personennahverkehr gesichertÔÇť, so der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Gr├╝ne im Landtag von Baden-W├╝rttemberg Wolfgang Raufelder.

Information des MdL Wolfgang Raufelder:

„Als Mannheimer freut sich Wolfgang Raufelder besonders, dass damit sowohl die 2. Baustufe der S-Bahn Rhein-Neckar als auch die Stadtbahn Mannheim Nord in n├Ąchster Zeit realisiert werden k├Ânnen. ÔÇ×Nur durch attraktive Angebote im ├Âffentlichen Personennahverkehr k├Ânnen wir Alternativen zum motorisierten Individualverkehr bieten und damit die Verkehrsbelastung in Ballungsr├Ąumen reduzierenÔÇť, so Wolfgang Raufelder.

Zwischen 2013 und 2019 beteiligt sich das Land mit insgesamt rund 450 Millionen Euro an der Finanzierung von Projekten des Bundesprogramms nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). ÔÇ×So unterst├╝tzen wir die Kommunen beim Ausbau des ├ľPNVsÔÇť, sagt Wolfgang Raufelder. Mit den Beschl├╝ssen ist die gr├╝n-rote Landesregierung bei einigen Projekten in eine Vorleistung gegangen, da ├╝ber 2019 eine Finanzierungszusage des Bundes noch aussteht.

Durch das Auslaufen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes bis zum 31.12.2019 m├╝ssen Schienenpersonennahverkehrsprojekte der Kommunen und des Landes sowohl baulich abgeschlossen als auch abgerechnet sein. Dies hat in den vergangenen Monaten in vielen Regionen, darunter auch in der Metropolregion Rhein-Neckar, zu Unsicherheiten gef├╝hrt. Diese Unsicherheiten sind nun mit der Finanzierungszusage der gr├╝n-roten Landesregierung aus dem Weg ger├Ąumt.“

Zwischen Oktober und Ostern Winterreifen

Fahren Sie bei Gl├Ątte langsamer, bleiben Sie ruhig

Rhein-Neckar, 30.Oktober 2012. Nach dem ersten Glatteisunfall in diesem Jahr auf der Mannheimer Jungbuschbr├╝cke, haben wir die Polizei befragt, was Autofahrer bei K├Ąlteinbruchen beachten m├╝ssen. Winterreifen und angepasste Geschwindigkeit verringern die Gefahr von Unf├Ąllen und auf Br├╝cken hei├čt es aufpassen.

Von Timo Tamm

Am Montagmorgen war ein Fiat mit Sommerreifen bei ├╝berfrierendem Nebel auf der glatten Fahrbahn der Jungbuschbr├╝cke in den Gegenverkehr geraten und gegen einen Nissan geprallt. Insgesamt wurden f├╝nf Personen bei dem Unfall verletzt, zwei davon schwer. Die Br├╝cke musste f├╝r zwei Stunden gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen f├╝hrt. Markus Pape, stellvertretender Leiter der Verkehrs├╝berwachung der Mannheimer Polizei, gibt wesentliche Tipps f├╝r unsere Leser.

Von Oktober bis Ostern Winterreifen

Erst einmal ist es bei ├╝berfrierender N├Ąsse, Glatteis, Schnee und entsprechender Witterung von der Stra├čenverkehrsordnung vorgeschrieben, dass Sie bei Ihrem Fahrzeug mindestens sogenannte M+S-Reifen (M+S steht dabei f├╝r ÔÇ×Matsch & SchneeÔÇť) aufziehen. Sonst drohen 40 Euro Bu├čgeld und die Unfallgefahr ist erh├Âht. Dieses Jahr kam der K├Ąlteeinbruch Ende Oktober schnell, fr├╝h und heftig. Als Faustregel gilt es, von Oktober bis Ostern (von O bis O) entsprechende Reifen aufziehen. Damit senken Sie das Risiko, mit Ihrem Fahrzeug ins Rutschen zu kommen.

Wo m├╝ssen Sie besonders auf Gl├Ątte aufpassen

Dieser heftige Crash mit f├╝nf Verletzten w├Ąre vielleicht mit Winterreifen nicht passiert – doch auch bei korrekter Bereifung gilt: Besondere Vorsicht vor, auf unter unter Br├╝cken und beschatteten Stra├čen.

Besondere Gefahrenstellen f├╝r Sie sind Br├╝cken, die Standorte von Nebelb├Ąnken und Bereiche mit Schatten (beispielweise Alleen). Auf Br├╝cken k├╝hlt die freie Luft unter der Br├╝cke die Fahrbahn zus├Ątzlich ab: Schon bei plus vier Grad Celsius kann es zu Gl├Ątte kommen. Kommen dazu noch Nebelb├Ąnke, kann Bodenfrost zu Gl├Ątte f├╝hren. Denn in Nebelb├Ąnken ist viel Feuchtigkeit in der Luft, die leicht auf der kalten Fahrbahn ├╝berfriert. Au├čerdem sind Stra├čen unter Br├╝cken eventuell empfindlich glatte Gefahrenbereiche, wo der Schatten verhindert, dass glatte Fl├Ąchen auftauen. Auch in h├Âheren Lagen kann es selbstverst├Ąndlich glatt sein.

Was k├Ânnen Sie tun, wenn Sie ins Rutschen kommen

Wenn Sie mit dem Auto langsamer fahren, senken Sie damit das Risiko, dass sich Ihr Wagen unerwartet verh├Ąlt. Wenn er dann doch ausbricht, haben Sie bei langsameren Tempo mehr Zeit, darauf zu reagieren. Ausbrechen kann Ihr Auto leider sehr unterschiedlich. Es bedeutet zun├Ąchst einmal, dass Ihr Wagen hat nicht mehr gen├╝gend Halt auf der Fahrbahn hat. Befinden Sie sich nun in einer Kurve oder in einer Steigung, bewegt sich die Masse Ihres Autos unkontrolliert weiter. Bleiben Sie ruhig und bremsen Sie sehr dosiert und lenken Sie nicht hektisch. Mit vorsichtigen Gegenbewegungen k├Ânnen Sie Ihr Fahrzeug aber unter Umst├Ąnden wieder unter Kontrolle bringen.

Sichern Sie im Falle eines Unfalls erst die Unfallstelle

Es hat trotzdem gekracht, Sie sind mit einem anderen Fahrzeug, der Leitplanke oder anderem kollidiert. ├ťberpr├╝fen Sie sich kurz selbst, ob Sie verletzt sind. Sichern Sie nun sofort die Unfallstelle, indem sie mit Warnweste ein Warndreieck innerorts z├╝gig in mindestens f├╝nzig Meter Entfernung zum Fahrzeug aufstellen. Auf der Autobahn m├╝ssen es dagegen 150 Meter sein. Befinden sich andere Personen auf der Fahrbahn, bringen Sie diese in Sicherheit. Rufen Sie die Polizei. Sprechen Sie andere Personen und Fahrer direkt an, dass Sie Ihnen helfen. Wichtig: Sie sollten Decken im Auto haben, Warnweste- und dreieck und Ihr Handy sollte vor Fahrtbeginn aufgeladen sein.