Donnerstag, 21. September 2017

Kripo warnt vor Betrugsmasche

Falsche Microsoft-Support-Call-Mitarbeiter sp├Ąhen Computer aus

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2014. (red/pol) Seit Ende des Jahres 2013 hat die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ├╝ber 80 Betrugsf├Ąlle in der Region registriert, bei denen falsche Microsoft-Mitarbeiter Computerbesitzer anriefen, um sich einen Fernzugriff auf deren Rechner geben zu lassen. [Weiterlesen…]

50 Millionen Euro mehr nach Selbstanzeigen

Mannheim/Rhein-Neckar, 11. Februar 2014. (red/jsc) Seit die „Steuers├╝nder-CDs“ auf dem Markt sind, steigt die Zahl der Selbstanzeiger. ├ťber 2.100 F├Ąlle sind es in unserer Region seit Februar 2010. Oder mehr als 500 F├Ąlle pro Jahr. Steuerbetrug ist ab 50.000 Euro eine Straftat – wer sich rechtzeitig selbst anzeigt und konsequent alles offenlegt, entgeht aber der Strafverfolgung. Insgesamt wurden den hiesigen Steuerbeh├Ârden ├╝ber 260 Millionen Euro Kapital angezeigt, das zuvor nicht bekannt war. ├ťber 50 Millionen Euro Steuergeld sind davon in die Staatskasse geflossen. [Weiterlesen…]

Informationen zur Kriminalpr├Ąvention

Betr├╝ger erpressen Internetbekanntschaften

Mannheim/Rhein-Neckar, 29. Januar 2014. (red/pol) Die Betrugsform Romance-Scamming sch├Ądigt Opfer nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Aktuelle F├Ąlle zeigen, dass T├Ąter auch vor erpresserischem Menschenraub nicht zur├╝ckschrecken. Obwohl im Rhein-Neckar-Kreis keine F├Ąlle bekannt sind, informiert die Polizei ├╝ber Kriminalpr├Ąvention. [Weiterlesen…]

Hessische Polizei warnt vor falschen Geb├╝hrenbescheiden

Neue Betrugsmasche im Namen der GEZ

Rhein-Neckar/Gie├čen, 28. M├Ąrz 2013. (red/aw) Die hessische Polizei warnt vor gef├Ąlschten Schreiben im Namen der ehemaligen┬áGeb├╝hreneinzugszentrale (GEZ). In der Hauswurfsendung werden die Empf├Ąnger aufgefordert, den quartalsm├Ą├čig f├Ąlligen Beitrag zu ├╝berweisen. Sollten Sie dieser Tage Post vom neuen ARD, ZDF und Deutschlandradio-Beitragsservice erhalten, schauen┬áSie besser genauer hin! Die Polizei bittet die Bev├Âlkerung um Hinweise zu den Verteilern. [Weiterlesen…]

Finanziellen Schaden vermeiden - Tipps der Polizei

Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis – Dubiose Einladungen f├╝r Kaffeefahrten

Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen Verkaufsgespr├Ąchen um ihr Erspartes gebracht zu werden.

Information der Polizei:

„Dass er wirklich etwas gewinnen w├╝rde, hat Herr X. nicht geglaubt. Der Rentner war einsam und wollte etwas erleben, deshalb fuhr er mit.

Als er am Abend wieder nach Hause kam, hatte er 500 Euro ausgegeben. F├╝r einen ganzen Karton voll mit Nahrungserg├Ąnzungsmitteln, die angeblich vorbeugend gegen alle m├Âglichen Alterserscheinungen helfen sollten. Der Versuch, die Ware zur├╝ckzugeben, scheiterte, weil nirgendwo eine Adresse des Veranstalters zu finden war, das Geld war weg.

Wie diesem Rentner geht es vielen, die sich auf eine sogenannte Kaffeefahrt einlassen.

Mit einer bunten Einladung werden sie in einen Bus gelockt, der sie an einen abgelegenen Ort bringt. Sie bekommen dort ein kostenloses Mittagessen und m├╝ssen daf├╝r eine Veranstaltung ├╝ber sich ergehen lassen, bei der alle Register der Verkaufspsychologie gezogen werden. Am Ende kaufen sie ma├člos ├╝berteuerte Bratpfannen, Magnetfelddecken oder Demenzmittel von zweifelhafter Qualit├Ąt.

Aktuell h├Ąufen sich die Anzeigen bei der Polizei in Heidelberg, Schreiben/Einladungen einer ÔÇ×Nieders├Ąchsischen TreuhandÔÇť mit Sitz in Cloppenburg suggerieren hohe Geldversprechen und Sachpreise, die im Rahmen einer Busfahrt ├╝bergeben werden sollen.

Trotz wiederholter Warnungen vor g├╝nstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und m├╝ssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht.

Dort werden sie oftmals von windigen Verk├Ąufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedr├Ąngt, Kaufvertr├Ąge abzuschlie├čen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen ├╝bersteigen. Zudem versuchen unseri├Âse Verk├Ąufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder ├Ąhnlichen Veranstaltungen geschlossene Kaufvertr├Ąge binnen 14 Tage zu widerrufen.

Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und k├Ânnen diese sp├Ąter r├╝ckdatieren ÔÇô die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung ├╝ber das R├╝cktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben.

Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle Gesch├Ąft. Die als Schn├Ąppchen gepriesenen Kocht├Âpfe, Badezus├Ątze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung h├Ąufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel.

Mit den folgenden Tipps der Polizei k├Ânnen sich ├Ąltere Menschen vor den Tricks der Verk├Ąufer sch├╝tzen:

  • Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber f├╝hlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet.
  • Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie ÔÇ×reine FormsacheÔÇť.
  • Beachten Sie bei Vertr├Ągen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts.
  • Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind.
  • Wenn Sie vom Vertrag zur├╝cktreten m├Âchten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit R├╝ckschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den Verk├Ąufer.
  • Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch f├╝r Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland daf├╝r geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgef├╝hrt wurden.
  • Die Brosch├╝re „Der goldene Herbst“ ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erh├Ąltlich sowie im Internet als Download eingestellt unter www.polizei-beratung.de (Anm. d. Red.: Unser Link f├╝hrt Sie direkt zur Brosch├╝re). Sie enth├Ąlt auch andere wertvolle Tipps f├╝r Senioren zum Schutz vor Straftaten.“