Samstag, 23. September 2017

Pr├Ąsentation des Energiemobils

Stadtwerke Weinheim kommen auf den Marktplatz

Hemsbach, 28. Mai 2014. (red/pm) Die Stadtwerke Weinheim werden zum Hemsbacher B├╝rgertag erstmals ein neues rollendes Serviceb├╝ro ÔÇô das Energiemobil ÔÇô pr├Ąsentieren. Jeden ersten Donnerstag im Monat werden die Stadtwerke mit dem rollenden Kundenservice vor Ort sein. Eine Ausweitung auf andere Orte ist bereits in Planung. [Weiterlesen…]

Bl├╝tenwegwanderum am 11. Mai

Wachsendes Engagement f├╝r das Juwel Vorgebirge

Hemsbach, 30. April 2014. (red/pm) Dank der ISEK-Projektgruppe Landschaft und Vorgebirge ist die urspr├╝ngliche Kulturlandschaft des Hemsbacher Vorgebirges wieder zum Vorschein gekommen. Im Rahmen des 54. Wein- und Bl├╝tenfestes findet am Sonntag, 11. Mai, eine Bl├╝tenwegwanderung statt. [Weiterlesen…]

ISEK-Projektgruppe ÔÇ×Landschaft und VorgebirgeÔÇť enorm aktiv

Viele Schritte f├╝r eine bald wieder ÔÇ×bl├╝hende Bergstra├čeÔÇť

Luftbild von Hemsbach um 1950. Foto: Stadt Hemsbach

 

Hemsbach, 22. Oktober 2013. (red/pm) Viele gro├če und kleine Schritte sollen bald wieder zu einer ÔÇ×bl├╝henden Bergstra├čeÔÇť f├╝hren. Die ISEK-Projektgruppe ÔÇ×Landschaft und VorgebirgeÔÇť ist sehr aktiv. [Weiterlesen…]

Belastungen f├╝r Stromkunden steigen 2014 auf 23,6 Milliarden Euro

├ťber die H├Ąlfte des Strompreises sind Steuern

Der Strompreis steigt im kommenden Jahr mit der Anhebung der EEG-Umlage. Dabei ist der Strompreis an der B├Ârse deutlich niedriger.

Der Strompreis steigt im kommenden Jahr mit der Anhebung der EEG-Umlage. Dabei ist der Strompreis an der B├Ârse deutlich niedriger.

Rhein-Neckar, 15. Oktober 2013. (red/pm) Aus der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlage 2014 wird deutlich, dass die Belastungen f├╝r Stromkunden 2014 auf 23,6 Milliarden Euro steigen. Der Anteil von Steuern und Abgaben liegt mittlerweile bei rund 52 Prozent des Haushaltsstrompreises. [Weiterlesen…]

Tipps von Experten, wie Sie Ihr zu viel gezahltes Geld zur├╝ckbekommen.

Schluss mit zweifelhaften Gaspreiserh├Âhungen

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Ihre Gasrechnung wird immer teurer? Im Falle von rechtswidrigen Preiserhöhungen können Sie sich Ihr Geld zurückholen. (Foto: CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons)

 

Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/aw) Nach dem juristischen Erfolg der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen vor dem Bundes­gerichts­hof steht fest: RWE und andere Gasversorger müssen Hundert­tausenden von Kunden auf unzu­lässige Preis­erhöhungen entfallende Beträge zurück­zahlen – zum Teil über viele Jahre hinweg. Ein Test unter dreißig Anbietern zeigt, dass die Transparenz in dieser Branche aber immer noch nicht ausreichend ist. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für bereits Geschädigte Tipps veröffentlicht, wie Sie sich Ihr Geld zurückholen können.  [Weiterlesen…]

Umsetzung des ISEK

„Bisher gute Resonanz“ bei B├╝rgerbeteiligung

Isek-Beauftragte Denise Bauer

Isek-Beauftragte Denise Bauer ist die Ansprechpartnerin f├╝r alle an der Mitarbeit interessierten B├╝rgerinnen und B├╝rger. Foto: Stadt Hemsbach

Hemsbach, 11. Juni 2013. (red/pm) Wie soll sich Hemsbach zuk├╝nftig entwickeln? Mit dieser Frage besch├Ąftigt sich das Integrierte St├Ądtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). [Weiterlesen…]

Eine Studie der Universit├Ąt Stuttgart misst erstmals Schadstoffverbreitung von Kohlekraftwerken

Gro├čkraftwerk verursacht j├Ąhrlich 71 vorzeitige Todesf├Ąlle

Der Block 9 des Gro├čkraftwerk Mannheim soll 2015 in Betrieb gehen. Wissenschaftler der Universit├Ąt Stuttgart haben im Auftrag von Greenpeace errechnet, dass rund 48 vorzeitige Todesf├Ąlle im Jahr auf sein Konto gehen werden. Foto: GKM AG

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/pm) Laut einer Studie der Universit├Ąt Stuttgart setzen Kohlekraftwerke neben Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Kohlenmonoxid auch Feinstaub, giftige Metalle und Schwefeldioxid frei. Diese Stoffe seien verantwortlich f├╝r Atemwegserkrankungen, Asthma und verk├╝rzen die Lebenszeit deutlich, und zwar deutschlandweit um 33.000 Lebensjahre pro Jahr. Bezogen auf die Bev├Âlkerung entspricht das 3.100 fr├╝hzeitiger Todesf├Ąlle im weiten Umkreis von Kohlekraftwerken. 71 davon gehen laut der Studie auf das Konto des kohlebetriebenen Gro├čkraftwerk Mannheim. Wenn der Block 9 in zwei Jahren in Betrieb geht, rechnen die Forscher mit etwa 48 vorzeitigen Todesf├Ąllen, allein f├╝r diese Anlage. Die Bl├Âcke 3 und 4 werden dann abgeschaltet. Die Bl├Âcke 6, 7 und 8 bleiben am Netz.

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Stadtwerke Weinheim

Umsatz und Gewinn r├╝ckl├Ąufig – Kr├Ąmer kritisiert unsinnige B├╝rokratie

Gesch├Ąftsf├╝hrer Peter Kr├Ąmer (links) und Prokurist Helmut R├Âder stellen die Bilanz 2011 vor.

Weinheim, 27. Juni 2012. (red/pro) Die Stadtwerke Weinheim GmbH muss 2011 einen Gewinnr├╝ckgang von 22,8 Prozent auf 2,064 Millionen Euro hinnehmen. Der Umsatz ging leicht um 1,6 Prozent auf 55,961 Millionen Euro zur├╝ck. Gesch├Ąftsf├╝hrer Peter Kr├Ąmer macht eine „irrwitzige B├╝rokratie“ und hohe damit verbundene Kosten f├╝r das Ergebnis verantwortlich. Zudem habe der warme Winter den Absatz geschm├Ąlert.

Von Hardy Prothmann

Die Stadtwerke Weinheim m├╝ssen nach den uns vorliegenden Bilanzzahlen das dritte Jahr in Folge R├╝ckg├Ąnge bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Gesch├Ąftsf├╝hrer Peter Kr├Ąmer macht daf├╝r den milden Winter verantwortlich, hier sei es zu deutlichen Absatzr├╝ckg├Ąngen gekommen. Dementsprechend habe sich bei Gas (-9 Prozent) und W├Ąrme (-15,3 Prozent) der Umsatz negativ entwickelt. Umgekehrt sei der Wasserverbrauch um 6,9 Prozent gestiegen. Der Stromumsatz ist mit 0,9 Prozent leicht gestiegen.

Mit 94.126 Besuchern sei das Hallenbad (Hawei) gut besucht gewesen. Das Hallenbad ist ein Zuschussbetrieb mit gut 750.000 Euro Kosten – hier muss nach Abszug der Einnahmen gut eine halbe Million Euro ausgeglichen werden.

4,9 Millionen Euro in L├╝tzelsachsen Ebene investiert

Gr├Â├čte Investitionsleistung ist die Erschlie├čung des Neubaugebiets L├╝tzelsachsen Ebene. Hier wurden 2011 insgesamt 4,9 Millionen Euro investiert. Um die Kosten stemmen zu k├Ânnen, wurden ein Grundst├╝ck an der Viernheimer Stra├če verkauft sowie EnBw-Aktien ver├Ąu├čert. Insgesamt konnten hier rund 750.000 Euro au├čerordentliche Ertr├Ąge erzielt werden. Anfang 2012 habe man wegen g├╝nstiger Zinsen zudem einen Kredit aufgenommen. Der Rest sei ├╝ber Eigenmittel finanziert worden.

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist mit 43,5 Prozent solide. 61 Prozent h├Ąlt die Stadt Weinheim, 39 Prozent EnBw. Insgesamt besch├Ąftigen die Stadtwerke 123 Angestellte, darunter acht in Ausbildung und zw├Âlf Menschen mit einem Behindergrad zwischen 30 und 50 Prozent: „Die leisten Top-Arbeit.“

Energiewende: Unsinnige B├╝rokratie

Beim Thema Energiewandel wird der sonst eher ausgeglichene Peter Kr├Ąmer richtig fuchsig:

Wir ertrinken in unsinniger B├╝rokratie.

Er habe deshalb Gespr├Ąche mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten aufgenommen, die h├Ąufig zwar die Gesetze zumindest k├Ânnen w├╝rden, aber nicht die Auswirkungen:

Ein Gesetz ist vielleicht f├╝nfzig Seiten lang – innerhalb kurzer Zeit werden da mehrere hundert draus. Voll mit Urteilen, Vorschriften, Kommentaren. Und j├Ąhrlich gibt es ein Dutzend solcher Gesetze.

Gerade kleine Gesellschaften wie die Stadtwerke Weinheim litten extrem unter der Verordnungsflut, die zudem nicht zur Vereinfachung des Alltagsgesch├Ąfts f├╝hre, sondern zur extremen Behinderung. Weil auch konzeptionell viele L├╝cken bei der Energiewende best├Ąnden, habe er gro├če Zweifel, dass diese erfolgreich zu meistern sei:

Bislang ist das Flickwerk – es gibt keine zusammenh├Ąngende Planung. Dabei ist das Thema so wichtig, dass hier partei├╝bergreifend an einem Strang gezogen werden muss.

Hierbei m├╝ssten auch die Regionen bei ihrer Bem├╝hung der autarken Versorgung gest├Ąrkt werden. Immerhin ist der Umsatz mit ├ľko-Produkten bei Bio-Erdgas um 36 Prozent auf 1.028 Megawattstunden gestiegen, bei Strom um 22 Prozent auf 4.934 Megawattstunden. Und L├╝tzelsachsen Ebene sei ein positives Beispiel f├╝r den „├Âkologischen Weg“, da die W├Ąrme ├╝ber eine nahelegende Biogas-Anlage geliefert werde. Nur bei harten Wintern m├╝sse man in der Spitze mit Gasbrennern „aushelfen“, die aber vorsorglich installiert sind.

HaWei feiert im Oktober Jubil├Ąum

Ein Kostentreiber sei das Energieeinspeisegesetz. So gebe es in der Stadt 650 Einspeiser mit 3.800 „Auszahlungstatbest├Ąnden“, sagte Prokurist Helmut R├Âder:

Wir erhalten f├╝r die Abrechnungsleistung keinen Cent – das geht alles zu unseren Lasten.

Zusammen mit den Stadtwerken Schwetzingen wurde die Urbania GmbH gegr├╝ndet. Die Vertriebsgesellschaft soll die Marke „Meine Stadt Energie“ vermarkten.

Die Stadtwerke selbst kaufen Gas und Strom ├╝ber die entsprechenden B├Ârsen ein. Trotz eines schwierigen Umfelds sei es gelungen, die Preise stabil zu halten. Erfreulich sei, dass Hemsbach, Laudenbach und H├╝ttenfeld die Stadtwerke f├╝r die kommenden 20 Jahre als Netzbetreiber ausgew├Ąhlt h├Ątten. Gr├Â├čter Kunde der Stadtwerke ist die Stadt selbst. Die Naturin sei der gr├Â├čte Gas-Abnehmer.

Im Jahr 2013 soll die Attraktivit├Ąt der Tochterfirma WeBU (Weinheim-Bus) durch ein neues Konzept verbessert werden.

Vom 26.-28. Oktober feiert das HaWei sein 50-j├Ąhriges Jubil├Ąum. Einzelheiten zu den Programmpunkten werden noch bekannt gegeben