Freitag, 24. November 2017

Kosten in H├Âhe von 3 Millionen Euro ├╝bernimmt der Bund

Dritte Fahrspur f├╝r B38 bei Weinheim

Weinheim, 05. Januar 2015. (red/pm) Das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe hat gr├╝nes Licht f├╝r den Neubau einer dritten Fahrspur der B38 bei Weinheim gegeben. Die Planunterlagen liegen vom 07.-23. Januar 2015 in der Stadtbibliothek Weinheim aus. Der Ausbau soll auf einem rund 1,3 Kilometer langen Teilst├╝ck erfolgen, um die Berufsverkehrsspitzen abzufangen. [Weiterlesen…]

Vollsperrung der L3110

Schwertransport besch├Ądigt Verkehrskreisel

Hemsbach, 09. April 2014. (red/pol) In der Nacht zum Mittwoch besch├Ądigte ein Schwerlastzug auf der L3110 einen Verkehrskreisel. Die L3110 war zwischen dem Kurpfalzkreisel und der B3 bis 04:15 Uhr voll gesperrt. [Weiterlesen…]

Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt

Junge Frau von zwei unbekannten M├Ąnnern angegangen

Hemsbach, 02. April 2014. (red/pol) Vergangene Montagnacht wurde eine 18-j├Ąhrige Frau von zwei unbekannten M├Ąnnern angegangen. Sexuelle Motive sind nicht ausgeschlossen. Das Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen. [Weiterlesen…]

16 neue Wohnh├Ąuser in Carl-Benz-Stra├če

Aus altem Industriegebiet entsteht neuer Wohnraum

Hemsbach, 15. Februar 2014. (red/pm) In Hemsbach entstehen 16 neue Wohnh├Ąuser im alten Industriegebiet. Der B├╝rgermeister begr├╝├čt das neue Bauvorhaben. Der geplante Einzugstermin ist im Fr├╝hjahr 2015. [Weiterlesen…]

B38: Fahrbahndecke wird eingebaut

Rhein-Neckar/Weinheim, 22. August 2013. (red/pm) Die B38 wird ab dem 26. August in Richtung Saukopftunnel zwischen den Kreuzungen Viernheimer Straße und Bergstraße B3 gesperrt. Die Fahrbahndecke wird im Bereich der Aus- und Einfädelspuren am südlichen Anschluss der Kreisverbindungsstraße – Kreisstraße K4229 – eingebaut. [Weiterlesen…]

Vollsperrung vom 24. bis 26. April

Sanierung des M├╝hlwegs vor dem Abschluss

Hemsbach, 18. April 2013. (red/pm) Die Sanierungsarbeiten des M├╝hlwegs neigen sich dem Ende zu. Als letzte Ma├čnahme wird die Stra├če asphaltiert. Aus diesem Anlass wird die Stra├če vom 24. – 26. April voll gesperrt sein. [Weiterlesen…]

Polizeihubschrauberstaffel findet Vermissten

Vermisster Leonhard Michel stark unterk├╝hlt aufgefunden

Hemsbach/Laudenbach, 23. November 2012. (red/pol) Eine Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel Baden-W├╝rttemberg hat den seit gestern Nachmittag vermissten Leonhard Michel gegen 10.40 Uhr aufgefunden. Herr Michel ist stark unterk├╝hlt und wird auch deshalb zun├Ąchst in eine Klink gebracht. Dort wird er dann auch station├Ąr aufgenommen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die Hubschrauberbesatzung fand den Mann liegend im Feldgebiet zwischen Hemsbach und Laudenbach ca. 500 m oberhalb der B3 und f├╝hrte anschlie├čend die Rettungskr├Ąfte an den Auffindeort heran. Herr Michel war am Donnerstagvormittag zuletzt im M├╝hlweg gesehen worden und war seither unbekannten Aufenthalts. Angeh├Ârige hatten ihn gegen 16 Uhr bei der Polizei in Weinheim als vermisst gemeldet. Eine erste Suchaktion war am Donnerstag unter Hinzuziehung von starken Polizeikr├Ąften, eines Man-Trailer-Hundes und eines Polizeihubschraubers gegen 23.45 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen worden. Wo sich der Mann zwischenzeitlich aufgehalten hatte ist derzeit unbekannt. M├Âglichweise hat er die Nacht im freien verbracht.“

Saukopftunnel erneut au├čerplanm├Ą├čig gesperrt

„Never Ending ├ärger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – ├ärger gro├č. Das ist die einfache Formel f├╝r die 20.000 Autofahrer, die sich ├╝ber verstopfte Stra├čen qu├Ąlen m├╝ssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra├če, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten ├╝ber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er├Âffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending ├ärger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F├╝r die Autofahrer ein absolutes ├ärgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f├╝r gew├Âhnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr├Ąnkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto├čenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef├Ądelt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim├Ąre Ausweichstrecke ├╝ber die alte B38 durch Birkenau ist total ├╝berlastet. Hin und wieder w├╝rden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus├Ątzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne ├ärger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h├Ąufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders ├Ąrgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr├╝ngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef├╝hrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M├Ârlenb├Ącher schnell ern├╝chtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M├Ârlenbach verlagert. Hier dr├Ąngen die B├╝rger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f├╝r die M├Ârlenb├Ącher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen ├änderungen also wohl erst am ÔÇťlebendenÔÇŁ Objekt und das dann auch noch w├Ąhrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef├╝hrt w├Ąhrend erhebliche Einschr├Ąnkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung ├╝berlastet sind, also auch massive Planungsm├Ąngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er├Âffnung immer noch eine akute Gefahr f├╝r die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr├╝stungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm├Ąngeln.┬á Die Kosten der Nachr├╝stung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f├╝r den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R├Âhre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst├Ąrkt werden musste, bevor im Oktober 2009 ├╝berhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn ├╝berhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St├Ârungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef├╝hrt werden. Wo k├Ąmen wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 ver├Ąrgerte Autofahrer t├Ąglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: ├ťber 20.000 Autofahrer m├╝ssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn ├╝berhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra├če/ Ecke Friedrichstra├če wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr├Ąnkt, als auch die Ausweichm├Âglichkeit ├╝ber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der ├ärger dauert mindestens bis Montagfr├╝h – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n├Ąchste Woche f├╝r viele Autofahrer im Stillstand!

Feuerwehr Hemsbach befreit eingeklemmte Person

Frontalzusammensto├č

Unfall auf der B3, Foto: Feuerwehr Hemsbach


Hemsbach, 08. November 2012. (red/fw) Am Freitagabend (02. November) geriet ein 19-j├Ąhriger Autofahrer auf der B3 zwischen Laudenbach und Hemsbach, auf regennasser Fahrbahn, ins Schleudern. Dabei stie├č er frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Diesen Unfallhergang rekonstruierte die Polizei. Um 21 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hemsbach mit dem Einsatzstichwort ÔÇ×Eingeklemmte Person nach VerkehrsunfallÔÇť.

Von Lukas Polzin

„W├Ąhrend der 19-j├Ąhrige sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte, wurde die 31-j├Ąhrige Fahrerin des anderen PKW eingeklemmt. Auf Grund der Einsatzmeldung r├╝ckte die Feuerwehr Hemsbach mit einem Hilfeleistungszug aus. Vor Ort stellte man sofort den Brandschutz sicher, da Benzin und ├ľl aus den verunfallten Fahrzeugen ausliefen. Der mit zwei Rettungswagen und zwei Not├Ąrzten zur Unfallstelle geeilte Rettungsdienst, ├╝bernahm die medizinische Versorgung der beiden Fahrer. Der Notarzt stellte fest, dass bei der noch eingeklemmten Fahrerin keine akute Lebensgefahr bestand. Dies erm├Âglichte eine besonders schonende, aber auch etwas zeitaufwendigere Rettung. Dazu entfernten die Einsatzkr├Ąfte die B-S├Ąule und die T├╝ren aus dem Auto. Auf einer speziellen Trage konnte die Patienten dann seitlich aus dem Auto gehoben werden. So wird die Wirbels├Ąule besonders geschont, da auch hier Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Insgesamt war die Rettung mit speziellen, hydraulischen Rettungsger├Ąten nach wenigen Minuten abgeschlossen.

An beiden Fahrzeugen klemmte die Feuerwehr die Batterien ab, um potentielle Z├╝ndquellen zu vermeiden. Das ausgelaufene ├ľl und Benzin wurde mit Spezialbindemittel aufgenommen. Um die Polizei bei den Ermittlungen zu unterst├╝tzen, leuchtete man die Bundesstra├če aus. W├Ąhrend der Rettungsma├čnahmen und der Unfallaufnahme musste die B3 bis etwa 22:30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern noch an.“