Sonntag, 13. Mai 2018

Kosten in H√∂he von 3 Millionen Euro √ľbernimmt der Bund

Dritte Fahrspur f√ľr B38 bei Weinheim

Weinheim, 05. Januar 2015. (red/pm) Das Regierungspr√§sidium Karlsruhe hat gr√ľnes Licht f√ľr den Neubau einer dritten Fahrspur der B38 bei Weinheim gegeben. Die Planunterlagen liegen vom 07.-23. Januar 2015 in der Stadtbibliothek Weinheim aus. Der Ausbau soll auf einem rund 1,3 Kilometer langen Teilst√ľck erfolgen, um die Berufsverkehrsspitzen abzufangen. [Weiterlesen…]

Vollsperrung der L3110

Schwertransport beschädigt Verkehrskreisel

Hemsbach, 09. April 2014. (red/pol) In der Nacht zum Mittwoch besch√§digte ein Schwerlastzug auf der L3110 einen Verkehrskreisel. Die L3110 war zwischen dem Kurpfalzkreisel und der B3 bis 04:15 Uhr voll gesperrt. [Weiterlesen…]

Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt

Junge Frau von zwei unbekannten Männern angegangen

Hemsbach, 02. April 2014. (red/pol) Vergangene Montagnacht wurde eine 18-j√§hrige Frau von zwei unbekannten M√§nnern angegangen. Sexuelle Motive sind nicht ausgeschlossen. Das Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen. [Weiterlesen…]

16 neue Wohnhäuser in Carl-Benz-Straße

Aus altem Industriegebiet entsteht neuer Wohnraum

Hemsbach, 15. Februar 2014. (red/pm) In Hemsbach entstehen 16 neue Wohnh√§user im alten Industriegebiet. Der B√ľrgermeister begr√ľ√üt das neue Bauvorhaben. Der geplante Einzugstermin ist im Fr√ľhjahr 2015. [Weiterlesen…]

B38: Fahrbahndecke wird eingebaut

Rhein-Neckar/Weinheim, 22. August 2013. (red/pm) Die B38 wird ab dem 26. August in Richtung Saukopftunnel zwischen den Kreuzungen Viernheimer Straße und Bergstraße B3 gesperrt. Die Fahrbahndecke wird im Bereich der Aus- und Einfädelspuren am südlichen Anschluss der Kreisverbindungsstraße – Kreisstraße K4229 – eingebaut. [Weiterlesen…]

Vollsperrung vom 24. bis 26. April

Sanierung des M√ľhlwegs vor dem Abschluss

Hemsbach, 18. April 2013. (red/pm) Die Sanierungsarbeiten des M√ľhlwegs neigen sich dem Ende zu. Als letzte Ma√ünahme wird die Stra√üe asphaltiert. Aus diesem Anlass wird die Stra√üe vom 24. – 26. April voll gesperrt sein. [Weiterlesen…]

Polizeihubschrauberstaffel findet Vermissten

Vermisster Leonhard Michel stark unterk√ľhlt aufgefunden

Hemsbach/Laudenbach, 23. November 2012. (red/pol) Eine Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel Baden-W√ľrttemberg hat den seit gestern Nachmittag vermissten Leonhard Michel gegen 10.40 Uhr aufgefunden. Herr Michel ist stark unterk√ľhlt und wird auch deshalb zun√§chst in eine Klink gebracht. Dort wird er dann auch station√§r aufgenommen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die Hubschrauberbesatzung fand den Mann liegend im Feldgebiet zwischen Hemsbach und Laudenbach ca. 500 m oberhalb der B3 und f√ľhrte anschlie√üend die Rettungskr√§fte an den Auffindeort heran. Herr Michel war am Donnerstagvormittag zuletzt im M√ľhlweg gesehen worden und war seither unbekannten Aufenthalts. Angeh√∂rige hatten ihn gegen 16 Uhr bei der Polizei in Weinheim als vermisst gemeldet. Eine erste Suchaktion war am Donnerstag unter Hinzuziehung von starken Polizeikr√§ften, eines Man-Trailer-Hundes und eines Polizeihubschraubers gegen 23.45 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen worden. Wo sich der Mann zwischenzeitlich aufgehalten hatte ist derzeit unbekannt. M√∂glichweise hat er die Nacht im freien verbracht.“

Saukopftunnel erneut außerplanmäßig gesperrt

„Never Ending √Ąrger“ mit dem Saukopftunnel?

Tunnel zu – √Ąrger gro√ü. Das ist die einfache Formel f√ľr die 20.000 Autofahrer, die sich √ľber verstopfte Stra√üen qu√§len m√ľssen. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Bergstra√üe, 22. November 2012. (red/aw) Es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Nachrichten √ľber Probleme des Saukopftunnels oder dessen neuen Fluchtstollen auf der B38 zwischen Weinheim und Birkenau bekannt werden. Seit der Er√∂ffnung Ende 1999 ist die Fertigstellung des Tunnels eine „Never Ending √Ąrger-Story“. Aktuell wurde er nun wieder „spontan“ gesperrt, da es zu Hard- und Softwareproblemen kam. F√ľr die Autofahrer ein absolutes √Ąrgernis. Die Sperrung kostet Zeit, Geld und Nerven. Sind denn da nur Pfuscher auf dem Bau?

Kommentar: Alexandra Weichbrodt

Jeder Autofahrer der zur morgendlichen Berufszeit aus dem vorderen hessischen Odenwald in Richtung Weinheim unterwegs ist, nutzt f√ľr gew√∂hnlich den Saukopftunnel. Ist ja auch so herrlich bequem: Direkte Verbindung zur Autobahn, kaum Ampeln, angemessene Tempobeschr√§nkung. Das es sich hier hin und wieder mal staut, weil die dazusto√üenden Autofahrer aus Sulzbach nicht richtig in den Verkehr eingef√§delt werden, nimmt man gelassen in Kauf.

Doch, wenn der Tunnel zu ist, dann ist die Fahrt zur Arbeit alles andere als eine Freude. Denn die prim√§re Ausweichstrecke √ľber die alte B38 durch Birkenau ist total √ľberlastet. Hin und wieder w√ľrden die Autofahrer diese Zusatzstrecke, den zus√§tzlichen Verbrauch an Kraftstoff und vor allem den Zeitverlust vielleicht ohne √Ąrger hinnehmen. In letzter Zeit allerdings h√§ufen sich die Sperrungen des Tunnels. Besonders √§rgerlich sind die nicht geplanten Vollsperrungen, wie aktuell seit gestern Abend.

Wird dieser Tunnel denn niemals fertig?

Die urspr√ľngliche Idee hinter dem Bau des Tunnels war, dass der Verkehr nicht mehr durch die Stadt Weinheim, das sehr enge und windungsreiche Durchbruchstal der Weschnitz und durch Birkenau gef√ľhrt werden muss. Prinzipiell eine tolle Idee. Die Birkenauer waren begeistert, die M√∂rlenb√§cher schnell ern√ľchtert. Denn das Problem hat sich nun, besonders im Feierabendverehr, in das hintere Weschnitztal nach M√∂rlenbach verlagert. Hier dr√§ngen die B√ľrger nunmehr auf eine eigene Verkehrsumgehung. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Morgen ist der Tunnel auch f√ľr die M√∂rlenb√§cher ein wahrer Segen. Ist der Tunnel allerdings gesperrt, ist die Situation in Birkenau wieder so wie vor der Inbetriebnahme des Tunnels. Besonders bei spontanen Sperrungen reagieren die Autofahrer, beispielsweise bei Facebook, genervt:

Was ich, und 1000 andere, heute morgen erlebt und gesehen haben ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar!

Solche Kommentare findet man heute zahlreich im sozialen Netz. Viele Autofahrer hatte die ungeplante Sperrung kalt erwischt.

Der Kommentator Sven S. hat auf dem Rheinneckarblog seinem Frust ebenfalls freien Lauf gelassen:

Unfassbar, offenbar sind hier echte Profis am Werk. Richtig getestet werden die technischen √Ąnderungen also wohl erst am ‚Äúlebenden‚ÄĚ Objekt und das dann auch noch w√§hrend des Berufsverkehrs. Aber nicht genug damit, die komplette Aktion wird durchgef√ľhrt w√§hrend erhebliche Einschr√§nkungen an den Ausweichstrecken bestehen, die auch ohne dies bei einer Tunnelsperrung √ľberlastet sind, also auch massive Planungsm√§ngel.

Und Recht hat er. Wie kann es denn sein, dass fast genau 13 Jahre nach Er√∂ffnung immer noch eine akute Gefahr f√ľr die Nutzer des Tunnels besteht? Wer hat diesen Tunnel geplant? Amateuere? Studenten im Rahmen einer Projektarbeit?

Von Beginn an nur „ausreichend“

Die Liste der Sperrungen ist lang. Die Liste der Nachr√ľstungen auch. 2008 wurde der Saukopftunnel mehrere Monate gesperrt, aufgrund von Sicherheitsm√§ngeln.¬† Die Kosten der Nachr√ľstung beliefen sich auf 11 Millionen Euro.

Mitte 2009 begann man mit den Vorbereitungen f√ľr den Bau des Rettungsstollens. Ebenfalls mehrere Monate war die R√∂hre wiederum dicht, da erst der Hauptunnel verst√§rkt werden musste, bevor im Oktober 2009 √ľberhaupt mit dem eigentlichen Fluchtstollen-Bau begonnen werden konnte. Geplante Baukosten: 30 Millionen Euro. Fertig ist er bis heute nicht.

Wie konnte man denn √ľberhaupt einen Tunnel in den 90er Jahren bauen, ohne an einen Fluchtstollen zu denken? Kein Wunder, dass der ADAC in einem Tunneltest 2001 dem Saukopftunnel nur ein „ausreichend“ bescheinigte.

Immer wieder kommt es auch zu technischen St√∂rungen. So brannte es im November 2010 in einem Technikraum des Saukopftunnels. Die Folge: Tagelange Sperrung. Und auch bei der aktuellen Sperrung muss man sich fragen: Konnte keiner der Planungsherren absehen, dass die neuen Soft- und Hardware-Installationen mit dem bisherigen Betriebssystem nicht kompatibel sind? Da hat SvenS. schon vollkommen Recht, wenn er findet, dass manche Dinge erst am „lebenden“ Objekt durchgef√ľhrt werden. Wo k√§men wir aber hin, wenn jeder Arzt erstmal operiert, bevor er eine Diagnose stellt und den Behandlungsplan entwirft?

20.000 verärgerte Autofahrer täglich

Eigentlich ist egal, wie und warum der Tunnel dieser Tage mal wieder gesperrt ist. Fakt ist: √úber 20.000 Autofahrer m√ľssen an Werktagen auf andere Strecken ausweichen. Ob diese denn √ľberhaupt befahrbar sind, interessiert vom Planungsteam wohl niemanden. Denn sowohl die Zufahrt zur alten B38 in Weinheim ist durch Bauarbeiten an der B3 Bergstra√üe/ Ecke Friedrichstra√üe wegen Sanierungsarbeiten ander Fahrbahndecke eingeschr√§nkt, als auch die Ausweichm√∂glichkeit √ľber den Watzenhof in Hemsbach. Hier wird ebenfalls gebaut. Das Resultat: Die Autofahrer stehen sowohl in Weinheim als auch in Birkenau im Stau. Sie stehen und stehen und stehen.

Der √Ąrger dauert mindestens bis Montagfr√ľh – vorausgesetzt, die Brandversuche am Wochenende verlaufen nach Plan. Hoffen wir, dass da nicht ebenfalls wieder neue Probleme auftauchen. Denn ansonsten beginnt auch die n√§chste Woche f√ľr viele Autofahrer im Stillstand!

Feuerwehr Hemsbach befreit eingeklemmte Person

Frontalzusammenstoß

Unfall auf der B3, Foto: Feuerwehr Hemsbach


Hemsbach, 08. November 2012. (red/fw) Am Freitagabend (02. November) geriet ein 19-j√§hriger Autofahrer auf der B3 zwischen Laudenbach und Hemsbach, auf regennasser Fahrbahn, ins Schleudern. Dabei stie√ü er frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Diesen Unfallhergang rekonstruierte die Polizei. Um 21 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hemsbach mit dem Einsatzstichwort ‚ÄěEingeklemmte Person nach Verkehrsunfall‚Äú.

Von Lukas Polzin

„W√§hrend der 19-j√§hrige sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte, wurde die 31-j√§hrige Fahrerin des anderen PKW eingeklemmt. Auf Grund der Einsatzmeldung r√ľckte die Feuerwehr Hemsbach mit einem Hilfeleistungszug aus. Vor Ort stellte man sofort den Brandschutz sicher, da Benzin und √Ėl aus den verunfallten Fahrzeugen ausliefen. Der mit zwei Rettungswagen und zwei Not√§rzten zur Unfallstelle geeilte Rettungsdienst, √ľbernahm die medizinische Versorgung der beiden Fahrer. Der Notarzt stellte fest, dass bei der noch eingeklemmten Fahrerin keine akute Lebensgefahr bestand. Dies erm√∂glichte eine besonders schonende, aber auch etwas zeitaufwendigere Rettung. Dazu entfernten die Einsatzkr√§fte die B-S√§ule und die T√ľren aus dem Auto. Auf einer speziellen Trage konnte die Patienten dann seitlich aus dem Auto gehoben werden. So wird die Wirbels√§ule besonders geschont, da auch hier Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Insgesamt war die Rettung mit speziellen, hydraulischen Rettungsger√§ten nach wenigen Minuten abgeschlossen.

An beiden Fahrzeugen klemmte die Feuerwehr die Batterien ab, um potentielle Z√ľndquellen zu vermeiden. Das ausgelaufene √Ėl und Benzin wurde mit Spezialbindemittel aufgenommen. Um die Polizei bei den Ermittlungen zu unterst√ľtzen, leuchtete man die Bundesstra√üe aus. W√§hrend der Rettungsma√ünahmen und der Unfallaufnahme musste die B3 bis etwa 22:30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern noch an.“