Montag, 20. November 2017

Fl√ľchtling ist nicht gleich Fl√ľchtling

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 24. Dezember 2014. (red/ek)¬†Nach Angaben des Bundesamtes f√ľr Migration und Fl√ľchtlinge¬†stellten in diesem Jahr bisher 181.453¬†¬†Personen in Deutschland Antrag auf Asyl. Dabei handelte es sich um¬†155.427 Erstantr√§ge und¬†26.026¬†Folgeantr√§ge.¬†Davon hat Baden-W√ľrttemberg¬†bis Ende November 23.290¬†und davon der Rhein-Neckar-Kreis 1.177¬†Personen untergebracht (1.004 Erst- und 173 Folgeantr√§ge). [Weiterlesen…]

Landkreis stellt 10.000 Euro f√ľr Pflegema√ünahmen zur Verf√ľgung

Alteberg und Geiersberg: Seltene Flora und Fauna

Hemsbach, 05. Dezember 2014. (red/pm) Am Hemsbacher Alteberg wachsen sehr seltene Pflanzen, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind. Der Rhein-Neckar-Kreis stellt¬†F√∂rdermittel¬†zum Schutz seltenster Pflanzen- und Tierarten¬†zur Verf√ľgung.

[Weiterlesen…]

Fl√ľchtlingsunterkunft "Luisenhof"

NPD macht Stimmung gegen Fl√ľchtlinge

Hemsbach/Rhein-Neckar, 11. November 2014. (red/ek) Die NPD Rhein-Neckar titelt auf ihrer Homepage: ‚ÄěRentner m√ľssen gehen ‚Äď Asylanten ziehen ein!‚Äú Mit Suggestivfragen und Unwahrheiten wird hier auf dem R√ľcken von √§lteren Herrschaften Stimmung gemacht und ein Konflikt inszeniert, der gar nicht existiert. [Weiterlesen…]

Ehemaliges Altenheim "Luisenhof" angemietet

80 Fl√ľchtlinge kommen im November nach Hemsbach

luisenhof

Im Fr√ľhjahr sollte der Luisenhof wegen fehlender Brandschutzma√ünahmen noch zwangsgeschlossen werden – f√ľr 80 Fl√ľchtlinge sind nur leichte Brandschutzanpassungen laut Landratsamt n√∂tig. Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

 

Hemsbach/Rhein-Neckar, 20. Oktober 2014. (red) Die Methode ist bekannt: Der Rhein-Neckar-Kreis verst√§ndigt die B√ľrger erst kurz vor knapp, wenn im Ort neue Fl√ľchtlinge untergebracht werden sollen. Die Reaktionen sind ebenfalls bekannt: Rassismus und braune Parolen lassen nicht lange auf sich warten.¬†Das wei√ü Landrat Stefan Dallinger (CDU) nunmehr aus Ladenburg und Weinheim sowie anderen Gemeinden – das scheint ihm aber herzlich egal zu sein. Ab November werden 80 Fl√ľchtlinge im ehemaligen Altenheim „Luisenhof“ untergebracht, obwohl noch im April das Heim wegen massiver Brandschutzm√§ngel geschlossen werden sollte.
[Weiterlesen…]

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f√ľr die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind¬†eine riesengro√üe Baustelle: Vielerorts ausbauf√§hig und gerade in l√§ndlichen Gegenden oft¬†in einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen¬†drosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f√ľr viele Betriebe¬†ist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra√üen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl√ľsse¬†erleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W√ľrttemberg Produktivit√§tsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar √ľber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

Route f√ľhrt √ľber Hemsbach nach Lorsch

Historische Kutschfahrt entlang der Bergstraße

Hemsbach/Weinheim, 03. Oktober 2014. (red/pm) Eine Zeitreise zum Anschauen und f√ľr die Freunde von Pferden und historischen prachtvollen Kutschen ein besonderer Augenblick: Am kommenden Sonntag, 05. Oktober, werden rund 30 Turnierpferde von Fahrsportlern der Region zwei-, drei- oder viersp√§nnig zehn historische und sorgsam restaurierte Kutschen die Bergstra√üe entlang ziehen: Von Schriesheim √ľber Weinheim bis nach Lorsch, also grenz√ľbergreifend. [Weiterlesen…]

Brennholzbestellungen √ľber Kreisforstamt

Wenn der Wald die Wohnung wärmt

Rhein-Neckar, 17. September 2014.(red/pm) Brennholz aus den W√§ldern im Rheintal ist begehrt. Bereits jetzt kann man seinen Vorrat verbindlich beim Kreisforstamt bestellen. Doch das Angebot ist begrenzt und kann die Nachfrage bereits seit einigen Jahren nicht mehr decken. [Weiterlesen…]

Rund 4.000 Personen durch Zuwanderung gewonnen

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern k√∂nnen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerst√§rksten Landkreis in Baden-W√ľrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 Zuz√ľge gegen√ľber. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M√§rz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar √ľber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f√ľr Sie die Zahlen mit teils √ľberraschenden Zusammenh√§ngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

SPD und FDP schicken je 129 Bewerber ins Rennen

719 Männer und Frauen wollen Kreisrat werden

Rhein-Neckar, 01. April 2014. (red/pm) Am 25. Mai 2014 w√§hlen die B√ľrger nicht nur die Mitgleider ihrer Kommunalpolitik. Auch die Kreistagswahl steht an. Der Kreiswahlausschuss hat nun 97 Vorschl√§ge zugelassen. Insgesamt bewerben sich 719 M√§nner und Frauen um einen Sitz im Kreistag des Rhein-Nacker-Kreises. [Weiterlesen…]

Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz

Gemeinderatsmehrheit fordert Ausstiegsregelung

Hausmeister bei der Arbeit

Hausmeister bei der Arbeit an Heizungsanlage. Foto: Stadt Weinheim

Hemsbach, 21. Januar 2014. (red/ld) Nach sehr langer Diskussion verabschiedete der Gemeinderat gestern, die Kooperationsvereinbarung mit dem Rhein-Neckar-Kreis zum Klimaschutz – aber nur unter dem Vorbehalt, dass die M√∂glichkeit eines Ausstiegs darin geregelt ist. Dies ist bisher nicht der Fall. Als n√§chsten Schritt wird die Gemeinde ein Klimaschutz-Teilkonzept bei der KliBA beauftragen. [Weiterlesen…]

Standort beim Krankenhaus

Ab 2014 leben 200 Asylbewerber in Weinheim

asylcafe-130927- IMG_4172

Begegnung zwischen Bevölkerung und Asylsuchenden beim Asylcafé in Ladenburg.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 29. November 2013. (red) Weinheim wird im kommenden Jahr rund 200 Asylbewerber aufnehmen. Geplant ist nach unseren Informationen die Unterbringung im Umfeld des Krankenhauses. Am kommenden Dienstag informieren Landrat Stefan Dallinger (CDU) und Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard (SPD) √ľber die Pl√§ne. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff√§re um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht √ľberall: W√§hrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Polizei √ľberf√ľhrt Einbrecherbande

Wohnungseinbr√ľche aufgekl√§rt

Hemsbach/Laudenbach/Bensheim/Rhein-Neckar, 25. April 2013. (red/pol) √úberf√ľhrt wurde eine Einbrecherbande, die in den vergangenen Monaten in mindestens 20 H√§user in S√ľdhessen und dem n√∂rdlichen Rhein-Neckar-Kreis, entlang der Bergstra√üe, eingebrochen sein soll. Die siebenk√∂pfige Bande wurde bereits am 14. M√§rz von Beamten des Polizeipr√§sidiums S√ľdhessen festgenommen. [Weiterlesen…]

Landratsamt ver√∂ffentlicht erstmals Liste von Lebensmittels√ľndern

Ekel-Betriebe am Pranger

Rhein-Neckar/Heidelberg/Schriesheim, 22. Oktober 2012. (red) Seit September gibt es die gesetzliche M√∂glichkeit – jetzt hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Namen, Anschrift und Betriebsnamen zweier Gastst√§tten ver√∂ffentlicht, in den „ekelerregende“ Bedingungen herrschten. F√ľr die Betriebe kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – f√ľr die Verbraucher bedeutet es einen Schutz.

Zuk√ľnftig droht Ekel-Betrieben neben Geldstrafen ein Pranger. Wenn die Lebensmittel√ľberwachung gravierende M√§ngel feststellt, die nach dem Bu√ügeldkatalog 350 Euro √ľberschreiten, wird das √∂ffentlich gemacht. Eine drakonische Strafe f√ľr lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Gastst√§tten und Restaurants, aber ebenso f√ľr B√§cker, Metzger und eben alle, die Lebensmittel verarbeiten.

Beh√∂rdlicherseits gibt es kein Pardon. So √∂ffentlich angeprangerte Betriebe „kommen nur von der Liste runter, wenn alle M√§ngel behoben sind“, hei√üt es aus dem Landratsamt. Vor kurzem wurden bereits Betriebe in Heddesheim, Ladenburg und Seckenheim kontrolliert – es gab viele Beanstandungen, aber keine, die so gro√ü waren, dass es f√ľr den Pranger reichte.

Unsere Autorin Alexandra Weichbrodt beschreibt das Verfahren und war vor Ort, um mit dem Wirt eines Restaurants in Schriesheim √ľber die Vorw√ľrfe gegen ihn und die „ekelerregende Herstellungs- oder Behandlungsverfahren“ in seiner K√ľche zu sprechen. Der Wirt rechtfertigt sich mit Ausfl√ľchten – und beteuert, alles sei wieder in Ordnung. Daran kann man Zweifel haben. Den Artikel k√∂nnen Sie auf dem Schriesheimblog.de lesen.

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Rhein-Neckar, 13. Juli 2012. (red/pm) Der Bund f√ľr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald m√∂chte die Diskussion zur Windenergienutzung in der Region vorantreiben und hat dazu eine Studie ver√∂ffentlicht.

Information des BUND Rhein-Neckar-Odenwald:

„Auf Grundlage des Windatlas Baden-W√ľrttemberg wurden exemplarisch windh√∂ffige Standorte im baden-w√ľrttembergischen Teil der Metropolregion untersucht. So sollen einerseits Standorte positiv eingebracht werden und andererseits diejenigen Standorte benannt werden, bei denen eine Umsetzung abgelehnt wird.

Richard Landenberger, Vorsitzender des BUND Rhein-Neckar-Odenwald erl√§utert: ‚ÄěMit dem Positionspapier wollen wir einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Der Ausbau der Windkraft ist daf√ľr zentraler Bestandteil. Auch in unserer Region besteht ein erhebliches ungenutztes Potential. Der Ausbau muss aber naturvertr√§glich erfolgen!‚Äú Nach Auffassung des Umweltverbandes sei aber auch klar, dass jegliche Form der Energiegewinnung Auswirkungen habe, der ‚Äě√∂kologische Rucksack‚Äú der Windenergie sei im Vergleich mit anderen Energietr√§gern deutlich kleiner.

‚ÄěNach unserer Analyse bleiben etliche Standorte in der engeren Auswahl und lohnen eine n√§here Betrachtung! Das Positionspapier, das unter Mitwirkung der Aktiven vor Ort entstanden ist, soll eine Grundlage f√ľr die weitere Diskussion sein. Es kann dabei keine umfassende Einzelfallbetrachtung ersetzen‚Äú, erg√§nzt Gerhard R√∂hner, Naturschutz-Experte beim BUND.

Das Positionspapier wird unterst√ľtzt vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald. Es kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie

Der Ausbau der Windkraft ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende Рdie Landesregierung plant, dem Anteil bis 2020 auf mindestens zehn Prozent der Bruttostromerzeugung auszubauen. Unter den Erneuerbaren Energien gilt die Technik als weit entwickelt und weist einen verhältnismäßig niedrigen Flächenverbrauch, geringe Kosten und eine gute energetischer Amortisationszeit auf.

Weitere Informationen:
Positionspapier Windenergie Rhein-Neckar:
www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie
Position des BUND-Baden-W√ľrttemberg zur Windenergie:
www.bund-bawue.de/windenergie

Fr√ľhlingszeit ist Zeckenzeit!

Blutsauger haben Hochsaison

Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red) Mit den wärmeren Temperaturen kommen auch wieder vermehrt Zecken zum Vorschein. Eine festgesaugte Zecke am Körper ist nicht nur unangenehm, sondern der Stich kann auch schwerwiegende Folgen haben. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ruft auch in diesem Jahr wieder zu Impfungen gegen FSME auf.

Von Jörg Theobald

Sie lauern wieder auf Opfer - Zecken. Bild: Zecken.de

Kaum wird es Fr√ľhling, lauern wieder Zecken im Wald, Geb√ľsch und Gras auf ihre Opfer. Sobald die Aussentemperatur konstant √ľber acht Grad Celsius liegt, werden die Tiere wieder munter. Die winzigen Spinnentiere halten sich dann im Bodenbewuchs bis auf einer H√∂he von etwa anderthalb Meter auf.

Laut Frau Dr. Oswinde Bock-Hensley vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es die Tiere zwar das ganze Jahr √ľber, aktiv sind sie aber vor allem von M√§rz bis Oktober.

Jeder, der sich viel im Freien aufh√§lt, kann zum Opfer der „Blutsauger“ werden. Besonders h√§ufig sind Wanderer, Jogger, Radfahrer und Hundehalter betroffen, ebenso Kinder. Durch ihre K√∂rpergr√∂√üe haben sie die richtige H√∂he, um von den Zecken besonders gut erreicht zu werden.

Warm-feuchtes Wetter macht die Tiere besonders lebendig, dann stechen sie bevorzugt zu. Ihre Opfer suchen sich die Zecken am liebsten vormittags und am fr√ľhen Abend.

Auf die Opfer aufmerksam werden sie durch Ersch√ľtterungen, K√∂rperw√§rme und den K√∂rpergeruch. Haben die Zecken ein potentielles Ziel ausgemacht, lassen sie sich im Vor√ľbergehen von ihrem Platz im Bodenbewuchs abstreifen.

Hohes Infektionsrisiko

Die meisten Zeckenstiche bleiben ohne Folgen, doch die Spinnentiere k√∂nnen auch Krankheitserreger √ľbertragen. Am bekanntesten sind die Erreger von Borreliose und FSME, hinzu kommt aber noch eine Vielzahl weiterer m√∂glicher Infektionen. Zum Beispiel Anaplasmen, Babesien, Rickettsien oder Ehrlichiosen.

Die h√§ufigste Erkrankung, die durch Zeckenstiche √ľbertragen wird, ist die Lyme-Borreliose. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgel√∂st.

Die Krankheit kann jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen. Dadurch kann eine Borreliose viele Symptome haben, man spricht auch von einer multisystemischen Krankheit. Durch die vielen verschiedenen Symptome ist es schwierig, eine Borreliose zu diagnostizieren.

Lediglich die sogenannte „Wanderr√∂te“, eine ringf√∂rmige Hautr√∂tung um die Einstichstelle gilt als charakteristisches Symptom. Sie kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich rund um die Einstichstelle auftreten. Allerdings tritt die Wanderr√∂te, auch Erythema migrans genannt, nicht bei allen Borreliose-Patienten auf.

Folgen der Borreliose k√∂nnen Hirnhautentz√ľndung, starke Schmerzen, Gesichtsl√§hmungen und sogar Herzproblemen sein. Im chronischen Verlauf kommt es auch h√§ufig zu Gelenkentz√ľndungen.

Da es sich bei der Borreliose um eine bakterielle Erkrankung handelt, lässt sie sich im Normalfall gut mit Antibiotika behandeln.

Die Tiere stechen bevorzugt an feucht-warmen Stellen mit d√ľnner Haut - z.B. in den Kniekehlen, der Achselh√∂hle oder dem Schambereich. Bild: Zecken.de

Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine durch das FSME-Virus ausgel√∂ste Krankheit, die mit grippe√§hnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Hirnhautentz√ľndung verl√§uft.

Typisch f√ľr die Krankheit ist der Verlauf in zwei Stadien. Im ersten Stadium leidet der Betroffene an Fieber, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Krankheit √§hnelt in diesem Stadium von den Symptomen her einer Grippe. H√§ufig ist die Erkrankung nach diesem Stadium √ľberstanden.

¬†Bei einigen der Infizierten greift das Virus jedoch auf das zentrale Nervensystem √ľber. Im besten Fall kommt es jetzt zu einer Hirnhautentz√ľndung (Meningitis), schlimmstenfalls greift das Virus auf das ganze Gehirn √ľber. Jetzt leidet der Betroffene an hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, bei der Hirnentz√ľndung kommt es mitunter auch zu L√§hmungen sowie Bewusstseins-, Sprach- und Schluckst√∂rungen.

Etwa die H√§lfte der Patienten mit FSME erleiden nach Angaben des Verbands einen schweren Krankheitsverlauf. Eine dauerhafte Erkrankung und eine daraus resultierende Berufsunf√§higkeit k√∂nnen folgen. Die Impfempfehlung gelte vor allem f√ľr √§ltere Menschen, da die Schwere der Erkrankung mit zunehmendem Alter steige.

Seit Mitte der neunziger Jahre verzeichnen die Gesundheits√§mter des Odenwaldes eine stetige Zunahme der von Zecken √ľbertragenen Hirnhautentz√ľndung FSME. Dabei ist nicht nur die Fallzahl insgesamt, sondern gleichzeitig die Zahl der schweren und schwersten Verl√§ufe der FSME gestiegen.

Gesundheitsamt ruft zur Impfung auf

Zu Schutzimpfungen gegen gef√§hrliche Folgen von Zeckenbissen durch FSME haben das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis, das auch f√ľr die Stadt Heidelberg und somit f√ľr rund 650.000 Einwohnerinnen und Einwohner zust√§ndig ist, und die √Ąrzte in der Region aufgerufen. Der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz, sagt dazu:

Gemeinsam mit Bayern und Th√ľringen f√ľhrt Baden-W√ľrttemberg die Hitliste der Risikogebiete an

Laut Informationen des Robert-Koch-Institut, dem deutschlandweit wichtigsten Institut f√ľr Infektionskrankheiten und nicht √ľbertragbare Krankheiten, erfolgten 47,1% aller im Jahr 2010 festgestellten FSME-Infektionen in Baden-W√ľrttemberg.

Laut Dr. Bock-Hensley ist eine Impfung nach wie vor f√ľr das sicherste Mittel gegen die Krankheit, besonders f√ľr √§ltere Menschen. Die Kosten hierf√ľr tragen die Krankenkassen.

Nach der uns vorliegenden Statistik gab es in Deutschland im Jahr 2010 260 Menschen, die an FSME erkrankt sind, im Rhein-Neckar-Kreis waren es 2011 sieben Erkrankte, davon f√ľnf M√§nner und zwei Frauen mit teilweise schweren Krankheitsverl√§ufen.

‚ÄěBevor Sie uns Ihre Familie die Natur genie√üen, sch√ľtzen Sie sich vor Zeckenstichen‚Äú, raten die beiden √Ąrzte des Gesundheitsamtes.

Das Infektionsrisiko f√ľr alle durch Zecken √ľbertragene Krankheiten kann gemindert werden, indem man sich kurzfristig mit Zecken abwehrenden Sprays oder Lotions sch√ľtzt. Zus√§tzlich kann helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gel√§nde und Unterholz helfen, nicht von einer Zecke gestochen zu werden.

Nach einem Spaziergang in der Natur sollte man sich und vor allem auch Kinder und Haustiere gr√ľndlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sollten mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt werden.

Unter keinen Umst√§nden sollte man die Tiere jedoch mit √Ėl, Klebstoff, Nagellackentfernern oder Alkohol „behandeln“. Im Todeskampf entleert die Zecke ihren Darminhalt in die Wunde: Dadurch steigt das Risiko einer Infektion.

Angebote f√ľr Ged√§chtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. März 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von Gedächtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von Pflegebed√ľrftigkeit im Alter durch Ma√ünahmen der Pr√§vention und Gesundheitsf√∂rderung von gro√üer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, k√∂rperliche und geistige Aktivit√§ten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmäßige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder Gedächtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten √§lteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die Ortsverb√§nde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgef√ľllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zur√ľck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht ‚Äď das zeigen die Ergebnisse ‚Äď f√ľr √§ltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind √ľberall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen F√§higkeiten fordern.

Dar√ľber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die m√∂glichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die √§lteren Menschen ist verbesserungsf√§hig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie √§ltere M√§nner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Ma√ünahmen zur Verbesserung der Situation ‚Äď so die Initiatoren ‚Äď m√ľssen nun im Gespr√§ch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ans√§ssigen Vereinen und Organisationen und den √§lteren B√ľrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsf√∂rderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verf√ľgbar.“

Servicenummer 115 startet ab 11. Mai auch im Rhein-Neckar-Kreis

Unkomplizierte Behördenauskunft

Alle weiteren Informationen zum deutschlandweiten Behördenservice: www.115.de

Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red/pm) Der Kontakt zur Kreis-Beh√∂rde gestaltet sich in Zukunft f√ľr die B√ľrger im Rhein-Neckar-Kreis einfacher und unkompliziert. Unter der Telefonnummer 115 erh√§lt man zentral Auskunft zu pers√∂nlichen Anliegen, ohne zuvor den richtigen Ansprechpartner im Landratsamt recherchieren zu m√ľssen. Der Service ist ab dem 11. Mai 2012 nutzbar.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert:

„Wie sind die √Ėffnungszeiten? Welchen Antrag muss ich stellen? Wer ist zust√§ndig? Mit Hilfe einer Wissensdatenbank beantworten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im D 115-Service-Center in Ludwigshafen ab dem 11. Mai 2012 auch die Fragen der Anrufer aus dem Rhein-Neckar-Kreis und fungieren als Lotse, damit sich die B√ľrgerinnen und B√ľrger bei der Vielzahl von Aufgaben zurechtfinden. Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund. Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch, 22. Februar 2012, bei einem Besuch im Service-Center in Ludwigshafen Verwaltungsdezernent Hans Werner, der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Walter Reichert, der Leiter des Organisationsamtes und der EDV, Gerald Lutz¬† sowie der Projektleiter D 115 im Rhein-Neckar-Kreis, Thomas Holzer, und die Leiterin des B√ľrgerservice im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Christina Gasafy, √ľberzeugen.

Entlastung trotz Schnellligkeit

‚ÄěWer unter der Nummer 115 anruft, erh√§lt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr eine Auskunft‚Äú, so Dezernent Werner. Im Rahmen des bundeseinheitlichen Serviceversprechens sollen 75 Prozent der 115-Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent gleich beim ersten Kontakt beantwortet werden‚Äú, erl√§utert er weiter. Und Walter Reichert erg√§nzt: ‚ÄěWir machen beim Projekt mit, weil wir uns davon auch eine Entlastung f√ľr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter¬† in den Fach√§mtern der Kreisverwaltung versprechen, die dadurch weniger Anrufe erhalten und sich auf die Sachbearbeitung konzentrieren k√∂nnen.‚Äú

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des D 115-Service-Center in Ludwigshafen beantworten ab dem 11. Mai 2012 auch alle eingehenden Anfragen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Foto: Silke Hartmann, Landratsamt RNK

Einbindung der Kommunen vorgesehen

‚ÄěAu√üerdem ist vorgesehen, diesen zus√§tzlichen Service noch weiter auszubauen und ihn k√ľnftig gemeinsam mit den St√§dten und Gemeinden des Landkreises anzubieten‚Äú, erl√§utert Thomas Holzer. Hierzu sei eine Anfrage an die kreisangeh√∂rigen Kommunen unterwegs. ‚ÄěDen neuen B√ľrgerservice sehen wir als zentralen Baustein eines gro√ü angelegten l√§nder√ľbergreifenden Modellvorhabens der Metropolregion Rhein-Neckar zur Verwaltungsvereinfachung‚Äú, betont Gerald Lutz. Daher w√ľrden wir uns sehr freuen, wenn m√∂glichst viele St√§dte und Gemeinden im Kreis mitmachen w√ľrden.

Denn die Rufnummer 115 sorgt f√ľr einen direkten Draht zur Beh√∂rde und sorgt f√ľr mehr Kundenzufriedenheit, waren sich alle einig und freuen sich nun auf die Aufschaltung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf das D 115-Service-Center Ludwigshafen am 11. Mai.“

Landesprogramm ST√ĄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „ST√ĄRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert √ľber die 260 Kurse im Fr√ľhjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten √úbersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms ST√ĄRKE im Fr√ľhjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

‚ÄěIm Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zur√ľckgreifen k√∂nnen‚Äú, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen Tr√§gern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die √ľber Gutscheine belegt werden k√∂nnen, sind mittlerweile fast die H√§lfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit m√∂glichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche f√ľr ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen √ľber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander √ľber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache alltägliche Gegenstände und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinf√ľhliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs f√ľr Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren ST√ĄRKE-Gutschein einl√∂sen k√∂nnen.

ST√ĄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von ST√ĄRKE. Auch Familien mit √§lteren Kindern k√∂nnen unter Umst√§nden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von ‚ÄěST√ĄRKE, Teil 2‚Äú d√ľrfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS ‚Äď Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

F√ľr junge M√ľtter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und Unterst√ľtzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gest√§rkt werden.

Eine √úbersicht der Angebote zum Fr√ľhjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (√úber den Button „ST√ĄRKE“)“