Montag, 18. Juni 2018

Bereits √ľber 30 F√§lle

Falscher Spendensammler weiter auf Diebestour

Mannheim/Weinheim/Edingen-Neckarhausen/Ketsch/Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pol) Nach wie vor in der Region aktiv ist ein illegaler Spendensammler, der vorgibt, im Auftrag einer Mannheimer Schule Spenden zu sammeln. [Weiterlesen…]

Die Feuerwehr Hemsbach im Einsatz

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Hemsbach, 16. September 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Hemsbach r√ľckte vergangenen Sonntagmorgen zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der K√∂nigsberger Stra√üe aus. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt. Die Polizei ermittelt. [Weiterlesen…]

22 und 26 Jahre alte M√§nner √ľberfielen Rewe und Lidl

Raubdelikte aufgeklärt

Hemsbach/Laudenbach, 10. Juli 2013. (red/pol) Die Raubdelikte auf die zwei Einkaufsm√§rkte am Montag sind aufgekl√§rt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkte Haftbefehle gegen einen 22 und einen 26 Jahre alten Mann. [Weiterlesen…]

Gesuchter zuletzt in Hemsbach gesehen

13-jähriger Junge wird vermisst

Eberbach/Rhein-Neckar, 07. Juni 2013. (red/pol) Bereits seit dem 23. Mai wird der 13-j√§hriger Paul S.vermisst. Er ist von einer Jugendeinrichtung in der Berliner Stra√üe abg√§ngig. Nun bittet die Polizei die Bev√∂lkerung um Mitfahndung. [Weiterlesen…]

Polizei √ľberf√ľhrt Einbrecherbande

Wohnungseinbr√ľche aufgekl√§rt

Hemsbach/Laudenbach/Bensheim/Rhein-Neckar, 25. April 2013. (red/pol) √úberf√ľhrt wurde eine Einbrecherbande, die in den vergangenen Monaten in mindestens 20 H√§user in S√ľdhessen und dem n√∂rdlichen Rhein-Neckar-Kreis, entlang der Bergstra√üe, eingebrochen sein soll. Die siebenk√∂pfige Bande wurde bereits am 14. M√§rz von Beamten des Polizeipr√§sidiums S√ľdhessen festgenommen. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Hemsbach befreit eingeklemmte Person

Frontalzusammenstoß

Unfall auf der B3, Foto: Feuerwehr Hemsbach


Hemsbach, 08. November 2012. (red/fw) Am Freitagabend (02. November) geriet ein 19-j√§hriger Autofahrer auf der B3 zwischen Laudenbach und Hemsbach, auf regennasser Fahrbahn, ins Schleudern. Dabei stie√ü er frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Diesen Unfallhergang rekonstruierte die Polizei. Um 21 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hemsbach mit dem Einsatzstichwort ‚ÄěEingeklemmte Person nach Verkehrsunfall‚Äú.

Von Lukas Polzin

„W√§hrend der 19-j√§hrige sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte, wurde die 31-j√§hrige Fahrerin des anderen PKW eingeklemmt. Auf Grund der Einsatzmeldung r√ľckte die Feuerwehr Hemsbach mit einem Hilfeleistungszug aus. Vor Ort stellte man sofort den Brandschutz sicher, da Benzin und √Ėl aus den verunfallten Fahrzeugen ausliefen. Der mit zwei Rettungswagen und zwei Not√§rzten zur Unfallstelle geeilte Rettungsdienst, √ľbernahm die medizinische Versorgung der beiden Fahrer. Der Notarzt stellte fest, dass bei der noch eingeklemmten Fahrerin keine akute Lebensgefahr bestand. Dies erm√∂glichte eine besonders schonende, aber auch etwas zeitaufwendigere Rettung. Dazu entfernten die Einsatzkr√§fte die B-S√§ule und die T√ľren aus dem Auto. Auf einer speziellen Trage konnte die Patienten dann seitlich aus dem Auto gehoben werden. So wird die Wirbels√§ule besonders geschont, da auch hier Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Insgesamt war die Rettung mit speziellen, hydraulischen Rettungsger√§ten nach wenigen Minuten abgeschlossen.

An beiden Fahrzeugen klemmte die Feuerwehr die Batterien ab, um potentielle Z√ľndquellen zu vermeiden. Das ausgelaufene √Ėl und Benzin wurde mit Spezialbindemittel aufgenommen. Um die Polizei bei den Ermittlungen zu unterst√ľtzen, leuchtete man die Bundesstra√üe aus. W√§hrend der Rettungsma√ünahmen und der Unfallaufnahme musste die B3 bis etwa 22:30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern noch an.“

Showddown im Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal

„Aktion besenrein“: MdL Hans-Ulrich Sckerl zum Stand der Dinge des EnBW-Untersuchungsausschuss

Der Gr√ľnen-Obmann im EnBW-Untersuchungsausschuss Hans-Ulrich Sckerl (links) im Gespr√§ch mit Chefredakteur Hardy Prothmann. Bild: fluegel.tv

 

Rhein-Neckar/Stuttgart, 05. September 2012. (red/pro/fluegel.tv) Der Weinheimer Gr√ľnen-Politiker Hans-Ulrich Sckerl ist Obmann der Fraktion im EnBW-Unterschungsausschuss. Im Exklusiv-Interview mit unserer Redaktion und dem Stuttgarter Internetsender fluegel.tv erkl√§rt er die Funktionsweise des Ausschusses, die Fragen, denen nachgegangen wird und was bislang ans Licht der √Ėffentlichkeit gelangt ist.

Von Hardy Prothmann

Der von der CDU allseits gepriesene „EnBW-Deal“ ist ein politischer Krimi. F√ľr 4,7 Milliarden Euro kaufte das Land fast die H√§lfte der Aktien der EnBW vom franz√∂sischen Konzern EdF. Geheimtreffen, Verfassungsbruch, ein Ex-Ministerpr√§sident Stefan Mappus als „Sprechpuppe“ eines Investment-B√§nkers Dirk Notheis (Morgan Stanley), der dem Parteifreund per email Anweisungen gab, was der Ministerpr√§sident zu sagen hatte, willf√§hrige Journalisten und Wissenschaftler, die instrumentalisiert wurden (und sich haben instrumentalisieren lassen), eine ehemals renommierte Anwaltskanzlei Gleiss Lutz, die eine unr√ľhmliche Rolle spielt, eine geschredderte Festplatte, fehlende Akten – die Liste der unglaublichen Vorg√§nge ist lang und macht fassungslos.

Ex-Ministerpr√§sident Stefan Mappus sieht sich unbeirrt aller zu Tage gef√∂rderten skandal√∂sen Details als Opfer von Gr√ľn-Rot, die ihm etwas „anh√§ngen“ wollen und weist jede Verantwortung von sich, obwohl der Staatsgerichtshof den Ablauf des Aktien-R√ľckkaufs am Parlament vorbei als Verfassungsbruch beurteilt hat. Was als „tolles Gesch√§ft“, das jeder „schw√§bischen Hausfrau gef√§llt“, verkauft worden ist, scheint ein schlechtes Gesch√§ft f√ľr die Steuerzahler gewesen zu sein. Die Gr√ľnen haben per Gutachten feststellen lassen, dass der Kaufpreis von 41,50 Euro deutlich √ľberh√∂ht war und ein fairer Preis bei 34,05 Euro gelegen h√§tte. Nach dem Wertgutachten wurden sage und schreibe 840 Millionen Euro zuviel bezahlt. Dirk Notheis, Deutschland-Chef von Morgan Stanley, nannte den Preis gegen√ľber dem Verk√§ufer „√ľppig“. Die Gr√ľnen haben Klage eingereicht und verlangen das Geld zur√ľck.

Ende September und Oktober finden die entscheidenden Sitzungen des Untersuchungsausschusses statt. Stefan Mappus will nochmals auftreten, um seine Haltung zu verteidigen. Hans-Ulrich Sckerl erwartet sich von diesem Auftritt daraus keine neuen Erkenntnisse, wohl aber von anderer Stelle: Brisant k√∂nnten die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft Stuttgart werden, die gegen Stefan Mappus und seine Ex-Minister Helmut Rau und Willi St√§chele wegen des Verdachts der Untreue ermittelt und umfangreiche B√ľro- und Hausdurchsuchungen durchgef√ľhrt hat.

Die CDU steht mit dem R√ľcken zur Wand – eine deutliche Distanzierung zum Verhalten von Stefan Mappus fehlt bis heute. Auch Bundeskanzlerein Angela Merkel lie√ü nach dem Abschluss des Deals ihre positive Einsch√§tzung √ľbermitteln. Aktuell f√ľrchtet die Partei ein Desaster bei der Bundestagswahl 2013.

F√ľr den Landtagsabgeordneten und Juristen Hans-Ulrich Sckerl zeigt der Skandal um den EnBW-Deal, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Einfluss der Banken auf die Politik zu beschr√§nken:

Die Menschen haben durch den Skandal erkannt. Die Steuerzahler m√ľssen in schwindelerregender H√∂he f√ľr die Misswirtschaft von Banken blechen, denen sich gewisse Politiker zu ihrem eigenen Vorteil ausgeliefert haben. Die Versprechungen der Transparenz und Kontrolle wurden nicht umgesetzt. Das ist untertr√§glich und muss ge√§ndert werden.


fluegel.tv

Dokumentation der emails zwischen Mappus und Notheis

Monitor-Interview mit Hans-Ulrich Sckerl: Marionette: Wie die Investmentbank Morgan Stanley einen Ministerpräsidenten steuerte

Anm. d. Red.: Das Interview mit Hans-Ulrich Sckerl ist eine Kooperation mit dem Stuttgarter Internetsender „fluegel.tv„. Robert Schrem, Gr√ľnder des B√ľrgerportals, sowie die Kameram√§nner Bernd Fetzer und Hans-Georg Schulz haben die technische Umsetzung √ľbernommen – eigentlich wollte man live √ľber Satellit senden – staubedingt wurde aber die Zeit knapp und man konnte die Leitung nicht rechtzeitig einrichten. Der Gastronom Jan Hutter hatte freundlicherweise die Terrasse bei Hutter im Schloss zur Verf√ľgung gestellt, die Stadt Weinheim einen Stromanschluss erm√∂glicht.
Fluegel.tv hat sich im Zusammenhang mit Stuttgart21 einen Namen durch umfangreiche Live-√úbertragungen, Dokumentationen, Gespr√§chsreihen und „ungew√∂hnliche“ Herangehensweise an das Thema einen Namen gemacht. Kurz nach der Landtagswahl hat Ministerpr√§sient Winfried Kretschmann dem Sender auf eigenen Wunsch ein Exklusivinterview gegeben, weil der Politiker erkannt hat, dass fluegel.tv abseits der etablierten Medien eine hohe Aufmerksamkeit genie√üt.
Unsere Redaktion ist bereits lange mit den Machern von fluegel.tv in Kontakt. Nun ist der erste Schritt einer Kooperation gemacht – wir sind gespannt, was sich daraus entwickelt.

Vermutlicher Bombenfund f√ľhrt zu Streckensperrung der Bahn


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Heppenheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red) Die Polizei hat heute Abend einen 58 Jahre alten Mann deutscher Staatsangehörigkeit verhaftet, der im Verdacht steht, eine Bombe gebaut zu haben. Ob und wo ein Anschlag geplant war, ist zur Zeit noch unklar.

Von Hardy Prothmann

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt ist in einer Werkstatt des städtischen Bauhofs der Stadt Heppenheim ein verdächtiger Gegenstand durch Bombenspezialisen untersucht und sichergestellt worden.

Weil sich das Gebäude, in dem der Gegenstand entdeckt worden ist, in rund 20 Meter Entfernung zur Bahnlinie befindet, wurde die Bahnstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Zugausfälle und Verspätungen für tausende Pendler waren die Folge. Nähere Angaben, ab wann der Bahnverkehr wieder geregelt verlaufen ist, wurden nicht gemacht.

Die von der Polizei als „vorsorgliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ bezeichnete Maßnahme hatte unmittelbar vor Ort weitere Konsequenzen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut Polizei wurde ein rund 30 Zentimeter langes Metallrohr entdeckt, aus dem Drähte herausragten – eine vermutliche „Rohrbombe“. Nach Polizeiangaben war an diesem Rohr auch ein Zünder angebracht. In der Sache ermittelt nun das hessische Landeskriminalamt.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs hatte den „verdächtigen Gegenstand“ auf einem Gelände des städtischen Bauhofs gegen 17:00 Uhr entdeckt und dies der Polizei gemeldet.

Die Polizei vermutet, dass sich in dem Metallrohr möglicherweise Sprengstoff befindet – sicher ist dies allerdings nicht.

Gegen 20:00 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Tatverdächtiger verhaftet, der zur Zeit verhört wird. Nähere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Der Heppenheimer steht im Verdacht, die „verdächtige Konstruktion“ gebaut zu haben. Ob das Motiv persönliche Umstände sein könnten oder ein terroristischer Hintergrund besteht, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Sie verwies an die Staatsanwaltschaft als zuständige Ermittlungsbehörde.

Wir berichten bei neuen Erkenntnissen nach.