Dienstag, 21. November 2017

Pflichten für Güterhändler gesetzlich verschärft - Strafen bis 100.000 Euro möglich

Vom Immobilienmakler zum „IM Makler“

Der Immobilienverband Deutschland informiert seine Mitglieder derzeit intensiv über das Geldwäschegesetz und die damit einhergehenden Pflichten. (Quelle: ivd.net)

 

Rhein-Neckar, 13. Dezember 2012. (red/aw) Die Bundesregierung hat Ende 2011 das Geldwäschebekämpfungsrecht mit einem “Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention” verschärft. Davon betroffen sind „Güterhandler“ wie Steuerberater, Anwälte, Treuhänder und auch Immobilienmakler. Mit fragwürdigen Verpflichtungen sollen diese Berufsgruppen die Bundesregierung im Kampf gegen Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche unterstützen.

Besonders die Immobilienmakler haben mit den Auflagen des Geldwäschegesetzes (GWG) zu kämpfen. Laut dem GWG sind Makler dazu verpflichtet “angemessene geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme und Kontrollen zu entwickeln, diese zu dokumentieren und fortlaufend zu aktualisieren”. Was soviel bedeutet wie: Der Makler soll den potenziellen Kunden bereits im ersten Kontakt „ausspionieren“.

Tut er dies nicht, begeht er eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 100.000 Euro Bußgeld bestraft werden kann. Der Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. (IVD) kritisiert vor allem den frühen Zeitpunkt der Identifizierung. Nicht wenige Kunden werden von dem ungewohnten Interesse an persönlichen Informationen beim ersten Kontakt abgeschreckt.

Verweigert der Kunde die Informationen oder kommt dem Makler etwas seltsam am Verhalten des Kunden vor, etwa weil der Befragte ausweichend antwortet, dann ist er verpflichtet eine Verdachtsmeldung bei der zuständigen Behörde abzugeben. Es ist davon auszugehen, dass durch dieses Verfahren eine Vielzahl von unbescholtenen Personen auf den schwarzen Listen der Behörden landen, nur weil diese sich wie auch immer „nicht normal“ verhalten haben.

Baden-Württemberg ist bei der Durchsetzung dieser Pflicht für Immobilienmakler deutschlandweit ganz vorne. Bereits seit Februar 2011 werden Makler-Büros verstärkt überprüft, um zu gewährleisten, dass sie ihrer Nachweispflicht nachkommen.

Den vollständigen Bericht von unserer Autorin Alexandra Weichbrodt lesen Sie auf unserem Regionalportal Rheinneckarblog.de.

Schutz vor Wohnungseinbruch – Kriminalpolizeiliche Fachberater informieren

Dunkle Zeit, Einbruchszeit

Dunkle Zeit ist Einburchszeit. Wie Sie sich trotzdem schützen können, erfahren sie bei der Polizeidirektion Heidelberg

Hemsbach, 11. Oktober 2012. (red/pm) Als besonderes Serviceangebot zum Thema „Wirksamer Schutz vor Wohnungseinbruch“ ist die Polizeidirektion Heidelberg mit einem Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg mit entsprechenden Ausstellungs-Exponaten in Hemsbach und anderen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises vertreten.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Zwei kriminalpolizeiliche Fachberater stehen am Montag, den 22. Oktober, in der Zeit zwischen 10:00 und 17:00 Uhr, in Hemsbach, Hildastraße, Rathaus interessierten Bürgern mit Rat und Tat zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen zur Verfügung. Sie klären über die aktuelle Sicherheitslage, die neuesten Tricks der Einbrecher sowie auch über technische Möglichkeiten, Wohnungen und Wohnhäuser schon mit einfachen Mitteln wirkungsvoll zu sichern, auf. Besonders hingewiesen wird auf die Möglichkeit, dass auch Termine für eine individuelle – kostenlose – Beratung bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort vereinbart werden kann.

Mit dieser Aktion fördert die Polizeidirektion Heidelberg die Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema Wohnungseinbruch und gibt konkrete Hilfestellung zur vorbeugenden Vermeidung von Schadensfällen. Nutzen Sie daher zahlreich dieses sinnvolle und unentgeltliche Angebot! Für weitere Fragen steht Ihnen auch die  unter der Telefonnummer 06221 / 99 – 1234 jeweils zwischen Montag und Freitag in der Zeit von 08:00 und 16:00 Uhr zur Verfügung.

Weitere Termine außerhalb von Hemsbach:  Mittwoch, den 24. Oktober, zwischen 10:00 und 17:00 Uhr, in Hockenheim, Rathausstraße, Marktplatz neben Rathaus und am Donnerstag, den 25. Oktober, in der Zeit zwischen 10:00 und 17:00 Uhr, in Ketsch, Bahnhofsanlage.“