Mittwoch, 20. September 2017

25. November bis 01. Dezember 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 25. November bis 01. Dezember 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Die Mafia zu Gast auf Burg Windeck

 

Weinheim, 09. Februar 2012. (red) Am 04. Februar 2012 wurden die GĂ€ste auf Burg Windeck ins Chicago zur Zeit der Prohibition versetzt. Bei „neapolitanischer Blutsuppe“ und „Mafiatorte“ galt es, einen Mordfall aufzuklĂ€ren. Die „Lupelly’s“ fĂŒhrten die GĂ€ste durch „Mordshunger“, das Krimi-Dinner der besonderen Art.

Von Jörg Theobald

Das Jahr 1935 neigt sich dem Ende zu. Die GeschĂ€fte laufen gut fĂŒr die Familie Caliostra, denn das Gesetz ist auf einem Auge blind. Doch es gab Tote, darunter auch der Ă€lteste Sohn von Don Carlo. Um den Mord aufzuklĂ€ren, hat der Don Freunde wie Feinde zu einem gefĂ€hrlichen Treffen eingeladen…

Zu den Freunden (oder Feinden?) des Dons zĂ€hlen auch die GĂ€ste des Krimi-Dinners, schließlich wurden sie eingeladen. In schwarzen Minikleidern und feinen AnzĂŒgen treffen sie ein.

Eine „HaushĂ€lterin“ wuselt durch den golden erleuchteten Raum, sie rĂŒckt StĂŒhle zurecht, geht mit ihrem Staubwedel ein letztes Mal ĂŒber Kanten und Ecken und kontrolliert, ob auch ja alles in Ordnung ist. Ein klassischer Butler bietet den eintreffenden GĂ€sten Tic Tac an und gibt der HaushĂ€lterin nebenbei Anweisungen.

Interessiert schauen die GĂ€ste dem Treiben zu, wĂ€hrend sich der Raum langsam fĂŒllt. Zur Einstimmung wird Prosecco verteilt.

Kurz darauf sorgt ein metallenes Scheppern und Geklirre fĂŒr Totenstille im Raum.

Ein Silbertablett mit gebrauchten (Plastik-)GlĂ€sern ist die Ursache. Die etwas schusselige HaushĂ€lterin „Emma Labil“ hat es fallen lassen. SĂ€mtliche Augen ruhen nun auf ihr.

Von Fluchtwegen und FilzhĂŒten

Bevor das Krimi-Dinner „Mordshunger“ beginnt, erklĂ€ren die „Lupelly’s“ den Anwesenden noch die Fluchtwege, so sollen sich die Personen auf der linken Seite bitte Links halten, die Personen auf der rechten Seite bitte rechts und die in der Mitte sollen bleiben wo sie sind. Nach dieser lockeren und fröhlichen EinfĂŒhrung, wird auf den Ablauf des kommenden Abends eingegangen.

Um den Flair der 30er Jahre besser einzufangen und die GĂ€ste in ihre Rollen einzustimmen, haben die Lupelly’s eine Unmenge an FilzhĂŒten, Zylindern, DamenhĂŒten und buntem Haarschmuck mitgebracht. Jeder darf sich bedienen. Im Hintergrund spielt das Radio derweil einen guten Mix aus Swing und dazu passenden modernen Liedern.

WĂ€hrend das Krimi-Dinner mit der „neapolitanischen Blutsuppe“ beginnt, verteilen Butler und HaushĂ€lterin schwarze UmschlĂ€ge mit den Rollen der GĂ€ste – darunter illustre Gestalten wie Filomena Marotti („Scharf wie Peperoni“) oder Needles, der TĂŒrsteher (Stark im Körper, schwach im Geist, mit „gestrickter UnterwĂ€sche von seiner Mutter“). Neben der Beschreibung der Figur finden sich bei jeder Rolle ein paar GerĂŒchte ĂŒber sie. Zudem findet man auf der RĂŒckseite, die zu Beginn zugetackert ist, das Alibi jeder Figur.

Ziel des Abends ist es, durch gegenseitiges Befragen den Mord an Sebastiano, dem Sohn von Don Carlo, zu klÀren. Dabei gilt:

Jeder muss wahrheitsgemĂ€ĂŸ antworten. Nur der Mörder darf lĂŒgen.

Tango Mafiosi

Italienisches Menue„Neapolitanische Blutsuppe“
(TomatencrĂšmesuppe)
unter Pestoschaum***Blattsalate „Al Capone“
mit gehobeltem Parmesan
in Aceto-Balsamico-Dressing

***

„Des Paten Traum“
Schweinefilet in Salbeibutter gebraten
Lachsfilet in Rieslingrahm
dazu
Schwenkkartöffelchen und MarktgemĂŒse

***

„Mafiatorte“
Tiramisu

Stille herrschte mit einem mal im Raum. Don Carlo und seine SekretĂ€rin waren aus dem nichts aufgetaucht. Leise begann die Musik zu spielen und die beiden tanzten vor den Anwesenden eng umschlungen. So herrschte mit einem mal eine eher theatralische Stimmung unter den GĂ€sten. Nach dem Tanz klagte Don Carlo den GĂ€sten sein Leid, sein Sohn, Sebastiano wurde in einer Seitengasse bei der Kneipe „Crazy Widow“ ermordert.

Und alle der Anwesenden stehen im Verdacht, der Mörder zu sein.

FĂŒr GelĂ€chter sorgte die anschließende Beschreibung der Rollen durch die SekretĂ€rin. Mal wegen den Namen, mal wegen der mit der Person verbundenen GerĂŒchte.

So gab es „Nonnen vom Orden der gefallenen MĂ€dchen“ sowie einen geldgierigen Polizisten, der ohne „Bakshisch“ gar nicht daran dachte, seine Pflichten zu ErfĂŒllen.

„Der hat mir frech ins Gesicht gegrinst“

Unter den 65 anwesenden GĂ€sten herrschte wĂ€hrend des ganzen Abends eine ausgelassene Stimmung, auch die zunĂ€chst zögerlichen Versuche den Fall zu klĂ€ren kamen recht schnell ins Rollen. Nach dem Hauptgang, „Des Paten Traum“, kam es dann zur großen Diskussion ĂŒber den Fall und wer der TĂ€ter sein könne.

Schnell hatten die Anwesenden herausgefunden, dass Sebastiano an dem Abend von drei verschiedenen Kalibern durchsiebt wurde. Wie sich herausstellte, war Sebastiano der scharfen Filomena auf die Pelle gerĂŒckt. Nachdem diese ihn sich mit MĂŒhe vom Leib gehalten hatte, kam Frederico ins Spiel – Filomenas LeibwĂ€chter.

Der hat mir frech ins Gesicht gegrinst, als ich ihn zur Rede stellte! Dann hab ich ihn halt ins Knie geschossen.

Der Gesellschaft ist es gelungen, den Mörder zu finden. Doch wer es wahr, dass muss man dann schon selbst rausfinden…
Veranstalter:

Ro-He-Wo Gastronomie-Betriebs GmbH
Mierendorffstraße 15
69469 Weinheim
Tel. (0 62 01) 1 24 81
Fax (0 62 01) 1 52 59
Email: info@rohewo.de
Web: http://www.rohewo.de/

„Mordsspaß“ mit den Fotos! 🙂
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