Mittwoch, 22. November 2017

Bereits ├╝ber 30 F├Ąlle

Falscher Spendensammler weiter auf Diebestour

Mannheim/Weinheim/Edingen-Neckarhausen/Ketsch/Ludwigshafen/Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pol) Nach wie vor in der Region aktiv ist ein illegaler Spendensammler, der vorgibt, im Auftrag einer Mannheimer Schule Spenden zu sammeln. [Weiterlesen…]

Die Feuerwehr Hemsbach im Einsatz

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Hemsbach, 16. September 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Hemsbach r├╝ckte vergangenen Sonntagmorgen zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der K├Ânigsberger Stra├če aus. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt. Die Polizei ermittelt. [Weiterlesen…]

22 und 26 Jahre alte M├Ąnner ├╝berfielen Rewe und Lidl

Raubdelikte aufgekl├Ąrt

Hemsbach/Laudenbach, 10. Juli 2013. (red/pol) Die Raubdelikte auf die zwei Einkaufsm├Ąrkte am Montag sind aufgekl├Ąrt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkte Haftbefehle gegen einen 22 und einen 26 Jahre alten Mann. [Weiterlesen…]

Gesuchter zuletzt in Hemsbach gesehen

13-j├Ąhriger Junge wird vermisst

Eberbach/Rhein-Neckar, 07. Juni 2013. (red/pol) Bereits seit dem 23. Mai wird der 13-j├Ąhriger Paul S.vermisst. Er ist von einer Jugendeinrichtung in der Berliner Stra├če abg├Ąngig. Nun bittet die Polizei die Bev├Âlkerung um Mitfahndung. [Weiterlesen…]

Polizei ├╝berf├╝hrt Einbrecherbande

Wohnungseinbr├╝che aufgekl├Ąrt

Hemsbach/Laudenbach/Bensheim/Rhein-Neckar, 25. April 2013. (red/pol) ├ťberf├╝hrt wurde eine Einbrecherbande, die in den vergangenen Monaten in mindestens 20 H├Ąuser in S├╝dhessen und dem n├Ârdlichen Rhein-Neckar-Kreis, entlang der Bergstra├če, eingebrochen sein soll. Die siebenk├Âpfige Bande wurde bereits am 14. M├Ąrz von Beamten des Polizeipr├Ąsidiums S├╝dhessen festgenommen. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Hemsbach befreit eingeklemmte Person

Frontalzusammensto├č

Unfall auf der B3, Foto: Feuerwehr Hemsbach


Hemsbach, 08. November 2012. (red/fw) Am Freitagabend (02. November) geriet ein 19-j├Ąhriger Autofahrer auf der B3 zwischen Laudenbach und Hemsbach, auf regennasser Fahrbahn, ins Schleudern. Dabei stie├č er frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Diesen Unfallhergang rekonstruierte die Polizei. Um 21 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Hemsbach mit dem Einsatzstichwort ÔÇ×Eingeklemmte Person nach VerkehrsunfallÔÇť.

Von Lukas Polzin

„W├Ąhrend der 19-j├Ąhrige sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte, wurde die 31-j├Ąhrige Fahrerin des anderen PKW eingeklemmt. Auf Grund der Einsatzmeldung r├╝ckte die Feuerwehr Hemsbach mit einem Hilfeleistungszug aus. Vor Ort stellte man sofort den Brandschutz sicher, da Benzin und ├ľl aus den verunfallten Fahrzeugen ausliefen. Der mit zwei Rettungswagen und zwei Not├Ąrzten zur Unfallstelle geeilte Rettungsdienst, ├╝bernahm die medizinische Versorgung der beiden Fahrer. Der Notarzt stellte fest, dass bei der noch eingeklemmten Fahrerin keine akute Lebensgefahr bestand. Dies erm├Âglichte eine besonders schonende, aber auch etwas zeitaufwendigere Rettung. Dazu entfernten die Einsatzkr├Ąfte die B-S├Ąule und die T├╝ren aus dem Auto. Auf einer speziellen Trage konnte die Patienten dann seitlich aus dem Auto gehoben werden. So wird die Wirbels├Ąule besonders geschont, da auch hier Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Insgesamt war die Rettung mit speziellen, hydraulischen Rettungsger├Ąten nach wenigen Minuten abgeschlossen.

An beiden Fahrzeugen klemmte die Feuerwehr die Batterien ab, um potentielle Z├╝ndquellen zu vermeiden. Das ausgelaufene ├ľl und Benzin wurde mit Spezialbindemittel aufgenommen. Um die Polizei bei den Ermittlungen zu unterst├╝tzen, leuchtete man die Bundesstra├če aus. W├Ąhrend der Rettungsma├čnahmen und der Unfallaufnahme musste die B3 bis etwa 22:30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern noch an.“

Showddown im Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal

„Aktion besenrein“: MdL Hans-Ulrich Sckerl zum Stand der Dinge des EnBW-Untersuchungsausschuss

Der Gr├╝nen-Obmann im EnBW-Untersuchungsausschuss Hans-Ulrich Sckerl (links) im Gespr├Ąch mit Chefredakteur Hardy Prothmann. Bild: fluegel.tv

 

Rhein-Neckar/Stuttgart, 05. September 2012. (red/pro/fluegel.tv) Der Weinheimer Gr├╝nen-Politiker Hans-Ulrich Sckerl ist Obmann der Fraktion im EnBW-Unterschungsausschuss. Im Exklusiv-Interview mit unserer Redaktion und dem Stuttgarter Internetsender fluegel.tv erkl├Ąrt er die Funktionsweise des Ausschusses, die Fragen, denen nachgegangen wird und was bislang ans Licht der ├ľffentlichkeit gelangt ist.

Von Hardy Prothmann

Der von der CDU allseits gepriesene „EnBW-Deal“ ist ein politischer Krimi. F├╝r 4,7 Milliarden Euro kaufte das Land fast die H├Ąlfte der Aktien der EnBW vom franz├Âsischen Konzern EdF. Geheimtreffen, Verfassungsbruch, ein Ex-Ministerpr├Ąsident Stefan Mappus als „Sprechpuppe“ eines Investment-B├Ąnkers Dirk Notheis (Morgan Stanley), der dem Parteifreund per email Anweisungen gab, was der Ministerpr├Ąsident zu sagen hatte, willf├Ąhrige Journalisten und Wissenschaftler, die instrumentalisiert wurden (und sich haben instrumentalisieren lassen), eine ehemals renommierte Anwaltskanzlei Gleiss Lutz, die eine unr├╝hmliche Rolle spielt, eine geschredderte Festplatte, fehlende Akten – die Liste der unglaublichen Vorg├Ąnge ist lang und macht fassungslos.

Ex-Ministerpr├Ąsident Stefan Mappus sieht sich unbeirrt aller zu Tage gef├Ârderten skandal├Âsen Details als Opfer von Gr├╝n-Rot, die ihm etwas „anh├Ąngen“ wollen und weist jede Verantwortung von sich, obwohl der Staatsgerichtshof den Ablauf des Aktien-R├╝ckkaufs am Parlament vorbei als Verfassungsbruch beurteilt hat. Was als „tolles Gesch├Ąft“, das jeder „schw├Ąbischen Hausfrau gef├Ąllt“, verkauft worden ist, scheint ein schlechtes Gesch├Ąft f├╝r die Steuerzahler gewesen zu sein. Die Gr├╝nen haben per Gutachten feststellen lassen, dass der Kaufpreis von 41,50 Euro deutlich ├╝berh├Âht war und ein fairer Preis bei 34,05 Euro gelegen h├Ątte. Nach dem Wertgutachten wurden sage und schreibe 840 Millionen Euro zuviel bezahlt. Dirk Notheis, Deutschland-Chef von Morgan Stanley, nannte den Preis gegen├╝ber dem Verk├Ąufer „├╝ppig“. Die Gr├╝nen haben Klage eingereicht und verlangen das Geld zur├╝ck.

Ende September und Oktober finden die entscheidenden Sitzungen des Untersuchungsausschusses statt. Stefan Mappus will nochmals auftreten, um seine Haltung zu verteidigen. Hans-Ulrich Sckerl erwartet sich von diesem Auftritt daraus keine neuen Erkenntnisse, wohl aber von anderer Stelle: Brisant k├Ânnten die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft Stuttgart werden, die gegen Stefan Mappus und seine Ex-Minister Helmut Rau und Willi St├Ąchele wegen des Verdachts der Untreue ermittelt und umfangreiche B├╝ro- und Hausdurchsuchungen durchgef├╝hrt hat.

Die CDU steht mit dem R├╝cken zur Wand – eine deutliche Distanzierung zum Verhalten von Stefan Mappus fehlt bis heute. Auch Bundeskanzlerein Angela Merkel lie├č nach dem Abschluss des Deals ihre positive Einsch├Ątzung ├╝bermitteln. Aktuell f├╝rchtet die Partei ein Desaster bei der Bundestagswahl 2013.

F├╝r den Landtagsabgeordneten und Juristen Hans-Ulrich Sckerl zeigt der Skandal um den EnBW-Deal, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Einfluss der Banken auf die Politik zu beschr├Ąnken:

Die Menschen haben durch den Skandal erkannt. Die Steuerzahler m├╝ssen in schwindelerregender H├Âhe f├╝r die Misswirtschaft von Banken blechen, denen sich gewisse Politiker zu ihrem eigenen Vorteil ausgeliefert haben. Die Versprechungen der Transparenz und Kontrolle wurden nicht umgesetzt. Das ist untertr├Ąglich und muss ge├Ąndert werden.


fluegel.tv

Dokumentation der emails zwischen Mappus und Notheis

Monitor-Interview mit Hans-Ulrich Sckerl: Marionette: Wie die Investmentbank Morgan Stanley einen Ministerpr├Ąsidenten steuerte

Anm. d. Red.: Das Interview mit Hans-Ulrich Sckerl ist eine Kooperation mit dem Stuttgarter Internetsender „fluegel.tv„. Robert Schrem, Gr├╝nder des B├╝rgerportals, sowie die Kameram├Ąnner Bernd Fetzer und Hans-Georg Schulz haben die technische Umsetzung ├╝bernommen – eigentlich wollte man live ├╝ber Satellit senden – staubedingt wurde aber die Zeit knapp und man konnte die Leitung nicht rechtzeitig einrichten. Der Gastronom Jan Hutter hatte freundlicherweise die Terrasse bei Hutter im Schloss zur Verf├╝gung gestellt, die Stadt Weinheim einen Stromanschluss erm├Âglicht.
Fluegel.tv hat sich im Zusammenhang mit Stuttgart21 einen Namen durch umfangreiche Live-├ťbertragungen, Dokumentationen, Gespr├Ąchsreihen und „ungew├Âhnliche“ Herangehensweise an das Thema einen Namen gemacht. Kurz nach der Landtagswahl hat Ministerpr├Ąsient Winfried Kretschmann dem Sender auf eigenen Wunsch ein Exklusivinterview gegeben, weil der Politiker erkannt hat, dass fluegel.tv abseits der etablierten Medien eine hohe Aufmerksamkeit genie├čt.
Unsere Redaktion ist bereits lange mit den Machern von fluegel.tv in Kontakt. Nun ist der erste Schritt einer Kooperation gemacht – wir sind gespannt, was sich daraus entwickelt.

Vermutlicher Bombenfund f├╝hrt zu Streckensperrung der Bahn


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Heppenheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red) Die Polizei hat heute Abend einen 58 Jahre alten Mann deutscher Staatsangehörigkeit verhaftet, der im Verdacht steht, eine Bombe gebaut zu haben. Ob und wo ein Anschlag geplant war, ist zur Zeit noch unklar.

Von Hardy Prothmann

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt ist in einer Werkstatt des städtischen Bauhofs der Stadt Heppenheim ein verdächtiger Gegenstand durch Bombenspezialisen untersucht und sichergestellt worden.

Weil sich das Gebäude, in dem der Gegenstand entdeckt worden ist, in rund 20 Meter Entfernung zur Bahnlinie befindet, wurde die Bahnstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Zugausfälle und Verspätungen für tausende Pendler waren die Folge. Nähere Angaben, ab wann der Bahnverkehr wieder geregelt verlaufen ist, wurden nicht gemacht.

Die von der Polizei als „vorsorgliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ bezeichnete Maßnahme hatte unmittelbar vor Ort weitere Konsequenzen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut Polizei wurde ein rund 30 Zentimeter langes Metallrohr entdeckt, aus dem Drähte herausragten – eine vermutliche „Rohrbombe“. Nach Polizeiangaben war an diesem Rohr auch ein Zünder angebracht. In der Sache ermittelt nun das hessische Landeskriminalamt.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs hatte den „verdächtigen Gegenstand“ auf einem Gelände des städtischen Bauhofs gegen 17:00 Uhr entdeckt und dies der Polizei gemeldet.

Die Polizei vermutet, dass sich in dem Metallrohr möglicherweise Sprengstoff befindet – sicher ist dies allerdings nicht.

Gegen 20:00 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Tatverdächtiger verhaftet, der zur Zeit verhört wird. Nähere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Der Heppenheimer steht im Verdacht, die „verdächtige Konstruktion“ gebaut zu haben. Ob das Motiv persönliche Umstände sein könnten oder ein terroristischer Hintergrund besteht, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Sie verwies an die Staatsanwaltschaft als zuständige Ermittlungsbehörde.

Wir berichten bei neuen Erkenntnissen nach.